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Meldung vom 24.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ein perfektes Match für Stradivari, Guadagnini & Co

34 wertvolle Instrumente beim Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in Lübeck vergeben

Vom 20. bis 22. Februar 2026 hat sich der deutsche Streichernachwuchs in Lübeck getroffen. 49 junge hochbegabte Musikerinnen und Musiker waren in die Hansestadt gekommen, um für eines der wertvollen Instrumente aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds vorzuspielen. 34 von ihnen konnten die fünfköpfige ehrenamtliche Jury überzeugen und durften eine wertvolle Geige, Bratsche oder ein Violoncello leihweise mit nach Hause nehmen. Zehn weitere junge Musikerinnen und Musiker konnten die Leihdauer ihres Instruments erfolgreich verlängern.

Kostbare Streichinstrumente aus verschiedenen Epochen

Unter den zu vergebenden Instrumenten waren in diesem Jahr Violinen von Stradivari (1703) und Guadagnini (1756) sowie Violoncelli von Grancino (um 1700) und Vuillaume (1845), aber auch Instrumente zeitgenössischer Geigenbauer, darunter Violinen von Stefan-Peter Greiner und Haiko Seifert und ein Violoncello von Urs W. Mächler. „Mit einem herausragenden Instrument, mit dem sie an ihrem Klang arbeiten können, entwickeln sich junge Musikerinnen und Musiker in der Ausbildung immens weiter“, sagt Bettina Bermbach, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Musikleben. „Wir sind sehr froh, dass wir unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten mit den wunderbaren Instrumenten aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds unterstützen können. Der zweite Wettbewerb hier in Lübeck war für uns ein schöner Erfolg – Lübeck ist wirklich eine Musikstadt. Ich möchte mich bei den Lübeckerinnen und Lübeckern für ihre Interesse und ihre Begeisterung bei den Vorspielen und bei unserem Preisträgerkonzert bedanken, es hat uns viel Spaß gemacht. Ein großer Dank geht an die Possehl-Stiftung, die den Wettbewerb in Lübeck erst ermöglicht hat, und an die Musikhochschule, die uns so gastfreundlich aufgenommen hat.“

Durchgehend sehr hohes Niveau

„Ich war absolut beeindruckt von dem hohen Niveau der jungen Leute, das sich durch alle Altersstufen zog. Die jüngste Teilnehmerin war zwölf Jahre alt und hat uns wirklich begeistert“, sagt Prof. Krzysztof Węgrzyn, Vorsitzender der ehrenamtlichen Jury, die über die Vergabe der Instrumente entschied. „Wir haben unser Bestes gegeben, für all die fantastischen Musikerinnen und Musiker die passenden Instrumente zu finden. Zur künstlerischen Ausbildung junger Streicher leistet der Deutsche Musikinstrumentenfond einen entscheidenden Beitrag – diese wunderbare Sammlung und die damit verbundene Förderung ist in Deutschland tatsächlich einzigartig.“ Neben Prof. Krzysztof Węgrzyn gehörten Prof. Ulf Wallin, Prof. German Tcakulov, Prof. Stephan Forck und Prof. Sebastian Klinger der diesjährigen Jury an.

Lübeck war zum zweiten Mal Gastgeber

Die Förderung der Possehl-Stiftung hat den Wettbewerb 2026 erneut in die Hansestadt gebracht. „Es freut uns sehr, dass Lübeck nun zum zweiten Mal Gastgeber für den renommierten Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds ist. Die Kooperation der Possehl-Stiftung mit der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Musikhochschule Lübeck und dem Theater Lübeck ermöglicht Außergewöhnliches für unsere Stadt: Musikalischer Spitzennachwuchs kommt nach Lübeck, um in einem öffentlichen Wettbewerb um die kostbaren Instrumente zu konkurrieren und in zwei Konzerten sein ganzes Können zu zeigen“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Vorstandsvorsitzender der Possehl-Stiftung.

Glückliche Preisträger

Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern 2026 ist der 24-jährige Geiger Benjamin Günst, der sich eine Violine mit Originalzettel J. B. Guadagnini, Mailand 1756 erspielen konnte. Auch der junge Geiger Anton Carus überzeugte die Jury mit dem präsentierten Programm und erhielt eine Violine des berühmten italienischen Geigenbauers Antonius Stradivarius aus dem Jahr 1703. Im Fach Violoncello wurde unter anderem die erst 12-jährige Musikerin Charlotte Melkonian mit einem Instrument von Stefano Scarampella, Manuta um 1900, ausgezeichnet. Sie erhielt auch das Dr. Alexander Sikorski-Stipendium für eine besonders begabte Cellistin. Ein hochwertiges Violoncello von Giovanni Baptista Grancino, Mailand um 1700 wurde dem 23-jährigen Antoni Wrona überreicht.

Die Aufzeichnung des Abschlusskonzertes ist am 29. April 2026 ab 22.05 Uhr in der Sendung „Spielweisen“ im Deutschlandfunk zu hören.

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Alle Meldungen vom 24.02.2026

[24.02.2026] Ein perfektes Match für Stradivari, Guadagnini & Co

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