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Meldung vom 11.03.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Theater Magdeburg: UA "Salome" von Gerald Barry

Uraufführung am 15. März 2025 im Opernhaus

Komponist Gerald Barry und Generalintendant Julien Chavaz setzten mit der Uraufführung Salome ihre langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit am Theater Magdeburg fort. In einem Tik-Tok-ähnlichen Run-Through wird das Publikum in einen (Alb-)Traum verwickelt. Zwischen babylonischem Sprachengewitter und kunstphilosophischen Tiraden entsteht ein neuer, erfrischend widerspruchsvoller Blick auf den Klassiker. Die Uraufführung ist am Samstag, 15. März, um 19.30 Uhr im Opernhaus.

Zeitloses Faszinationsobjekt

Richard Strauss hat mit Oscar Wildes Text eine der provozierendsten Opernfiguren überhaupt geschaffen: Salome. Sie ist eine Frau, die sich im Überschreiten von Grenzen emanzipiert und als Femme fatale fesselt. „Sie ist ein Ungeheuer“ – heißt es bei Wilde und Strauss, und diese Ungeheuerlichkeit ist es, die Salome zu einem zeitlosen Faszinationsobjekt macht. Barry transportiert diese ungeheuerliche Figur in unsere von Gewalt und schockierenden Bildern geprägte Gegenwart, indem er sie grotesk überzeichnet. Er kehrt die altbekannte Geschichte ironisch und humorvoll um in eine zeitgenössische Parodie auf Kunstverständnis und bürgerliche Moral.

Fulminant zeigte Barry bereits 2022 mit der Deutschsprachigen Erstaufführung Alice im Wunderland am Theater Magdeburg, dass er ein Meister der Adaption von bekannten Stoffen des 21. Jahrhunderts ist. Die Magdeburger Inszenierung ist nach dem großen Erfolg im April am Grand Théâtre de Genève zu Gast. In Magdeburg stellt Barry nun die Welt von Salome auf den – abgetrennten – Kopf. Aktueller denn je zeigt Salome auf eine absurde Weise die Widersprüchlichkeiten von Gesellschaft und Individuen, die in ihrer jeweils eigenen Welt leben und doch miteinander verbunden sind.

Unter der bewährten Musikalischen Leitung von Jérôme Kuhn spielt die Magdeburgische Philharmonie und in der Hauptrolle der Salome kehrt auch die Alice-Sängerin Alison Scherzer zurück nach Magdeburg.

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