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Besprechung heute
Igor Markevitch
Concerto for Piano and Orchestra | Cinema Overture | Cantique d'Amour | Lorenzo il Magnifico Sarah Maria Sun | Jonathan Powell | Rundfunksinfonieorchester Berlin | Johannes Kalitzke
eda records 1 CD 056
Igor Markevitch (1912–1983) kennt man mit gut 250 überlieferten Aufnahmen vor allem als stilbildenden Dirigenten, der – selbst von Hermann Scherchen ausgebildet – später Künstler wie Daniel Barenboim oder Herbert Blomstedt entscheidend prägte. Dabei begann seine Karriere sehr früh als aufsehenerregender Komponist. Das von Diaghilev in Auftrag gegebene Klavierkonzert hob der Cortot-Schüler einen Tag nach seinem 17. Geburtstag in London aus der Taufe. Angesichts der wirklich erstaunlichen Qualitäten und der trotz spürbarer Einflüsse Nadia Boulangers und seiner Vorbilder Strawinsky und Hindemith bemerkenswerten Eigenständigkeit seiner Musik eigentlich unverständlich, gab der Maestro das Komponieren vor Ende des Zweiten Weltkriegs, gerade mal 30-jährig, jedoch abrupt auf. Kein Wunder, dass es seine Werke so nie ins Repertoire schafften.
Jonathan Powell (Klavier)
Sarah Maria Sun (Sopran)
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin
Johannes Kalitzke (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Benjamin Bernheim mit seiner wichtigsten Partie in Salzburg
Aufführungen von Massenets "Werther" heute und am 1. August plus CD-Veröffentlichung
Benjamin Bernheim, Foto: Manon Prevost
„Man muss Benjamin Bernheims Werther einmal im Leben gehört haben“, schrieb Le Monde im Frühjahr 2025 nach den Pariser Aufführungen im Théâtre des Champs-Élysées. Nun kann man das auch zu Hause: Am 20. November veröffentlicht die Deutsche Grammophon Jules Massenets Werther mit Benjamin Bernheim in der Titelrolle. Die Live-Aufnahme entstand am 3. April 2025. Télérama nannte Bernheim in der Inszenierung „umwerfend als Werther“. Diapason schrieb: „Die vollkommene Beherrschung der Stimme legt die Psyche bis in den letzten Winkel bloß.‟ Heute ist Werther wieder dran. Bernheim singt die Partie konzertant im Großen Festspielhaus bei den Salzburger Festspielen – und noch einmal am 1. August. Adèle Charvet ist Charlotte, Alain Altinoglu dirigiert das Orchester des Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie. [29.07.2026]
Kinostart von "Der Klang der Stradivari" von Grégory Magne
Film "Der Klang der Stradivari", Foto: Les Films Velvet, Baxter Films
Der Name des berühmten Geigenbauers Antonio Stradivari aus Cremona ist der Inbegriff für seltene und überaus kostbare Streichinstrumente von höchster Qualität. Es ist also wie ein Lottogewinn, wenn jungen Musikern die Chance geboten wird, ein solches Instrument zu spielen. Der Film beginnt damit, das Astrid, Tochter eines verstorbenen französischen Industriellen und Musikliebhabers, gespielt von Valérie Donzelli, den letzten Willen ihres Vaters erfüllen und seine drei Stradivari-Instrumente um das noch fehlende Cello erweitern will, und damit einem jungen Streichquartett die Möglichkeit zu geben, eine bisher noch nie aufgeführte Komposition mit diesen Instrumenten öffentlich zu präsentieren. [29.07.2026]
Festival Young Euro Classic als musikalische Weltkarte
Die 27. Saison beginnt am 31. Juli 2026
Young Euro Classic Festival, Foto: Mutesouvenir, Kai Bienert
