Sieg der Schönheit Akademie für Alte Musik Berlin • Michael Hofstetter
cpo 2 CD 555 693-2
Georg Philipp Telemann trat 1721 die Stelle des Director Musices der Stadt Hamburg und Kantor am Johanneum an. Damit war der Workaholic jedoch nicht ausgelastet, sodass er ein Jahr später auch die Leitung der „Oper am Gänsemarkt“ übernahm. Als Debütwerk in dieser neuen Rolle, die er bis 1738 bekleiden sollte, wählte er Triumph der Schönheit auf ein Libretto von Christian Heinrich Postel (1658-1705), in dem die Eroberung Roms des Jahres 455 durch die Vandalen den Hintergrund für komplexe Liebesverwirrungen abgibt. Dass dieses äußerst abwechslungsreiche und farbige Werk erst jetzt eingespielt wurde, – und dies exzellent – liegt an seiner komplexen Überlieferungsgeschichte.
Lydia Teuscher (Eudoxia - Sopran)
Sunhae Im (Placidia - Sopran)
Anna Willerding (Pulcheria - Sopran)
Emilie Renard (Melite - Mezzosopran)
Marco Pantelić (Olybrius - Bariton)
Dominik Köninger (Gensericus - Bariton)
Terry Wey (Honoricus - Countertenor)
Ludwig Obst (Helmiges - Tenor)
Johannes Stermann (Trasimundus - Baß)
Dietrich Henschel (Turpino - Bariton)
Akademie für Alte Musik Berlin
Michael Hofstetter (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Singen mit Sir Simon - Vorverkauf beginnt
Mitmach-Projekt mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Ab sofort gibt es Karten für das Konzert Anfang Juli in München, bei dem zwölf Chöre aus ganz Bayern zusammen mit dem BR Chor singen und vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begleitet werden. Die Leitung hat Chefdirigent Sir Simon Rattle. Schon länger im Vorverkauf sind die Karten für das Jubiläumskonzert bei "40 Jahre Kissinger Sommer". [16.04.2026]
Außergewöhnliche Programme mit Gastkünstlern und Chefdirigent Alain Altinoglu
Alain Altinoglu, Foto: Tine Claerhout
Insgesamt neun Programme wird Alain Altinoglu dirigieren, unter anderem bereichert von Solistinnen und Solisten wie Augustin Hadelich, Julia Fischer und Bruce Liu. Der Chefdirigent setzt in der kommenden Saison seinen Schostakowitsch-Zyklus fort und widmet sich der 7. Sinfonie, der eindrucksvollen "Leningrader". Außerdem beendet er seine Brahms-Werkschau mit dessen 1. Sinfonie und interpretiert zudem zwei Monumentalwerke aus seiner französischen Heimat: Hector Berlioz' dramatische Legende La damnation de Faust und die visionäre, farbenreiche Turangalîla-Sinfonie von Olivier Messiaen. [16.04.2026]
Tanzfreudige männliche Mitwirkende als Musical-Darsteller gesucht
Casting am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen für das Musical "Footloose"
Für seine nächste Produktion, das Musical Footloose nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1984, sucht das Junge Musical der Pfalzbau Bühnen noch männliche Mitwirkende. Das Stück handelt von einem Teenager, der in einer spießigen Kleinstadt gegen ein Tanzverbot rebelliert, und ist geprägt von packenden Tanzszenen und einem legendären Soundtrack mit vielen bekannten Songs. [16.04.2026]
Der neue Stuttgarter GMD Nicholas Carter präsentiert die Konzertsaison
Insgesamt wird er in rund 40 Vorstellungen in Stuttgart präsent sein
Nicholas Carter, Foto: Admill Kuyler
Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 übernimmt Nicholas Carter das Amt des Generalmusikdirektors der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. In drei der insgesamt sieben Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters Stuttgart steht der australische Dirigent selbst am Pult. Auf dem Programm stehen bedeutende Werke des sinfonischen Repertoires, darunter Richard Strauss’ Ein Heldenleben, Unsuk Chins Frontispiece for Orchestra, Brett Deans Violakonzert mit dem Komponisten als Solisten, Anton Bruckners Sinfonie Nr. 9 sowie die 1. Sinfonie von William Walton. Ergänzt wird das künstlerische Angebot durch eine Reihe besonderer Formate: So bietet unter anderem ein Mitsing-Konzert im Opernhaus dem Publikum die Gelegenheit, mit dem neuen Generalmusikdirektor gemeinsam zu musizieren. [16.04.2026]
Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!
Die Ersteinspielung des kompletten „Französischen Jahrgangs“ von 1714/15 aus der Feder der Herren Erdmann Neumeister und Georg Philipp Telemann ist eine editorische Großtat. Felix Koch und seine Ensembles setzen die im australischen Canberra erscheinenden Notenausgaben mit Begeisterung und hoher stilistischer Kompetenz um. Auch das Anfang 25 erschienene Vorgänger-Volume lohnt sich unbedingt.
dass die 1954 gegründete Cappella Coloniensis das älteste deutsche Ensemble ist, das sich der historisch orientierten Aufführungspraxis verschrieben hat?
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Wer viel Angst hat, seine Originalität zu bewahren, ist allerdings im Begriff, sie zu verlieren.