Philharmonisches Staatsorchester Hamburg: Neue Partnerschaft
Michael Otto Stiftung und das Philharmonische Staatsorchester vereinbaren dreijährige Partnerschaft
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg engagiert sich die Michael Otto Stiftung mit einer Förderung in Höhe von insgesamt einer Million Euro für die Weiterentwicklung des Orchesters in den Spielzeiten 2026/27 bis 2028/29. Der öffentliche Auftakt der Partnerschaft erfolgt mit dem 1. Philharmonischen Konzert ZeitenLos am 30. und 31. August 2026 im Großen Saal der Elbphilharmonie und markiert zugleich den Beginn der neuen Spielzeit.
Zwei Institutionen mit langer Hamburger Tradition
Die Partnerschaft verbindet zwei Institutionen, die Hamburgs kulturelle Identität auf besondere Weise prägen. Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg geht auf die 1828 gegründete Philharmonische Gesellschaft („Verein zur Aufführung von Winterkonzerten”) zurück und steht damit für nahezu zwei Jahrhunderte bürgerlich getragener Konzerttradition.
Die Michael Otto Stiftung verbindet unternehmerische Verantwortung mit einem klaren Bekenntnis zum Gemeinwohl. Sie steht für das unternehmerische und gesellschaftliche Engagement der Unternehmerfamilie Otto und fördert ausgewählte gemeinnützige Projekte. Gemeinsam verbinden beide Partner künstlerische Exzellenz mit nachhaltigem gesellschaftlichem Engagement für die Stadt Hamburg.
Dreijährige Förderung für künstlerische Entwicklung
Die Gesamtförderung in Höhe von einer Million Euro unterstützt die Vorbereitung und Umsetzung des 200-jährigen Jubiläums des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die nachhaltige Stärkung des Orchesters, die Förderung innovativer künstlerischer Projekte sowie die Bedeutung des Orchesters für die kulturelle Vielfalt und das gesellschaftliche Leben Hamburgs.
Saisonauftakt im Zeichen Beethovens
Die neue Partnerschaft wird erstmals im Rahmen des Saisonauftakts sichtbar. Das 1. Philharmonische Konzert ZeitenLos eröffnet zugleich eine Spielzeit, die ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens steht. Anlass ist dessen 200. Todestag im Jahr 2027.
Unter dem Motto ZeitenLos entwickelt Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber einen außergewöhnlichen Beethoven-Zyklus: Die 37 Sätze der neun Sinfonien werden zu neuen musikalischen Klangräumen verbunden und eröffnen überraschende Perspektiven auf eines der bedeutendsten sinfonischen Werke der Musikgeschichte.
Zum Auftakt erklingen Auszüge aus Beethovens Vierter, Fünfter und Siebter Sinfonie, deren berühmtes „Schicksalsmotiv” in neue musikalische Zusammenhänge gestellt wird. Ergänzt wird das Programm durch Peter Tschaikowskys sinfonische Dichtung Fatum sowie das Klavierkonzert Silence of Anatolia von Fazıl Say, der sein Werk selbst als Solist interpretiert.
Die künstlerische Handschrift des Programms spiegelt den Leitgedanken wider, der auch die neue Partnerschaft zwischen der Michael Otto Stiftung und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg prägt.
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