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Meldung vom 04.09.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Namensänderung der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt

Namenserweiterung auf Robert und Clara Schumann Gesellschaft Frankfurt a.M. e.V.

Die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. hat ihren Namen in Robert und Clara Schumann Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. geändert. Dies hatte die letzte Mitgliederversammlung im Frühjahr beschlossen. Die Robert-Schumann-Gesellschaft nahm schon bisher eine Sonderstellung im Frankfurter Musikleben ein, indem sie in der repräsentativen Villa Bonn in der Siesmayerstraße hochkarätige Kammermusikabende veranstaltete, vielfach mit aufstrebenden jungen Künstlern am Anfang ihrer internationalen Karriere, die es später zu internationalem Ruhm brachten. Das große Treppenhaus der ehemaligen Bankiersvilla, in dem die Konzerte stattfinden, vermittelt den halböffentlichen Rahmen eines Salonkonzertes, wie es zu Zeiten von Robert und Clara Schumann besonders beliebt war.

Einbeziehung von Clara Schumann als Hinweis auf ihre vielfältigen Aktivitäten

Mit der Namenserweiterung auf Clara Schumann würdigt die Gesellschaft zum einen die besonders enge Verbindung Clara Schumanns mit Frankfurt. Es war ein Glücksfall für die Stadt, dass sich die berühmte Pianistin und Lehrerin Clara Schumann 1878 entschied, hierher zu kommen, um als erste Klavierprofessorin am neu gegründeten Dr. Hoch’s

Konservatorium zu unterrichten. Über 60 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Amerika unterrichtete sie und gab selbst viele Konzerte in Frankfurt. Durch ihr Wirken wurde Frankfurt zu einer international renommierten Musikstadt. Sie blieb in Frankfurt bis zu ihrem Tod im Jahre 1896.

Pianistin, Komponistin, Lehrerin

Nachdem Clara Schumann bis in die 1980er Jahre nahezu vergessen war, hat die musikwissenschaftliche Forschung in den folgenden Jahrzehnten ihre Rolle als wichtigste Unterstützerin ihres Mannes Robert, als erziehende Mutter von sieben Kindern und als hoch angesehene Pianistin und Lehrerin ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Mit der Namenserweiterung würdigt die Gesellschaft aber auch das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau und Künstlerin.

Sonderprojekte mit Bezug auf Clara Schumann

Zusätzlich zu den Kammerkonzerten, die nach wie vor den Hauptteil ihrer Aktivitäten ausmachen werden, plant die Gesellschaft durch Sonderprojekte das Erbe Clara Schumanns fortzusetzen. Es wird ein „Clara Schumann Pianosalon“ eingeführt mit Aufführungen rund um das Thema Klavier. Das Auftaktkonzert wird die Pianistin Tiffany Poon am 19. November 2025 im Clara Schumann-Saal des Dr. Hoch’s Konservatoriums bestreiten. Der Kartenvorverkauf über Frankfurt Ticket beginnt in Kürze. Das klavierpädagogische Erbe wird in einer „Clara Schumann Meisterklasse“ fortgesetzt werden. Darin wird musikalisch begabten Schülerinnen und Schülern aus Frankfurter Schulen mit Musikschwerpunkt kostenloser Unterricht von international renommierten Pianistinnen und Pianisten angeboten, um neue Impulse für ihre weitere musikalische Entwicklung zu erhalten.

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