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Meldung vom 30.09.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster 2026 verliehen

Sonderpreis für Bundespreisträger Jugend musiziert

Vier der zehn Wettbewerbsbeiträge wurden am 27. September 2026 nach einem spannenden und hochkarätigen Finale mit dem WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster, einem Sonderpreis für Bundespreisträger Jugend musiziert, ausgezeichnet: Das Streichquartett mit Maya Strokov und Theo Hölscher (Violine, Stuttgart) Ada Josefa Brecht (Viola, Stuttgart) und Jakob Schiessler (Violoncello, Bietigheim) erhielt für seine stürmische, aus einem gemeinsamen Spirit heraussprühende Interpretation von Felix Mendelssohn Bartholdys 2. Quartett in a-Moll den Betrag von 3000 €. Der Tenor Jaime Freeman aus Geesthacht bei Hamburg überzeugte, einfühlsam am Flügel von Smilla Theresia Rose begleitet, in einem Auszug aus Robert Schumanns Dichterliebe mit schönen Tönen, guter Artikulation und einer sehr an Inhalt und Phrasierung orientierten Agogik und wurde mit 750 € ausgezeichnet. Den gleichen Betrag erhielt die Mezzosopranistin Jasmin Bühl (Hannover) mit ihrem gleichermaßen warmen und jugendlich vibrierenden Mezzosopran, die getragen und inspiriert von ihrem kongenialen Klavierpartner Cole Knutson eine sehr persönliche, in jeder Hinsicht stimmige Auswahl von Robert Schumanns Myrthen präsentierte. Für seine herausragende Leistung als Pianist und reifer Beethoven-Interpret wurde Kolja Hölscher (Stuttgart) mit dem Betrag von 1.500 € ausgezeichnet.

Preisträgerkonzert und Übergabe der Urkunden

Die Urkundenübergabe erfolgte im Rahmen des Preisträgerkonzertes im Mozart-Foyer der Westfälischen Schule für Musik durch Peter Nagy, den Direktor der Westfälischen Schule für Musik Münster, und den WDR 3 Redakteur Michael Breugst. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Münster Klaus Rosenau überreichte süße Gummibärchen-Blumensträuße.

Die Fach-Jury

In der Jury wirkten die Vertreter der Preisstifter, Dr. Michael Breugst und Peter Nagy, sowie Irene Schwalb (Bereichsleitung Wettbewerbe beim Deutschen Musikrat), der Pianist Viktor Soos und Prof. Ulrich Rademacher mit.

Der Deutsche Musikrat lädt in jedem Jahr eine Auswahl Erster Bundespreisträger Jugend musiziert zu diesem Wettbewerb ein. Diesmal haben ein Streichquartett, vier Pianisten und zum ersten Mal fünf Sänger mit Liederzyklen teilgenommen.

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