Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Rollendebüt von Sonya Yoncheva als Julia im "La Vestale"
Erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin
Sonya Yoncheva, Foto: Manfred Baumann
Am 26. September 2026 gibt Sonya Yoncheva an der Staatsoper Unter den Linden ihr Rollendebüt als Julia, die titelgebende Vestalin in Gaspare Spontinis La Vestale. Die Neuproduktion (eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris) von Lydia Steier ist die erste Opernpremiere der Spielzeit 2026/27. Die musikalische Leitung übernimmt Carlo Rizzi. An ihrer Seite sind David Butt Philip als Licinius, Marina Prudenskaya als Grande Vestale, Siyabonga Maqungo als Cinna und Adrian Sâmpetrean als Souverain Pontife zu erleben. Es spielen die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor. Die Oper wird in französischer Sprache aufgeführt. [25.09.2026]
Ensemble La Tempête präsentiert „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi
Halbszenische Aufführung des Meisterwerks in der Philharmonie Essen mit Begleitformat „Music Lectures“
Compagnie La Tempête, Foto: Leo-Paul Horlier Photoheart
Claudio Monteverdis 1610 in Venedig veröffentlichte Marienvesper zählt zu den großen geistlichen Kompositionen des frühen Barock. Am Samstag, 3. Oktober, um 19:00 Uhr sind Simon-Pierre Bestion und seine Compagnie La Tempête mit diesem bedeutenden Werk im Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen zu erleben. Bei ihrer Interpretation betonen sie den festlichen und theatralischen Charakter der Marienvesper und betrachten sie gewissermaßen als eine Art geistliche Oper, die der Jungfrau Maria gewidmet ist. Daraus resultiert eine lebendige halbszenische Aufführung, die bewusst Gefühle ausdrückt und anspricht. Zugleich nehmen die Musiker das Publikum mit auf eine fantasievolle Reise durch die Klangwelt des Mittelmeerraums. [25.09.2026]
Meisterwerke von Brahms und Schubert und den Gästen Juan-Miguel Hernandez und Alexander Hülshoff
Das Fine Arts Quartet, Foto: Fine Arts Quartet privat
Am Dienstag, 29. September 2026, um 18:30 Uhr ist das international renommierte Fine Arts Quartet im Kammermusiksaal des Orchesterzentrum|NRW zu erleben. Gemeinsam mit den Gastmusikern Juan-Miguel Hernandez (Viola) und Alexander Hülshoff (Violoncello) widmet sich das Ensemble zwei herausragenden Meisterwerken der romantischen Kammermusikliteratur: Johannes Brahms’ Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 und Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D 956. [25.09.2026]
Herausgegeben von Stefan Dabruck bei Frankfurter Allgemeine Buch
Foto: Frankfurter Allgemeine Buch
Frankfurt ist eine Musikstadt – nur kaum jemand weiß es. Zwischen Jazz, Techno, Hip Hop, Rock, Pop, Avantgarde und Klassik pulsiert eine Szene, deren Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Der opulente und hochwertige Bildband „Frankfurt Music City“, herausgegeben von Stefan Dabruck und entstanden in Zusammenarbeit mit der Leica Galerie Frankfurt, präsentiert eindrucksvolle Fotos und erzählt die Geschichten ganz unterschiedlicher Musikerinnen und Musiker. [25.09.2026]