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Meldung vom 12.09.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

The Zurich Chamber Singers: "The Light of Paradise"

Auftragskomposition von Paul Mealor live und auf Tonträger

Der renommierte Chor The Zurich Chamber Singers hat beim walisischen Komponisten Paul Mealor ein Werk in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes und einzigartiges Projekt mit dem Titel The Light of Paradise. Unter der Leitung von Christian Erny, der den Chor im Jahr 2015 gegründet hat und in Zusammenarbeit mit dem Berliner sonic.art Saxo-phonquartett wurde das Werk bereits in der Schweiz und in Deutschland uraufgeführt. Am 04. Oktober folgt nun die Veröffentlichung der Ersteinspielung beim Label Berlin Classics.

Eine musikalische Biografie

The Light of Paradise ist ein gut einstündiges Werk für Chor und Saxophonquartett, das auf eindrucksvolle Weise das Leben der mittelalterlichen Mystikerin Margery Kempe (ca. 1373–1448) vertont. Die Texte basieren auf dem „Booke of Margery Kempe“, eines der frühesten autobiographischen Schriften der Literaturgeschichte und überhaupt die erste einer Frau. Eine außergewöhnliche Erzählung über den Gegensatz von Freiheit und Gefangenschaft sowie dem Spannungsfeld zwischen Frömmigkeit und Menschlichkeit. Das Auftragswerk ist weniger als geistliche Musik zu verstehen, sondern mehr als ein weltliches, zutiefst menschliches Drama.

Anspruchsvolle Chor-Oper

Das als Chor-Oper konzipierte Werk zeichnet die spirituellen Reisen und inneren Kämpfe von Margery Kempe in 14 Sätzen nach. Diese sogenannten „Devotions“ stellen gleichzeitig die Stationen des Kreuzwegs musikalisch dar. Der Chor pendelt zwischen ekstatischen Tuttis und rezitativartigen Solopassagen. The Zurich Chamber Singers bewegen sich dabei scheinbar mühelos zwischen verrückten Geistesausbrüchen und üppigen diatonischen Clustern. Auch in den Solo-Parts überzeugen die Sängerinnen und Sänger des Ensembles. Am Schluss gewährt Paul Mealor seiner Protagonistin den Frieden, der ihr im wirklichen Leben verwehrt geblieben ist. Das Stück endet in strahlendem C-Dur. Engelsglocken klingen noch lange nach.

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