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Meldung vom 19.09.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Zwischen Innigkeit und Monumentalität

2. Philharmonisches Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg

Ein einzelnes Cello und ein Orchester von gewaltigen Dimensionen: Im 2. Philharmonischen Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg treffen Antonín Dvořáks Cellokonzert in h-Moll und Richard Strauss’ monumentale Alpensinfonie aufeinander. Am Dirigentenpult steht der französisch-schweizerische Dirigent Bertrand de Billy, als Solist ist der norwegische Cellist Truls Mørk zu erleben.

Intensiver Dialog

Dvořáks Cellokonzert gehört zu den eindrucksvollsten Werken der Gattung. Zwischen lyrischer Innigkeit, virtuoser Brillanz und sinfonischer Kraft entfaltet sich ein intensiver Dialog zwischen Solocello und Orchester. Das Cello wird dabei zur individuellen Stimme innerhalb eines farbenreichen sinfonischen Gefüges – persönlich und unmittelbar, zugleich getragen von großer orchestraler Weite.

Mit Truls Mørk ist einer der renommiertesten Cellisten seiner Generation zu erleben. Bekannt für seine intensive, ausdrucksstarke Interpretation und seinen charakteristischen warmen Klang, gastiert er mit führenden Orchestern und arbeitet mit bedeutenden Dirigentenpersönlichkeiten zusammen. Seine Interpretation von Dvořáks Cellokonzert verspricht einen Abend, an dem virtuose Solokunst und sinfonische Kraft unmittelbar aufeinandertreffen.

Klanggewaltige Sinfonie

Nach der Pause öffnet sich der Klangraum radikal: Richard Strauss’ Alpensinfonie führt in die überwältigende Naturkulisse der Berge. Das 1915 uraufgeführte Werk folgt den Stationen einer Bergwanderung – vom Sonnenaufgang über den Aufstieg und die Begegnung mit Wasserfällen und Gletschern bis hin zum Gewitter und dem abschließenden Sonnenuntergang.

Strauss entfaltet dafür die gesamte Klangpalette eines großen Orchesters. Donner und Sturm, Naturgeräusche und gewaltige orchestrale Steigerungen lassen die Bergwelt in überwältigender Klangpracht lebendig werden. Doch die „Alpensinfonie“ geht weit über bloße Tonmalerei hinaus: Der Weg vom Morgengrauen bis zur Dämmerung lässt sich ebenso als Sinnbild menschlicher Erfahrungen lesen – als Aufbruch, Grenzerfahrung, Erkenntnis und Rückkehr.

Termine:

Einführungsgespräch jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal.

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