Szymon Nehring erhält den Sir-Jeffrey-Tate-Preis 2026
Verleihung im Rahmen der 4. Morgen Musik der Symhoniker Hamburg am 7. Juni 2026 um 11.00 Uhr
Der Pianist Szymon Nehring wird mit dem Sir-Jeffrey-Tate-Preis 2026 ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Sir-Jeffrey-Tate-Preis der Symphoniker Hamburg, initiiert und gestiftet von Annegret und Claus-G. Budelmann, wird seit 2020 alle zwei Jahre an außergewöhnlich begabte junge Musikerinnen und Musiker verliehen. Die diesjährige Preisübergabe findet im Rahmen der 4. Morgen Musik am 7. Juni in der Laeiszhalle statt. Im Rahmen des Konzertes ist Szymon Nehring mit Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 als Solist zu erleben.
Preisgekrönter Pianist
Szymon Nehring gilt als einer der bedeutendsten polnischen Pianisten seiner Generation und ist den Symphonikern Hamburg seit einigen Jahren eng verbunden. 2017 gewann er als erster Pole den Internationalen Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv; zuvor war er bereits Finalist des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Er konzertierte mit Orchestern wie Sinfonia Varsovia, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, den Symphonikern Hamburg und dem Orchestra of the Eighteenth Century. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Karina Canellakis, David Zinman, Marin Alsop und Krzysztof Penderecki zusammen. Auftritte führten ihn u. a. in die Carnegie Hall, die Elbphilharmonie, das Konzerthaus Berlin und den Wiener Musikverein. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen die Aufnahme »Minimalist« sowie eine Gesamteinspielung von Chopins Soloklavierwerken. In dieser Saison war Szymon Nehring beim 4. Symphoniekonzert im Dezember zu erleben und wird nicht nur bei der anstehenden 4. Morgen Musik, sondern auch im Rahmen des diesjährigen Martha Argerich Festivals (20. bis 30. Juni) auftreten.
Jury-Mitglieder des Sir-Jeffrey-Tate-Preises
Zur Jury des Sir-Jeffrey-Tate-Preises 2026 gehören unter anderem Annegret und Claus-G. Budelmann sowie von den Symphonikern Hamburg Chefdirigent Sylvain Cambreling, Intendant Daniel Kühnel und der Erste Konzertmeister Adrian Iliescu. Erstmals erhielt den Preis, der dem 2017 verstorbenen ehemaligen Chefdirigenten der Symphoniker gewidmet ist, im Jahr 2020 der Bratschist Timothy Ridout, der inzwischen zu den bedeutendsten Solisten seines Fachs zählt.
Debüt von Dirigentin Delyana Lazarova
Das Dirigat der Morgen Musik am 7. Juni liegt in den Händen von Delyana Lazarova, die ihr Debüt bei den Symphonikern gibt. In der zweiten Konzerthälfte erklingt Dvořáks 9. Symphonie »Aus der Neuen Welt«. Es sind noch Restkarten erhältlich!
So. 07.06.2026 | 11:00 Uhr | Laeiszhalle Hamburg Großer Saal
- Sergei Rachmaninow, Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
- Antonín Dvořák, Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 – »Aus der Neuen Welt«
- Szymon Nehring, Klavier
- Symphoniker Hamburg
- Delyana Lazarova, Dirigentin.
Tickets unter www.symphonikerhamburg.de/konzerte/4-morgen-musik-1429
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