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Meldung vom 12.07.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bundesjugendorchester und World Youth Choir auf Tournee

Auftragskomposition von und mit Tan Dun und Beethovens 9. Sinfonie

Anlässlich des 200. Jubiläums der Uraufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven geht das Bundesjugendorchester erstmals mit dem World Youth Choir auf Konzerttournee. Gemeinsam werden die Ensembles Beethovens Meisterwerk und die Auftragskomposition Choral Concerto: Nine von Tan Dun aufführen. Zwischen dem 28. August bis 7. September sind unter der Leitung von Tan Dun und Jörn H. Andresen insgesamt neun Konzerte geplant, darunter im Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie Hamburg, in der Gedächtniskirche Berlin, im Kloster Eberbach und in der Oper Bonn. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Staatsministerin Claudia Roth übernommen.

Ode für den Frieden

Die Auftragskomposition Tan Duns, die der Komponist als eine Ode für den Frieden versteht, ist im Auftrag des Deutschen Musikrates – dem Träger des Bundesjugendorchesters –, der Deutschen Welle und weiteren Partnern entstanden. Darin entwickelt Tan Dun einen Dialog zwischen dem chinesischen Dichter und Philosophen Qu Yuan (ca. 340 – 278 v. Chr.) und Friedrich Schiller (1759 – 1805) sowie zwischen ihm und Ludwig van Beethoven über „die Schönheit des Menschen, die Schönheit des Geistes, die Schönheit der Erde“ (Tan Dun).

Projekt der kulturellen Verständigung

„Das Projekt ist ein Paradebeispiel für internationalen Austausch und kulturelle Verständigung“, sagt Sönke Lentz, Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters. Ihm ist es ein Anliegen, dass junge, talentierte Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit erhalten, gemeinsam mit anderen jungen Musikern aus aller Welt in Austausch zu kommen, „denn was verbindet besser, als das gemeinsame Tun. Wir haben schon oft erlebt, wie junge Menschen ohne Vorkenntnisse der Sprache oder der Kultur durch die Musik zu einer tollen Verständigungsbasis fanden – oftmals erwuchsen daraus langjährige musikalische Freundschaften“, sagt Lentz.

Tan Dun wird die Konzerte in Eltville, Amsterdam, Hamburg und Bonn dirigieren. Jörn Hinnerk Andresen, Professor für Chordirigieren in Salzburg, übernimmt die Leitung der Konzerte in Weikersheim, Bremen, Berlin und Brixen.

Unterstützer und Kooperationspartner

Die Konzertreise wird vom Deutschen Musikrat veranstaltet und in Kooperation mit den Internationalen Beethovenfesten Bonn und der Deutschen Welle mit ihrem „Campus-Projekt“ durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt. Deutschlandweite und internationale Kooperationspartner sind u. a. das Beethovenhaus Bonn, Young Euro Classic, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival und das Royal Concertgebouw Amsterdam sowie die Träger des World Youth Choirs: Jeunesses Musicales International, International Federation for Choral Music und European Choral Association. Die Deutsche Welle begleitet das Projekt als Medienpartner.

Programm:

Tan Dun: „Choral Concerto: Nine“ – Auftragskomposition des Deutschen Musikrates, BTHVN2020, Royal Philharmonic Society, Melbourne Symphony Orchestra und der Deutschen Welle

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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