Heinrich Schütz Musikfest vom 7. bis 17. Oktober 2021
Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen feiern Heinrich Schütz
Ein beeindruckendes Festival der Alten Musik widmet sich dem Schaffen und der Person des Jahrhundertkomponisten Heinrich Schütz vom 7. bis 17. Oktober in 49 Veranstaltungen, Konzerten, Projekten für Kinder und Schüler, Gottesdiensten sowie einer Sonderausstellung. Das Heinrich Schütz Musikfest ist ein die drei mitteldeutschen Länder überspannendes Festival. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Lebensstationen des Komponisten einbezogen – seinen Geburtsort Bad Köstritz, seine Hauptwirkungsstätte Dresden sowie den Ort seiner Jugend und seinen Alterssitz in Weißenfels – auch die Städte Gera und Zeitz reihen sich ein. Neben international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus Europa und dem mitteldeutschen Raum präsentieren auch junge Nachwuchsinterpreten ein anspruchsvolles und vielfältiges Programm.
2021 widmet sich das Musikfest mit seinem Motto „unter den fürnembsten Musicis“ den vielfältigen Vernetzungen, die Schütz als Künstlerpersönlichkeit, vor allem aber auch seine Kompositionen auszeichnen. Ein Jubilar der Musikgeschichte und Wegbegleiter von Heinrich Schütz erfährt ebenfalls eine umfassende Würdigung. Das Heinrich Schütz Musikfest erinnert an Michael Praetorius und seine reichen und vielgestaltigen Werke, denn sein Geburtstag jährt sich zum 450. und sein Todestag zum 400. Mal.
Capella de laTorre als artist in residence
Künstlerisch in besonderer Weise geprägt wird das diesjährige Musikfest durch Katharina Bäuml und die von ihr gegründete Capella de la Torre als artist in residence. An fünf Konzertabenden und in einem „Geburtstagsständchen“ am 8. Oktober im Geburtsort des Künstlers präsentiert die Oboistin und Schalmei-Virtuosin mit ihrem vielfach preisgekrönten Ensemble ihre Sicht auf Heinrich Schütz, Claudio Monteverdi als wichtiger künstlerischer Bezugspunkt für Heinrich Schütz und Michael Praetorius, als Zeitgenossen von Schütz, deren Lebenswege sich in Dresden kreuzten. Deshalb rückt das Ensemble im Eröffnungskonzert am 7. Oktober in Weißenfels unter dem Titel „Erinnerungen“ das Wirken von Claudio Monteverdi in den Fokus. Das Konzert steht zudem am 9. Oktober in Gera und am 10. Oktober in Dresden auf dem Programm und trägt so diese „Erinnerungen“ länderübergreifend an wichtige Wirkungsstätten nach Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Und Praetorius? Für ihn haben sich Katharina Bäuml und die Capella de la Torre etwas Besonderes ausgedacht: „Praetorius tanzt“ am 15. Oktober im Festsaal von Schloss Moritzburg in Zeitz. Mit dem Abschlusskonzert am 17. Oktober im Theater Gera verabschiedet sich der diesjährige artist in residence gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor und dem Programm „Praetorius’ Traum von Italien“. Im Rahmen dieses Konzertes wird auch der Heinrich-Schütz-Preis vergeben.
Im diesjährigen Festivalprogramm finden sich gleich zwei Eröffnungskonzerte, aus einem besonderen Anlass: Das faszinierende britische Gabrieli Consort & Players unter der Leitung von Paul McCreesh eröffnet am 8. Oktober in der Dresnder Frauenkirche mit Werken von Schütz auch das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“, das anlässlich des 350. Todestags des Komponisten im nächsten Jahr ansteht.
Karten sind über die Website des Heinrich Schütz Musikfests und in allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie in den Heinrich-Schütz-Häusern in Bad Köstritz und Weißenfels erhältlich. Weitere Informationen zum Kartenvorverkauf unter www.schütz-musikfest.de
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