Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Dreifaches Jubiläum beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb Brüssel
Jubiläum des Wettbewerbs, seiner Namensgeberin und des Cellisten Pablo Casals
Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2026
Der Brüsseler Königin Elisabeth Wettbewerb feiert in diesem Jahr gleich drei Jubiläen: Den 150. Geburtstag seiner Namensgeberin und den 150. Geburtstag des weltberühmten spanischen Cellisten Pablo Casals sowie das 75-jährige Jubiläum des Wettbewerbs, der in diesem Jahr im Fach Violoncello durchgeführt wird. Aus diesem Anlaß verleiht die spanische Pau Casals Foundation das kostbare Goffriller Cello von Pablo Casals aus dem Jahre 1733 dem ersten Preisträger, der ersten Preisträgerin des diesjährigen Brüsseler Königin Elisabeth Wettbewerbs. [08.03.2026]
Premiere und Wiederaufnahmen an der Wiener Staatsoper
Pablo Heras-Casado, Foto: Javier Salas
Vor kurzem dirigierte er noch den Wiener Opernball, nun leitet Pablo Heras-Casado sehr unterschiedliche Produktionen in kurzer Folge an der Wiener Staatsoper: die Neuproduktion von Mozarts La clemenza di Tito (ab 9. März), die Wiederaufnahme von Ligetis Le Grand Macabre (ab 15. März) sowie zwei Ring-des-Nibelungen-Zyklen. „Es ist natürlich eine Herausforderung, an einem Tag Mozart zu dirigieren und am nächsten Tag Ligeti”, sagt Heras-Casado. „Aber für mich ist es eine große Möglichkeit und eine große Chance, meine Beziehung sowohl zu den Musikerinnen und Musikern als auch zum Haus zu vertiefen. Und einen Ring-Zyklus in Wien dirigieren zu dürfen – das ist für mich eines der größten Highlights meines künstlerischen Lebens.“ [08.03.2026]
Preisträgerin ist die junge Musikwissenschaftlerin Sophie Maria Weber aus Halle
Sophie Maria Weber, Foto: Agnes Weber
Die Internationale Telemann‑Gesellschaft e. V. vergibt gemeinsam mit der Melante‑Stiftung Magdeburg und dem Zentrum für Telemann-Pflege und ‑Forschung Magdeburg erstmals einen Telemann-Forschungspreis. Preisträgerin ist die junge Musikwissenschaftlerin Sophie Maria Weber aus Halle (Saale), die für ihre hervorragende Masterarbeit „Studien zu Georg Michael Telemanns Bearbeitungen und Aufführungen von Georg Philipp Telemanns Matthäuspassion TVWV 5:43“ ausgezeichnet wird. In ihrer Arbeit widmet sich Weber der Frage, wie der langjährige Rigaer Kantor Georg Michael Telemann – Enkel Georg Philipp Telemanns – die Matthäuspassion 1758 seines Großvaters für Rigaer Gegebenheiten bearbeitete und sie dort aufführte. [08.03.2026]
jFür junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren mit Freude am Tanzen, Singen und Schauspielern
Das Junge Musical der Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen plant seine nächste Produktion, das Musical Footloose nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1984. Es handelt von einem Teenager, der in einer spießigen Kleinstadt gegen ein Tanzverbot rebelliert, und ist geprägt von packenden Tanzszenen und einem legendären Soundtrack mit vielen bekannten Songs. [07.03.2026]