Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Matinee und Spatenstich mit Rudolf Buchbinder in Grafenegg
Wegen der Unwettersituation mußte der Termin auf den 22. Sept. verschobemn werden
Am Sonntag, den 22. September 2024, wird Rudolf Buchbinder die historische Reitschule in Grafenegg mit einer Matinee verabschieden. Der ursprünglich für den 15. September 2024 geplante Konzerttermin musste aufgrund der Unwetter- und Hochwassersituation kurzfristig verschoben werden. Die Matinee sowie der symbolische Spatenstich für den Umbau der Reitschule finden nun am Sonntag, den 22. September 2024, um 11:00 Uhr statt.
Die wetterbedingte Lage am vergangenen Wochenende machte es leider notwendig, die für den 15. September geplante Matinee mit Rudolf Buchbinder sowie den anschließenden Spatenstich für den Beginn der Modernisierungsarbeiten an der Reitschule zu verschieben.
Moderisierung und Umbau
Die Reitschule, ein Ort voller Geschichte und musikalischer Erinnerungen, wird 2026 in neuer Pracht und mit einem zusätzlichen Konzertsaal im ersten Stock wiedereröffnet. Der neue Saal wird Rudolf Buchbinder gewidmet und wird, wie schon der Wolkenturm und das Auditorium, von erstklassiger Akustik geprägt sein. Mit dem Umbau wird die Dachkonstruktion dem historischen Originalbild angenähert, um Raum für den neuen Kammermusiksaal zu schaffen.
Spende für die Betroffenen der Hochwasserkatstrophe
Vom gesamten Kartenerlös der Matinee werden 10.000 Euro an die Aktion „Österreich hilft Österreich“ gespendet, um die Opfer der Hochwasserkatastrophe zu unterstützen. Das Programm des Konzerts bleibt unverändert, und der Spatenstich zum Umbau der Reitschule wird im Anschluss an die Matinee erfolgen. Alle bereits erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Für diejenigen, die nicht teilnehmen können, besteht die Möglichkeit einer Rückerstattung des Kaufpreises oder einer Umwandlung des Kartenwerts in eine Spende. Alle Mitwirkenden bedanken sich für das Verständnis. Weitere Informationen unter www.grafenegg.com
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.