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Meldung vom 06.06.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Konzerthaus Dortmund: Ausblick auf die Spielzeit 2021/22

"Zeitinsel" mit dem tschechischen Komponisten Ondřej Adámek

Viele Konzerthighlights sind für die Saison 2021/22 geplant. Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech: »Die Sehnsucht nach Live-Konzerten verlangt danach, sich schon mal vorstellen zu können, worauf man sich freuen darf.« Dazu gehört gleich im Oktober das Curating-Artist-Festival mit Sir András Schiff. Der Ausnahmepianist stellt sich in unterschiedlichen Funktionen vor. Ausführlich wird man auch den tschechischen Komponisten Ondřej Adámek kennenlernen, dem das Konzerthaus eine Zeitinsel widmet. Im Januar kann man vier Tage lang in den Kosmos des Komponisten eintauchen: Von der Deutschen Erstaufführung seiner Oper Seven Stones über eine vom Konzerthaus initiierte Uraufführung bis zur Vorstellung seiner Airmachine, einem einmaligen Geräusch- und Installationsobjekt.

Einen Vorgeschmack auf die Zeitinsel geben bereits im September das London Symphony Orchestra, Sir Simon Rattle und Magdalena Kožená mit Adámeks brandneuem Liederzyklus Where are you?. Damit tritt das London Symphony Orchestra auch endlich seine Residenz an. Gleich zweimal ist es an einem Wochenende mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle zu erleben. Mit seinem Ersten Gastdirigenten François-Xavier Roth stellt es u. a. ein neues Trompetenkonzert von Helen Grime vor, bei dem Håkan Hardenberger den Solistenpart übernimmt. Abseits der Bühne bereichert das Orchester das Community-Music-Programm des Konzerthauses: Discovery Days, Workshops, Künstlergespräche, Konzerteinführungen und gemeinsames Musizieren heißen jeden willkommen.

Letzte Saison als Exklusivkünstlerin

Abschied nehmen heißt es dagegen von Mirga Gražinytė-Tyla als Dortmunder Exklusivkünstlerin. Ihr letztes Jahr gestaltet die Dirigentin mit besonderen Herzensangelegenheiten. Janáčeks Oper Das schlaue Füchslein begleitet sie seit vielen Jahren und ist daher ideal für ihr Operndebüt am Konzerthaus. In zwei Sinfoniekonzerten mit ihrem City of Birmingham Symphony Orchestra rückt sie mit Mieczysław Weinberg einen ihrer Lieblingskomponisten in den Fokus, der auch einen Schwerpunkt im Konzerthaus-Programm findet. Zum Abschluss ihrer Residenz und der Saison besinnt Maestra Mirga sich auf ihre Wurzeln in der Chormusik und lädt zum Mitsingkonzert ein.

Konzertreihe mit internationalen jungen Künstlern

Die neue Generation »Junge Wilde« geht zudem an den Start. Das Konzerthaus begleitet wieder für drei Jahre herausragende Musiker auf dem Weg zur Weltspitze. Dazu gehören etwa Jean Rondeau, mit gerade mal 30 Jahren bereits ein Meister am Cembalo, die u. a. von Martin Grubinger geförderte Perkussionistin Vivi Vassileva sowie gleich zwei Talente aus der musikalischen Kanneh-Mason-Familie: Pianistin Isata Kanneh-Mason und ihr Bruder, Cellist Sheku Kanneh-Mason, der seit seinem Auftritt bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle weltbekannt ist. Geigerin Noa Wildschut, Sopranistin Christina Gansch und Oboistin Cristina Gómez Godoy machen die sechste Staffel komplett.Teodor Currentzis stattet Dortmund gleich zweimal einen Besuch ab, Hélène Grimaud, Igor Levit und Yuja Wang kehren am Klavier an der Seite von renommierten Orchestern zurück und Publikumsliebling Yannick Nézet-Séguin plant einen eindrucksvollen Doppelabend, bei dem auf Wagners Rheingold mit einem erlesenen Sängerensemble Mahlers 4. Sinfonie folgt.

Vorverkauf und weitere Informationen unter www.konzerthaus-dortmund.de, Tel.: 0231 - 22 696 200, e-mail: info@konzethaus-dortmund.de

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