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Meldung vom 24.11.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Cecilia Bartoli wird neue Direktorin der Opéra de Monte-Carlo

Sie tritt zum 1. Januar 2023 die Nachfolge von Jean-Louis Grinda an

Die international gefeierte italienische Opernsängerin Cecilia Bartoli wird ab dem 1. Januar 2023 Direktorin der Opéra de Monte-Carlo. Sie tritt die Nachfolge von Jean-Louis Grinda an, der den prächtigen Salle Garnier in Monaco seit 2007 leitete. „Ich bin voller Energie und positiver Stimmung, die sich leicht auf unsere Crews, Teams und vor allem unser Publikum übertragen lassen“, freut sich Cecilia Bartoli über die neue Herausforderung. Bei der Planung ihrer Spielzeit 2023 stellte die designierte Direktorin bewusst Bewährtes in den Mittelpunkt, und setzte dazu auf eine Reihe Inszenierungen, deren hoher künstlicher Anspruch den Ruf des prächtigen Salle Garnier von 1879 als eines der führenden Opernhäuser stärken und ausbauen wird. Cecilia Bartoli sagte, es sei ihr wichtig „die Kontinuität zu wahren, oder besser gesagt, auf dem Fundament aufzubauen, das mein Freund Jean-Louis Grinda über viele Jahre hinweg so erfolgreich gelegt hat. Mit unserem treuen Publikum begeben wir uns nun auf eine musikalische Reise durch drei Jahrhunderte. In vielerlei Hinsicht spiegelt diese Reise auch meine persönliche Reise wider“.

Händel-Oper zur Eröffnung

Eröffnet wird die Opernsaison der Opéra de Monte-Carlo am 20. Januar 2023 mit Händels Alcina und Cecilia Bartoli in der Titelrolle. Les Musiciens du Prince, das in Monaco ansässige Orchester, spielt unter der Leitung des Chefdirigenten Gianluca Capuano und unterstreicht damit die Bedeutung, die Cecilia Bartoli einer langfristigen Zusammenarbeit und der sorgfältigen Beachtung musikalischer Details beimisst. In Giordanos Andrea Chénier (Premiere am 19. Februar) tritt der Startenor Jonas Kaufmann erstmals in einer szenischen Aufführung in Monaco auf. Rossinis Barbier von Sevilla (16. April) wird von Rolando Villazón auf komödiantische und visuell schillernde Weise inszeniert.

Neben den Produktionen der Opéra de Monte-Carlo im eigenen Land wird der Name des Theaters auch über das Fürstentum hinaus durch Konzerte und Residenzen von Les Musiciens du Prince in den großen europäischen Musikzentren und -festivals bekannt gemacht. Im Oktober 2022 wurde eine Version von Händels Alcina beim Maggio Autumn Festival in Florenz gezeigt, gefolgt von Konzerten in Barcelona (Liceu), Madrid (Teatro Real), Valencia und Toulouse. Im November finden in acht Städten, darunter Paris (Philharmonie), Luxemburg, Hamburg (Elbphilharmonie), München und Prag, Aufführungen von Mozarts La clemenza di Tito statt. Eine Tournee nach Skandinavien sowie die traditionellen Auftritte bei den Salzburger Pfingst- und Sommerfestspielen runden die Saison 2023 der Opéra de Monte-Carlo ab. Weitere Informationen unter: www.opera.mc

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