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Meldung vom 13.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Vincent Ling gewinnt 4. Bechstein-Bruckner-Wettbewerb Österreich

Dazu kamen weitere Sonderpreise

Vincent Ling (Jg. 2000) ist der Gewinner des 4. Bechstein-Bruckner-Wettbewerbs Österreich. Der Student der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz erhielt am 11. Juni 2024 im Brucknerhaus Linz den Ersten Preis und mehrere Sonderpreise zuerkannt. Der Zweite Preis wurde an Elžbieta Liepa Dvarionaitė (Jg. 2001, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und der Dritte Preis an Dasom Woo (Jg.1995, Universität Mozarteum Salzburg) verliehen.

Der Bechstein-Bruckner-Wettbewerb Österreich ist entstanden aus einer Kooperation der C. Bechstein Pianoforte AG mit dem Brucknerhaus Linz. Acht österreichische Konservatorien und Musikuniversitäten, die einen Studiengang „Klavier solo“ anbieten, hatten in diesem Jahr jeweils eine Studentin bzw. einen Studenten dafür nominiert.

Charakterstück von Bruckner als Pflichtstück

Pflichtstück der ersten Runde, die am 10. Juni 2024 im Brucknerhaus Linz ausgetragen wurde, war das Charakterstück Stille Betrachtung an einem Herbstabende, WAB 123, Nr. 2 (1863) des Namengebers Anton Bruckner. Der Preis für die beste Interpretation dieses Stückes ging an Vincent Ling.

Fünf Teilnehmer wurden von der hochkarätigen Jury – bestehend aus Ewa Kupiec (Vorsitz), Professorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Cédric Pescia, Professor an der an der Haute Ecole de Musique de Genève, und Professor Florian Mitrea von der Royal Academy of in London – für die zweite Runde am 11. Juni ausgewählt.

Diese bestand aus einem 50-minütigen Programm, das als Pflichtstück Wolfgang Amadé Mozarts Klaviersonate Nr. 13 B-Dur, die im November 1783 in Linz entstand, beinhalten sollte. Der geteilte Preis für die beste Darbietung dieses Pflichtstücks ging an Vincent Ling und an Dasom Woo von der Universität Mozarteum Salzburg. Ein weiterer Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Isaac Albéniz ging ebenfalls an Vincent Ling.

Hohes pianistisches Niveau

Ewa Kupiec fasste das Urteil der Jury zusammen: „Wir haben in den letzten beiden Tagen in Linz viele Pianistinnen und Pianisten erlebt, die ihre Programme auf einem sehr hohen pianistischen und künstlerischen Niveau präsentiert haben. Der C. Bechstein Flügel entfaltete dabei einen vielseitigen, wunderschönen Klang. Wir haben mit Vincent Ling auch eine Persönlichkeit entdeckt, auf die sich das Publikum beim Preisträgerkonzert am 7. November 2024 im Brucknerhaus wirklich freuen kann. Eine sehr angenehme Atmosphäre und Einigkeit zwischen den Jurymitgliedern erfüllten diese zwei Tage mit Freude. Wir danken den Veranstaltern, dass wir die Kraft der Musik erleben und teilen durften.“

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