Grande Sonate • Symphonie pour piano seul • Barcarolle Schaghajegh Nosrati
CAvi-music 1 CD 4868657
Immer mal wieder fällt im Bereich klassischer Musik der Name Alkan, doch im Grunde genommen bleibt dieser Komponist ein großer Unbekannter. So richtig durchsetzen konnte sich die Musik von Charles-Valentin Alkan trotz mancher prominenten Fürsprechers nie im Repertoirebetrieb, sie bleibt scheinbar immer etwas für Spezialisten. Jetzt hat die Pianistin Schaghajegh Nosrati einen neuen Anlauf unternommen, diese ebenso spezielle wie wunderbare Musik aus der Versenkung zu holen. Es dürft sich lohnen, denn bei Alkan findet sich für jeden etwas: Raritätensammler finden hochoriginelle Musik, die immer wieder über Zeitgeist hinausgeht und -weist, Virtuositätsfetischisten finden allerlei Zirzenisches und Liebhaber „schöner“ romantischer Musik finde auch diese zu Hauf, wie Nosrati mit ihrer Einspielung beweist.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Damiano Michielettos Spielfilmdebüt
Der italienische Regisseur inszeniert in Bregenz Verdis "La traviata"
Szene aus dem Film "Vivaldi und ich", Foto: Kimberley Ross X Verleih
Am 17. Juni beginnen auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele die Proben zu Giuseppe Verdis La traviata in der Inszenierung von Damiano Michieletto. Bereits am 21. Mai startet mit Vivaldi und ich das Spielfilmdebüt des italienischen Regisseurs in den österreichischen und deutschen Kinos. In Vorarlberg ist der Spielfilm am 17. und 26. Juni im Spielboden Dornbirn zu sehen. Außerdem zeigt ihn der FKC Dornbirn am 29. und 30. Juli im Cinema Dornbirn. [19.05.2026]
Studierende übernehmen das Pult der Neuen Philharmonie Westfalen
Die Neue Philharmonie Westfalen, Foto: Joerg Gutzeit
Am 22.05. erwartet das Publikum ein besonderer Konzertabend: Studierende der Dirigierklasse von Florian Ludwig an der Hochschule für Musik Detmold übernehmen das Pult der Neuen Philharmonie Westfalen. Das Orchester zählt seit seiner Gründung 1996 mit rund 300 Veranstaltungen pro Saison zu den prägenden Klangkörpern in Nordrhein-Westfalen und engagiert sich regelmäßig in der Förderung junger Dirigiertalente. Das Programm verbindet Sinfonik und Oper. Im Zentrum steht die Sinfonie Nr. 1 B-Dur von Robert Schumann, die sogenannte „Frühlingssinfonie“. Geprägt von Aufbruchsstimmung entfaltet sie hymnische Klänge, lyrische Momente und mündet in einen strahlenden Schluss. [19.05.2026]
Das Wiener Ensemble The Erlkings hat sich mit einem eigenständigen Zugang zum romantischen Kunstlied einen Namen gemacht. Im Sommer 2026 setzt es seine internationale Konzerttätigkeit in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Slowenien fort, 2027 folgt eine Südamerikatournee. Zu den Stationen zählen unter anderem das Schumannfest im Rahmen von Liedstadt Düsseldorf, die Schubertiade Vorarlberg, das Ryedale Festival in Großbritannien sowie Konzerte in Limburg und auf Schloss Elmau; weiter stehen Auftritte im Wiener Musikverein sowie im Jazzclub Porgy & Bess an. Mit englischsprachigen Nachdichtungen und ungewöhnlicher Instrumentierung – Gitarre, Violoncello, Tuba sowie Schlagzeug und Vibraphon – lassen The Erlkings klassisches Liedrepertoire in neuen und aufregenden Farben erstrahlen. [19.05.2026]
»Matinee« der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Einmal pro Saison gehört die große Bühne der Wiener Staatsoper dem Ballettnachwuchs
Die Mitglieder der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, Foto: Ashley Taylor
Einmal pro Saison gehört die große Bühne der Wiener Staatsoper dem Ballettnachwuchs. Am 31. Mai findet zum ersten Mal unter der neuen Direktion von Patrick Armand um 11:30 Uhr die diesjährige Matinee der Ballettakademie statt. Als Highlight der Tanzausbildung an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper zeigen die Schülerinnen und Schüler aller Ausbildungsstufen, was sie in den letzten Monaten erarbeitet haben. Auf dem Programm stehen neben einer Demonstration aller Klassen zur Musik von Johann Strauss (Sohn) Jorma Elos Choreografie Double Evil zur Musik von Philip Glass und Vladimir Martinov sowie der 3. Akt aus Coppélia in der Choreografie von Arthur Saint-Leon und Maina Gielgud zur Musik von Léo Delibes. [19.05.2026]