Junge Deutsche Philharmonie feiert 50. Geburtstag
Festkonzert im Kurhaus Wiesbaden mit Mahlers Sinfonie Nr.7
Die Junge Deutsche Philharmonie feiert ihren 50. Orchestergeburtstag mit Gustav Mahlers 7. Sinfonie beim Festkonzert im Kurhaus Wiesbaden am 14. September. Mit diesem Highlight der Orchesterliteratur geht sie auch unter der Leitung von Jonathan Nott auf Tournee mit Stationen in Brügge (13.09.), Köln (15.09.) und Erlangen (16.09.). Nachdem die Jubiläumssaison der Jungen Deutschen Philharmonie mit dem spartenübergreifenden und experimentellen Festival FREISPIEL Ende August eröffnet wird, schließt sich im September eine Tournee an, mit der das junge Orchester seine Spielfreude und musikalische Exzellenz unter Beweis stellt: Mit der 7. Sinfonie wagen sich die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung ihres Ersten Dirigenten Jonathan Nott an das vielleicht rätselhafteste Werk von Gustav Mahler, eine Sinfonie der Gegensätze, die Abschied und Neubeginn, Trauer und unendliche Freude, Dunkelheit und Licht in sich vereint.
Festskonzert im Kurhaus Wiesbaden
Neben Mahler wird Lucia Roncettis Studio di Ombre (2022) einleitend zu hören sein – eine Nocturne, die sich direkt auf Mahlers Siebte bezieht und mit ebenfalls Hell-Dunkel-Effekten spielt. Die Tournee führt von der öffentlichen Generalprobe in Bamberg (11.09.) ins Concertgebouw Brügge und über Wiesbaden in die Philharmonie Köln und nach Erlangen.
Höhepunkt wird das Festkonzert im Kurhaus Wiesbaden am 14.09.2024 sein, bei dem viele Ehrengäste und Weggefährten der letzten 50 Jahre erwartet werden. Ehemalige Orchestermitglieder, die heute in den Reihen der führenden Orchester zu finden sind oder Professuren an Musikhochschulen innehaben, kommen bereits am Nachmittag zusammen, um mit den aktuellen Mitgliedern auf die gemeinsame erfolgreiche Orchestergeschichte anzustoßen. Unter ihnen sind viele Gründungsmitglieder, insbesondere Karsten Witt, der das Orchester maßgeblich geprägt hat und neben Staatsminister Timon Gremmels und Björn Gard vom aktuellen Orchestervorstand ein Grußwort sprechen wird.
Aufbruch in die Zukunft
Das Festkonzert markiert den Aufbruch ins nächste halbe Jahrhundert, ist aber auch ein musikalischer Abschied von Jonathan Nott, der als ausgesprochener Mahler-Spezialist gilt und die Junge Deutsche Philharmonie als Erster Dirigent während der letzten zehn Jahre begleitet hat. „Die Zeit mit den Musikern der Jungen Deutschen Philharmonie schätze ich außerordentlich. Als Dirigent allein ist das Leben nicht nur lautlos, sondern nutzlos. Die Herzensverbundenheit dieser Musiker strahlt allen entgegen, die ihnen nahe kommen. Es ist nun genau der richtige Zeitpunkt, um für die 7. Sinfonie von Gustav Mahler nochmals zusammenzukommen“, so Jonathan Nott.
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