Mit seinem Debütalbum möchte der belgische Pianist und Komponist Brecht Valckenaers (Jg. 2000), ein Programm vorlegen, das mehr darstellt als die Summe seiner Teile, und so hat er sich ein Konzept überlegt, das György Ligetis relativ frühe Musica ricercata gleichsam als Gerüst nutzt, als großen Bogen, der zwei zusätzliche Ebenen überspannt. Zum einen ist dies ein eigens für dieses Programm komponierter Zyklus von Valckenaers selbst, zum anderen fünf kurze Einschübe von fünf verschiedenen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, die quasi als Interludien fungieren.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Claudio Vandelli bleibt bis 2029 Chefdirigent der Würth Philharmoniker
Der Vertrag des Chefdirigenten wurde um weitere zwei Jahre verlängert
Claudio Vandelli, Foto: Alexei Molchanovsky
Die Würth Philharmoniker setzen ihren Kurs der künstlerischen Kontinuität fort: Chefdirigent Claudio Vandelli verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis Juni 2029. Mit dieser Entscheidung knüpft das Orchester an die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre an. Seit Beginn des Jahres 2020 prägt Vandelli die künstlerische Entwicklung des Orchesters maßgeblich. Unter seiner Leitung hat sich der Klangkörper stetig weiterentwickelt, sein Repertoire deutlich ausgebaut und ist um 20 professionell ausgebildete Musikerinnen und Musiker gewachsen. [19.04.2026]
Händels "Giulio Cesare in Egitto" an der Deutschen Oper Berlin
Erstmals seit vielen Jahren wird wieder eine Barockoper auf der großen Bühne gezeigt
Elena Tsallagova, Foto: Alan Richard Tobis
Mit der Premiere von Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto am 25. April um 18 Uhr präsentiert die Deutsche Oper Berlin erstmals seit vielen Jahren wieder eine Barockoper auf der großen Bühne. Die 1724 in London uraufgeführte Oper verbindet Liebesdrama und Politthriller. Im Zentrum steht die ebenso faszinierende wie ambivalente Beziehung zwischen Cleopatra und Julius Caesar. Cleopatra erscheint dabei nicht nur als Liebende, sondern auch als politische Strategin, die Caesars Gunst nutzt, um ihre Position im Machtkampf gegen ihren Bruder Ptolemaios zu sichern. [19.04.2026]
Münchner Rundfunkorchester: Simon Boccanegra im Prinzregententheater
Ivan Repusic beschließt seinen Zyklus mit konzertanten Verdi-Opern
Münchner Rundfunkorchester backstage im Prinzregententheater, Foto: BR Markus Konvalin
Wo Politik und Privates fatal aufeinandertreffen und der Titelheld das ehrgeizige Spiel um Liebe und Macht mit dem Leben bezahlt: Mit Simon Boccanegra beschließt der scheidende Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, Ivan Repusic, im Sonntagskonzert am 26. April seinen Zyklus mit konzertanten Verdi-Opern. Ihm zur Seite stehen ein hochkarätiges Solistenensemble um George Petean und der BR-Chor. BR Klassik überträgt ab 19.05 Uhr live im Radio. [19.04.2026]
WDR Musik der Zeit - Konzert zum 100. von Hans Werner Henze
UA von Vito Žuraj mit Isabelle Faust
Hans Werner Henze, Foto: Peter Andersen
Das Jahr 1926 hat einen besonders starken Jahrgang in der Neuen Musik hervorgebracht: György Kurtág feierte am 19. Februar seinen 100. Geburtstag, Morton Feldman gehört als prominenter Vertreter der New York School dazu, und am 1. Juli jährt sich der Geburtstag von Hans Werner Henze zum 100. Mal. Mit seinem umfassenden, genreübergreifenden Werk von Kammermusik über Sinfonik bis Oper und seinem politischen Engagement war und ist Henze einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts überhaupt. [19.04.2026]
Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!
Carl Stamitz
Concertos for Clarinet & Orchestra Vol. 3 Kurpfälzisches Kammerorchester • Paul Meyer
cpo 1 CD 555 722-2
Dass in der Hochklassik nicht nur Mozart kompetent für die Klarinette komponierte, beweisen die für Joseph Beer geschaffenen Konzerte von Carl Stamitz. Absolute Genussmusik, wie geschaffen zur „Auffheiterung des Gemüths“ in dunklen Tagen. Zudem ungemein brillant und in charmanter Klarheit dargeboten.
dass das berühmte Aspen Festival in Colorado (USA) 1949 aus Anlass des 200. Geburtstags von Goethe gegründet wurde? Es gehört heute mit mehr als 350 Veranstaltungen und einer Sommerakademie für junge Künstler zu den größten Festivals überhaupt.
„...“
Das Komponieren entstand bei mir aus dem Improvisieren auf der Klarinette, denn irgendwann spürte ich das Bedürfnis, das Improvisierte zu fixieren.