Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Neue Klaviersolistin beim Philharmonischen Orchester Kiel
Luisa Imorde übernimmt Konzert von Alexander Krichel
Da der für das 3. Philharmonische Konzert und das 3. Phil Extrakt des Philharmonischen Orchesters Kiel am 21. November geplante Klaviersolist Alexander Krichel leider am Donnerstagmittag krankheitsbedingt absagen musste, bemühte sich das Philharmonische Orchester Kiel schnell um einen adäquaten Ersatz, der mit der jungen Pianistin Luisa Imorde gefunden werden konnte. Luisa Imorde sollte mit Pendereckis Klavierkonzert Anfang November bei der Camerata Salzburg debütieren – es hatte dafür bereits Proben gegeben –, dann musste das Konzert allerdings aufgrund von Coronafällen im Orchester abgesagt werden. Daher dürfen sich nun sowohl die Solistin als auch das Philharmonische Orchester Kiel unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Benjamin Reiners auf dieses gemeinsame Debüt freuen. »Wir sind unglaublich froh, dass wir mit Luisa Imorde so spontan Ersatz finden konnten«, sagte Reiners. Dies ist insbesondere bei einem selten zu hörenden Werk wir Pendereckis Klavierkonzert nicht einfach, da es nur wenige Pianisten gibt, die das ausge-sprochen anspruchsvolle Werk in ihrem Repertoire haben.
Neben dem Klavierkonzert steht die Bach-Kantate Ich habe genug mit Bariton Benjamin Appl sowie das Requiem von Benjamin Britten auf dem Programm des Philharmonischen Konzertes (11.00 Uhr).
Beim abendlichen Phil Extrakt (18.00) sind ebenfalls die beiden Solowerke zu hören. Innerhalb dieses neuen moderierten Konzertformates werden die Werke von Benjamin Reiners und Konzertdramaturgin Dr. Waltraut Anna Lach mit vielen interessanten Hintergründen erläutert. Karten für die Konzerte gibt es an den Theaterkassen, telefonisch unter 0431 901 901 sowie online.
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.