Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Abschluss der Münchner Opernfestspiele 2021
Ende der Ära des Intendanten Nikolaus Bachler
An den letzten beiden Tagen der Münchner Opernfestspiele 2021 folgen gleich zwei Live-Streams aufeinander. Heute stehen beim Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt Ivor Bolton, Asher Fisch, Kent Nagano und Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Die Saison 20–21 endet morgen mit einer letzten Vorstellung von Richard Wagners Tristan und Isolde mit Kirill Petrenko am Dirigentenpult und Jonas Kaufmann sowie Anja Harteros in den Titelpartien. Beide Vorstellungen werden im Rahmen von Oper für alle live auf eine Großleinwand auf den Marstallplatz sowie auf STAATSOPER.TV übertragen und sind im Anschluss als Video-on-Demand erhältlich. Tristan und Isolde wird außerdem live auf BR-Klassik zu hören sein.
Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt
Künstlerinnen und Künstler, die während der Intendanz von Nikolaus Bachler an der Bayerischen Staatsoper eine entscheidende Rolle gespielt haben, singen am 30. Juli beim Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt Ausschnitte aus Opern und Arien , welche in den letzten 13 Jahren neu inszeniert wurden. Die musikalische Leitung übernehmen Ivor Bolton, Asher Fisch, Kent Nagano und Kirill Petrenko. Nikolaus Bachler liest Gedichte von Ingeborg Bachmann und Rainer Maria Rilke.
OPER FÜR ALLE // LIVE-STREAM
Festspiel-Sonderkonzert: Der wendende Punkt
Fr, 30. Juli 2021, 19.00 Uhr, Nationaltheater
Live-Übertragung auf den Marstallplatz, Kostenloser Live-Stream auf STAATSOPER.TV.
OPER FÜR ALLE // LIVE-STREAM
Richard Wagner, Tristan und Isolde
Sa, 31. Juli 2021, 17.00 Uhr, Nationaltheater
Live-Übertragung auf den Marstallplatz, Kostenloser Live-Stream auf STAATSOPER.TV und auf BR-Klassik
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.