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Besprechung vom 15.06.2026
Johann Gottlieb Janitsch
Harpsichord Concertos • Symphonies Marcin Świątkiewicz • Arte dei Suonatori
cpo 1 CD 555 772-2
Neben Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Joachim Quantz und den beiden Brüdern Graun zählte auch Johann Gottlieb Janitsch (1708–1762) zu den namhaften Mitgliedern der Hofkapelle des Kronprinzen und späteren Königs Friedrichs II. von Preußen. Janitsch wurde in seiner schlesischen Heimat zum Musiker ausgebildet und schloss sich 1736 der kleinen Kapelle an, die der preußische Kronprinz Friedrich anfangs in Ruppin und später in Rheinsberg unterhielt. Nach dem 1740 erfolgten Regierungsantritt Friedrichs II. wurde er als Contraviolonist in die königliche Hofkapelle übernommen. In Berlin entfaltete Janitsch eine rege Tätigkeit als Komponist und trat auch als Veranstalter seiner bereits in Rheinsberg begründeten so genannten „Freitags-Akademien“ in Erscheinung.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
18 Teilnehmer beim 6. Internationalen Evgeny Svetlanov Wettbewerb
3. - 6. September mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra
Der 6. Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb findet vom 3.-6. September in Birmingham statt.
Der Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb hat die insgesamt 18 teilnehmende Dirigentinnen und Dirigenten bekannt gegeben, die für seine sechste Ausgabe ausgewählt wurden. Diese findet vom 3. bis 6. September 2026 in Birmingham (Vereinigtes Königreich) in Partnerschaft mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) statt. Unter dem Vorsitz von Marina Bower und der künstlerischen Leitung von René Koering, der den Vorauswahlprozess betreute, gingen für den Wettbewerb nahezu 350 Bewerbungen aus 54 Ländern ein. Das außergewöhnlich hohe Niveau der diesjährigen Bewerber machte die endgültige Auswahl besonders anspruchsvoll. [16.06.2026]
Heimspiel für Nikola Hillebrand bei „Singen mit Sir Simon“
Konzerte in München und Bad Kissingen
Nicola Hillebrand, Foto: Katharina Gebauer
Mit Nikola Hillebrand kehrt im Juli eine Sopranistin nach Bayern zurück, die derzeit einen Werdegang hinlegt, wie er einer deutschen Stimme im Sopranfach seit langem nicht gelungen ist. Staatsoperndebüts in Wien und Berlin, Konzerte unter Christian Thielemann und eine Tonträgerveröffentlichung als Duettpartnerin von Jonas Kaufmann: Nikola Hillebrand ist zuhause auf den großen Bühnen der Welt – ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie jedoch bei München, wo sie auch ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater absolvierte. [16.06.2026]
Umfangreicher Bestand an musikalischem und dokumentarischem Nachlass der Komponistin
Komponistin Gloria Coates in den 1970iger Jahren. Foto: H. Zemann
Die Bayerische Staatsbibliothek hat den musikalischen und dokumentarischen Nachlass der 2023 verstorbenen amerikanischen Komponistin Gloria Coates als Geschenk erhalten. Der umfangreiche Bestand umfasst Musikhandschriften fast sämtlicher Werke der Komponistin, darüber hinaus Hunderte Tonträger, Notendrucke sowie eine umfassende Sammlung von Dokumenten und Korrespondenz. Mit der Erschließung des Bestandes wurde bereits begonnen. Dr. Dorothea Sommer, Generaldirektorin: „Gloria Coates war der Bayerischen Staatsbibliothek eng verbunden. Wir freuen uns sehr über diese Schenkung, die die Sammlung zahlreicher wichtiger Musiknachlässe der Bibliothek – beispielsweise von Josef Rheinberger, Karl Amadeus Hartmann, Hugo Distler oder Walter Braunfels – aufs Beste ergänzt.“ [16.06.2026]
Neuer Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig
Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für Friedrich Praetorius ausgesprochen
Friedrich Praetorium, Foto: Karina Albrecht