Am Freitag, 31. Juli wird das Festival Young Euro Classic eröffnet, das wichtigste internationale Jugendorchesterfestival, mit einem fantastischen Eröffnungswochenende im Konzerthaus Berlin, am Samstag folgt das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv am Pult und Illia Ovcharenko als Solist. „Zum 27. Mal wird das Konzerthaus Berlin für knapp drei Wochen zu einem Ort, an dem die Neugier auf das, was aus der klassischen Musik weltweit geworden ist, Antworten bekommt. Die Zukunft ist mobil, hybrid, mehrsprachig und kulturell durchlässig. Junge Musiker aus der ganzen Welt begegnen sich hier mit einer Offenheit und Leidenschaft, die jedes Jahr aufs Neue beeindruckt. [29.07.2026]
Gabriela Montero, Sir András Schiff, Alessio Bax und Lucille Chung, Hayato Sumino, Daniil Trifonov und Sergei Dogadin
Gabriela Montero, Foto: Shelly Mosman
Heute gastiert die venezolanische Pianistin Gabriela Monrero um 1930 Uhr beim Menuhin Fesival Gstaad. In der Kirche von Saanen spielt die Königin der Improvisation Klaviersonaten von Domenico Scaraltti, Padre Antonio Soler, Frédéric Chopin, Enrique Granados, Isaac Albéniz, Alicia de Larrocha, Federico Mompou und Franz Liszt. Die Pianistin wird dieses überwiegend spanisch geprägte Programm mit Temperament, Fantasie und großer Audruckskraft gestalten. Am 31. Juli kehrt Sir András Schiff zum Menuhin Festial Gstaad zurück und präsentiert eine Auswahl seiner Lieblingswerke nach Ansage in einem intimen Konzertabend in der Kirche Saanen. [29.07.2026]
<h2 class="bereich">Aktuelle Meldungen</h2>
<div class="genderhinweis"><h5>Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes</h5>
<p>Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.</p></div>
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<h2>Benjamin Bernheim mit seiner wichtigsten Partie in Salzburg</h2>
<h3>Aufführungen von Massenets "Werther" heute und am 1. August plus CD-Veröffentlichung</h3>
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<img src="/images_web/Benjamin_Bernheim_31893_1.jpg" width="140" height="92,96" alt="Benjamin Bernheim, Foto: Manon Prevost" title="Benjamin Bernheim, Foto: Manon Prevost">
<figcaption>Benjamin Bernheim, Foto: Manon Prevost</figcaption>
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<p>„Man muss Benjamin Bernheims Werther einmal im Leben gehört haben“, schrieb Le Monde im Frühjahr 2025 nach den Pariser Aufführungen im <b>Théâtre des Champs-Élysées</b>. Nun kann man das auch zu Hause: Am 20. November veröffentlicht die Deutsche Grammophon Jules Massenets <i>Werther</i> mit <b>Benjamin Bernheim</b> in der Titelrolle. Die Live-Aufnahme entstand am 3. April 2025. Télérama nannte Bernheim in der Inszenierung „umwerfend als Werther“. Diapason schrieb: „Die vollkommene Beherrschung der Stimme legt die Psyche bis in den letzten Winkel bloß.‟ Heute ist <i>Werther</i> wieder dran. Bernheim singt die Partie konzertant im Großen Festspielhaus bei den <b>Salzburger Festspielen</b> – und noch einmal am 1. August. <b>Adèle Charvet</b> ist Charlotte, <b>Alain Altinoglu</b> dirigiert das <b>Orchester des Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie</b>.<br />
<b>[29.07.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31893">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Ein Streichquartett fällt nicht vom Himmel</h2>
<h3>Kinostart von "Der Klang der Stradivari" von Grégory Magne</h3>
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<img src="/images_web/Film_Der_Klang_der_Stradivari_31894_1.jpg" width="140" height="198,0681818182" alt="Film Der Klang der Stradivari, Foto: Les Films Velvet, Baxter Films" title="Film Der Klang der Stradivari, Foto: Les Films Velvet, Baxter Films">
<figcaption>Film "Der Klang der Stradivari", Foto: Les Films Velvet, Baxter Films</figcaption>
