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Meldung vom 09.06.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Abschiedskonzert Chefdirigent von James Gaffigan

Konzert vor Publikum im KKL Luzern und im Live-Stream

Mit dem Abschiedskonzert am 10. Juni endet die Ära von James Gaffigan als Chefdirigent in Luzern. Im Februar 2010 stand die 7. Sinfonie von Dvořák auf dem Programm – die Stimmung im ausverkauften Saal war elektrisierend – und sollte fortan in Luzern immer wieder mit James Gaffigan in Verbindung gebracht werden. Im Abschiedskonzert vom 10. Juni 2021 steht sie deshalb noch einmal auf dem Programm – ein Kreis schließt sich.

Dieses Abschiedskonzert ist in jeder Hinsicht ein spezieller Anlass – wird dieses Konzert u.a. im Rahmen der Testreihe des Kantons erstmalig seit Beginn der Corona-Krise wieder mit Publikum in limitierter Anzahl durchgeführt. Dieser einmalige Anlass wird live aus dem KKL Luzern übertragen. Der Live-Stream ist am 10. Juni 2021 | 19.30 Uhr (Konzertbeginn) auf der Webseite des Luzerner Sinfonieorchesters verfügbar.

Die Ära James Gaffigan (2010 – 2021): Ein Rückblick

Auf Basis der Orchestervergrößerung, die bereits 2006 eingeleitet worden war, hob das Luzerner Sinfonieorchester in den Folgejahren regelrecht ab. James Gaffigan war als Chefdirigent der Mann der Stunde. Er verstand es, das neue Potential der Institution mit seiner Begabung zu nützen und verlieh ihr mit seinem Enthusiasmus zusätzlichen Schwung. Mit einer großen Offenheit nahm er Initiativen dankbar an und betrat neue, für ihn oft unbekannte Räume mit Neugierde. Stilistisch versatil erforschte James Gaffigan mit seinem Orchester Werke vom Barock bis in die zeitgenössische Moderne. Und seine Spuren waren auch abseits vom Konzertrepertoire zu finden: seine Interpretation der Traviata wie auch der Pique Dame gehören bis heute zu den musikalischen Höhepunkten des Opernorchesters.

Als Meilenstein der ersten Jahre ragt das Projekt «Nähe Fern» hervor, ein fünfteiliger Kompositionszyklus von Wolfang Rihm. Zahlreiche weitere Ur- und Erstaufführungen von Ammann bis Saariaho untermalten sein Engagement für die zeitgenössische Musik.

Die Diskografie des Luzerner Sinfonieorchesters wurde in der Ära James Gaffigan mit zehn Neuerscheinungen wesentlich erweitert und von erstklassigen Labels wie Harmonia Mundi, Sony Classical und BIS Records weltweit vertrieben. Die Aufnahme der 6. Sinfonie von Antonín Dvořák markiert einen Meilenstein, wurde sie doch von der New York Times zu einem der besten Alben des Jahres erkoren.

Tourneen in Europa, Südamerika, Asien und den USA sowie Gastspiele in vielen Hauptstädten Europas trugen wesentlich dazu bei, dass die Reputation des Luzerner Sinfonieorchesters weit über die Schweiz hinaus zunahm. Nun war das Orchester regelmäßig in den berühmten Konzerthallen anzutreffen. Allein im Königlichen Concertgebouw spielte es innerhalb von wenigen Jahren dreimal! Das Luzerner Sinfonieorchester wurde zu einem Botschafter Luzerns.

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