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Meldung vom 20.10.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Aalto-Theater präsentiert musikalische Krimigeschichte als Hörspiel

Comic-Zeichnungen machen „Kurzer Prozess mit Hänsel und Gretel“ auch sehenswert

Die Tage in den Herbstferien können ganz schön lang werden. Für eine willkommene Abwechslung sorgt jetzt das Aalto-Theater mit einem musikalischen Hörspiel: Die Krimigeschichte Kurzer Prozess mit Hänsel und Gretel ist ab sofort auf der Website des Aalto-Musiktheaters (theater-essen.de/oper/aaltomobil) kostenlos abrufbar.

Entstanden ist die Aufnahme im Rahmen des Projektes „AaltoMobil“: Mit dem 2020 gestarteten Programm soll ein Publikum erreicht werden, das aufgrund seiner Lebenssituation nicht in der Lage ist, eigenständig in das Theater oder den Konzertsaal zu kommen. Maßgeblich gefördert wird „AaltoMobil“ vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms „Neue Wege“. Kurzer Prozess mit Händel und Gretel war die erste abgeschlossene Produktion, die aufgrund des damaligen Lockdowns bislang allerdings nicht zur Aufführung kommen konnte. Jetzt feiert sie ihre Premiere zunächst als rund 50-minütiges Hörspiel – bei dem es außerdem etwas zu sehen gibt: Mit Comic-Zeichnungen von Marie-Helen Joël wird die Geschichte auch auf dem Bildschirm zum Erlebnis.

Begleitet von musikalischen Ausschnitten aus der Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck beleuchtet der turbulente Krimi aus unterschiedlichen und teils ungewohnten Perspektiven die Geschichte der beiden bekannten Märchenfiguren, die als Kinder in Armut aufwuchsen, sich eines Tages im Wald verliefen und dort auf eine mysteriöse Gestalt trafen, die sie schlussendlich aus eigener Kraft besiegten. Doch war es Mord oder Notwehr? Das versuchen die beiden Ermittler, Chefinspektor Magnus B. Harrlich und Inspektor Dr. Dan Wassden, herauszufinden: Letzterer ist der Meinung, der „Mord“ an der Hexe sei eindeutig Notwehr gewesen. Doch geraten die beiden Kinderstars im Verlauf des Verhörs ins Straucheln. Beide sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, leben das Leben berühmter Helden und hatten die „Beseitigung“ der Hexe – oder was die ältere Dame sonst von Beruf gewesen sein mag – als geklärt und verjährt abgetan. Doch nun treten einige erschreckende Ungereimtheiten ans Tageslicht: Hatte die angebliche Hexe vor ihrem Tod doch die damaligen Kinder zum Kuchenessen eingeladen und für sie einen Tanz auf dem Besen performt. Auf Magnus B. Harrlich macht sie eigentlich einen ganz netten Eindruck. Warum um Himmels Willen mussten Hänsel und Gretel sie töten?

In den vier Rollen sind zu hören: Mark Weigel als Chefinspektor Magnus B. Harrlich, Björn Kuhn als Inspektor Dr. Dan Wassden, Karin Strobos als Hänsel sowie Christina Clark als Gretel. Hörspielfassung: Marie-Helen Joël | Arrangements und Musikalische Leitung: Heribert Feckler | Aufnahmeleitung: Oliver Kerstan und Heribert Feckler.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat Wuppertal.

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