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<p>Der Name des berühmten Geigenbauers <b>Antonio Stradivari</b> aus Cremona ist der Inbegriff für seltene und überaus kostbare Streichinstrumente von höchster Qualität. Es ist also wie ein Lottogewinn, wenn jungen Musikern die Chance geboten wird, ein solches Instrument zu spielen. Der Film beginnt damit, das Astrid, Tochter eines verstorbenen französischen Industriellen und Musikliebhabers, gespielt von Valérie Donzelli, den letzten Willen ihres Vaters erfüllen und seine drei Stradivari-Instrumente um das noch fehlende Cello erweitern will, und damit einem jungen Streichquartett die Möglichkeit zu geben, eine bisher noch nie aufgeführte Komposition mit diesen Instrumenten öffentlich zu präsentieren.<br />
<b>[29.07.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31894">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Festival Young Euro Classic als musikalische Weltkarte</h2>
<h3>Die 27. Saison beginnt am 31. Juli 2026</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Young_Euro_Classic_Festival_31895_1.jpg" width="140" height="93,89558232932" alt="Young Euro Classic Festival, Foto: Mutesouvenir, Kai Bienert" title="Young Euro Classic Festival, Foto: Mutesouvenir, Kai Bienert">
<figcaption>Young Euro Classic Festival, Foto: Mutesouvenir, Kai Bienert</figcaption>
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<p>Am Freitag, 31. Juli wird das <b>Festival Young Euro Classic</b> eröffnet, das wichtigste internationale Jugendorchesterfestival, mit einem fantastischen Eröffnungswochenende im <b>Konzerthaus Berlin</b>, am Samsta<b>g</b> folgt das <b>Youth Symphony Orchestra of Ukraine</b> mit <b>Oksana Lyniv</b> am Pult und <b>Illia Ovcharenko</b> als Solist. „Zum 27. Mal wird das Konzerthaus Berlin für knapp drei Wochen zu einem Ort, an dem die Neugier auf das, was aus der klassischen Musik weltweit geworden ist, Antworten bekommt. Die Zukunft ist mobil, hybrid, mehrsprachig und kulturell durchlässig. Junge Musiker aus der ganzen Welt begegnen sich hier mit einer Offenheit und Leidenschaft, die jedes Jahr aufs Neue beeindruckt. <br />
<b>[29.07.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31895">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Große Pianisten beim Menuhin Festival Gstaad</h2>
<h3>Gabriela Montero, Sir András Schiff, Alessio Bax und Lucille Chung, Hayato Sumino, Daniil Trifonov und Sergei Dogadin </h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Gabriela_Montero_31896_1.jpg" width="140" height="93,33333333333" alt="Gabriela Montero, Foto: Shelly Mosman" title="Gabriela Montero, Foto: Shelly Mosman">
<figcaption>Gabriela Montero, Foto: Shelly Mosman</figcaption>
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<p>Heute gastiert die venezolanische Pianistin <b>Gabriela Monrero</b> um 1930 Uhr beim <b>Menuhin Fesival Gstaad</b>. In der Kirche von Saanen spielt die Königin der Improvisation Klaviersonaten von Domenico Scaraltti, Padre Antonio Soler, Frédéric Chopin, Enrique Granados, Isaac Albéniz, Alicia de Larrocha, Federico Mompou und Franz Liszt. Die Pianistin wird dieses überwiegend spanisch geprägte Programm mit Temperament, Fantasie und großer Audruckskraft gestalten. Am 31. Juli kehrt <b>Sir András Schiff</b> zum Menuhin Festial Gstaad zurück und präsentiert eine Auswahl seiner Lieblingswerke nach Ansage in einem intimen Konzertabend in der Kirche Saanen.<br />
<b>[29.07.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31896">»weiterlesen«</a></p>
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