15. Internationaler Gesangswettbewerb „Pietro Antonio Cesti“
Wettbewerb im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2024
Der internationale Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ findet in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt und zählt zu den weltweit wichtigsten Plattformen für junge Sänger. Im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik erhalten internationale Gesangstalente vom 25. bis 30. August die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei ist es eines der Anliegen des Wettbewerbs, ihnen eine Plattform für Engagements in renommierten Konzert- und Opernhäusern sowie bei den Innsbrucker Festwochen selbst zu bereiten. Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Teilnehmen können alle, die 1991 oder später geboren wurden. Formular für die Online-Registrierung unter www.muvac.com/de/competition/innsbrucker-festwochen-der-alten-musik-gmbh-nyqg89wy. Die 48. Ausgabe der Innsbrucker Festwochen findet vom 21. Juli bis zum 30. August statt.
Auftrittschance für junge Talante
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Cesti-Wettbewerb sind in ihrer Konzeption und Vision untrennbar miteinander verbunden. Die Jury unter dem Vorsitz von Sebastian Schwarz besteht jährlich wechselnd aus renommierten Sängern, Operndirektoren und Musikmanagern. Traditionell wirken Teilnehmende im Folgejahr bei der „Barockoper:Jung“ mit. Als weiteren Sonderpreis gibt es eine Festwochen-Masterclass mit Anna Bonitatibus zu gewinnen. Bei der diesjährigen Produktion der Barockoper:Jung, Georg Friedrich Händels Arianna in Creta, übernimmt Mathilde Ortscheidt, Gewinnerin von 2023, die Rolle des Tauride. Giacomo Nanni, der 2023 mit dem 3. Platz ausgezeichnet wurde, ist als Minos und als Sonno zu erleben. Die Premiere unter der Musikalischen Leitung von Angelo Michele Errico findet am 17. August im Haus der Kunst Innsbruck statt.
Innsbruck - frühes Zentrum der Barockmusik
Mitte des 17. Jahrhunderts wurde Innsbruck unter dem italienischen Opernkomponisten, Sänger und Franziskanermönch Pietro Antonio Cesti (1623-1669) zu einem Zentrum der frühen Barockmusik. Hier feierte er als Hofkapellmeister von Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich große Erfolge. Mit der Benennung des Wettbewerbs nach Pietro Antonio Cesti knüpfen die Festwochen an die immense Bedeutung Innsbrucks an. Zu den Gewinnern der vergangenen Jahre zählen u.a. Emily D'Angelo, Emőke Baráth, Sophie Junker und Lawrence Kilsby, die von Innsbruck aus ihre internationalen Karrieren starteten.
Neue Festival-Leitung
Zu ihrer 48. Ausgabe vom 21. Juli bis zum 30. August präsentieren sich die Innsbrucker Festwochen mit neuer Doppelspitze: Mit der Accademia Bizantina und ihrem Musikalischen Leiter Ottavio Dantone wird für die kommenden fünf Jahre eines der international renommiertesten Ensembles der Alten Musik-Szene gemeinsam mit der neuen Künstlerischen Direktorin Eva-Maria Sens das Festival gestalten. Damit ist bereits 2024 der Grundstein für die erfolgreiche Ausrichtung des 50-jährigen Jubiläums im Jahr 2026 gelegt. Für seine erste szenische Produktion hat Ottavio Dantone Cesare in Egitto in der Vertonung von Geminiano Giacomelli auserkoren, die ihre Premiere am 7. August im Tiroler Landestheater feiert.
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