Das Staatstheater Braunschweig soll einen neuen Generalmusikdirektor bekommen: Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für Friedrich Praetorius ausgesprochen. Der Verwaltungsausschuss des Staatstheaters hat dieses Votum mit seinem Beschluss in der vergangenen Woche bestätigt. Die Einstellung steht noch unter dem Vorbehalt eines Kabinettsbeschlusses der Niedersächsischen Landesregierung. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, erklärt: »Friedrich Praetorius ist eine hervorragende Wahl für das Staatstheater Braunschweig. Er verbindet künstlerische Exzellenz, frische Ideen, große musikalische Energie und eine bemerkenswerte Entwicklung als Dirigent. [16.06.2026]
Am 16. Juni 1986 verstarb der französische Organist und Komponist Maurice Duruflé. Er war am 11. Januar 1902 in Louviers (Départment Eure) geboren. Von Anfang an spielte die römisch-katholische Liturgie, die er als Chorknabe an der Kathedrale von Rouen aktiv mitgestaltete, in seinem Leben eine entscheidende Rolle. Er erhielt dort auch Unterricht in Klavier und Orgel. Im Alter von 17 Jahren ging er nach Paris und nahm zunächst privaten Orgelunterricht bei Louis Vierne und Charles Tournemire. Er wurde Tournemires Assistent an der Basilika Ste-Clotilde. 1920 trat er in das Pariser Konservatorium ein. Zu seinen Lehrern zählten dort u.a. Paul Dukas und Eugène Gigout. 1927 wurde er Assistent von Louis Vierne an Notre-Dame. Vierne und Duruflé verband eine lebenslange Freundschaft. 1929 wurde er Titularorganist an der Pariser Kirche St. Étienne-du-Mont. Diese Stellung behielt er bis zum Ende seines Lebens.
<h2 class="bereich">Aktuelle Meldungen</h2>
<div class="genderhinweis"><h5>Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes</h5>
<p>Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.</p></div>
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<h2>18 Teilnehmer beim 6. Internationalen Evgeny Svetlanov Wettbewerb</h2>
<h3>3. - 6. September mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Der_6_Internationaler_Evgeny_Svetlanov_Dirigierwettbewerb_findet_vom_36_September_statt_31724_1.png" width="140" height="135,5020080321" alt="Der 6. Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb findet vom 3.-6. September in Birmingham statt." title="Der 6. Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb findet vom 3.-6. September in Birmingham statt.">
<figcaption>Der 6. Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb findet vom 3.-6. September in Birmingham statt.</figcaption>
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<p>Der <b>Internationale Evgeny Svetlanov Dirigierwettbewerb</b> hat die insgesamt 18 teilnehmende Dirigentinnen und Dirigenten bekannt gegeben, die für seine sechste Ausgabe ausgewählt wurden. Diese findet <b>vom 3. bis 6. September 2026 in Birmingham</b> (Vereinigtes Königreich) in Partnerschaft mit de<b>m City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO)</b> statt. Unter dem Vorsitz von <b>Marina Bower</b> und der künstlerischen Leitung von <b>René Koering</b>, der den Vorauswahlprozess betreute, gingen für den Wettbewerb nahezu 350 Bewerbungen aus 54 Ländern ein. Das außergewöhnlich hohe Niveau der diesjährigen Bewerber machte die endgültige Auswahl besonders anspruchsvoll.<br />
<b>[16.06.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31724">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Heimspiel für Nikola Hillebrand bei „Singen mit Sir Simon“</h2>
<h3>Konzerte in München und Bad Kissingen</h3>
<figure class="links" style="width:140px;">
<img src="/images_web/Nicola_Hillebrand_31731_1.png" width="140" height="92,96" alt="Nicola Hillebrand, Foto: Katharina Gebauer" title="Nicola Hillebrand, Foto: Katharina Gebauer">
<figcaption>Nicola Hillebrand, Foto: Katharina Gebauer</figcaption>
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<p>Mit <b>Nikola Hillebrand</b> kehrt im Juli eine Sopranistin nach Bayern zurück, die derzeit einen Werdegang hinlegt, wie er einer deutschen Stimme im Sopranfach seit langem nicht gelungen ist. Staatsoperndebüts in Wien und Berlin, Konzerte unter <b>Christian Thielemann</b> und eine Tonträgerveröffentlichung als Duettpartnerin von <b>Jonas Kaufmann:</b> Nikola Hillebrand ist zuhause auf den großen Bühnen der Welt – ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie jedoch bei München, wo sie auch ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater absolvierte.<br />
<b>[16.06.2026]</b></p>
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<h2>Bayerische Staatsbibliothek: Schenkung Nachlass Gloria Coates</h2>
<h3>Umfangreicher Bestand an musikalischem und dokumentarischem Nachlass der Komponistin</h3>
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<img src="/images_web/Komponistin_Gloria_Coates_ica_1970_31730_1.tif" width="140" height="121,4457831325" alt="Komponistin Gloria Coates in den 1970iger Jahren. Foto: H. Zemann" title="Komponistin Gloria Coates in den 1970iger Jahren. Foto: H. Zemann">
<figcaption>Komponistin Gloria Coates in den 1970iger Jahren. Foto: H. Zemann</figcaption>
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<p>Die <b>Bayerische Staatsbibliothek</b> hat den musikalischen und dokumentarischen Nachlass der 2023 verstorbenen amerikanischen <b>Komponistin Gloria Coates</b> als Geschenk erhalten. Der umfangreiche Bestand umfasst Musikhandschriften fast sämtlicher Werke der Komponistin, darüber hinaus Hunderte Tonträger, Notendrucke sowie eine umfassende Sammlung von Dokumenten und Korrespondenz. Mit der Erschließung des Bestandes wurde bereits begonnen. <b>Dr. Dorothea Sommer</b>, Generaldirektorin: „Gloria Coates war der Bayerischen Staatsbibliothek eng verbunden. Wir freuen uns sehr über diese Schenkung, die die Sammlung zahlreicher wichtiger Musiknachlässe der Bibliothek – beispielsweise von Josef Rheinberger, Karl Amadeus Hartmann, Hugo Distler oder Walter Braunfels – aufs Beste ergänzt.“<br />
<b>[16.06.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31730">»weiterlesen«</a></p>
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<h2>Neuer Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig</h2>
<h3>Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für Friedrich Praetorius ausgesprochen</h3>
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<img src="/images_web/Friedrich_Praetorium_31732_1.jpg" width="140" height="210,843373494" alt="Friedrich Praetorium, Foto: Karina Albrecht" title="Friedrich Praetorium, Foto: Karina Albrecht">
<figcaption>Friedrich Praetorium, Foto: Karina Albrecht</figcaption>
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<p>Das <b>Staatstheater Braunschweig</b> soll einen neuen Generalmusikdirektor bekommen: Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für <b>Friedrich Praetorius</b> ausgesprochen. Der Verwaltungsausschuss des Staatstheaters hat dieses Votum mit seinem Beschluss in der vergangenen Woche bestätigt. Die Einstellung steht noch unter dem Vorbehalt eines Kabinettsbeschlusses der Niedersächsischen Landesregierung. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, <b>Falko Mohrs</b>, erklärt: »Friedrich Praetorius ist eine hervorragende Wahl für das Staatstheater Braunschweig. Er verbindet künstlerische Exzellenz, frische Ideen, große musikalische Energie und eine bemerkenswerte Entwicklung als Dirigent.<br />
<b>[16.06.2026]</b></p>
<p class="absatzende"><a href="/4daction/www_aktuelles_meldung/31732">»weiterlesen«</a></p>
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