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Meldung vom 14.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Frühjahrstagung der Deutschsprachigen Opernkonferenz beendet

Dreitägige Veranstaltung der Intendanten der führenden Opernhäuser

Die Frühjahrstagung der Deutschsprachigen Opernkonferenz (DOK) ist am Samstag, 11. April 2026, in München zu Ende gegangen. Über drei Tage hinweg tauschten sich Intendanten, Operndirektoren und Geschäftsführer der führenden Opernhäuser im deutschsprachigen Raum sowie des Royal Opera House Covent Garden über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Opernlandschaft aus. Ausrichter der Tagung war die Bayerische Staatsoper mit Staatsintendant Serge Dorny sowie Patrick Wasserbauer, Geschäftsführender Direktor.

Unter dem Vorsitz von Susanne Moser, Ko-Intendantin der Komischen Oper Berlin, prägten im Lichte der angespannten Haushaltslagen der öffentlichen Träger die anstehenden Sanierungen vieler Opernhäuser sowie die damit verbundenen Interimsstätten die Diskussionen.

Intensiver Erfahrungsaustausch

Im Ergebnis verständigten sich die Teilnehmer darauf, ihre Zusammenarbeit hinsichtlich der Sanierungen und damit verbundenen Interimsstätten weiter zu intensivieren, Erfahrungen und Synergien der einzelnen Projekte gezielter zu nutzen und gemeinsam an umsetzbaren, praktikablen Lösungsansätzen zu arbeiten.

„Viele Opernhäuser im deutschsprachigen Raum befinden sich derzeit in umfassenden Sanierungsphasen oder stehen kurz davor. Die Einrichtung und der Betrieb von Interimsspielstätten erfordern nicht nur erhebliche organisatorische und künstlerische Anpassungen, sondern bringen auch wachsende finanzielle Belastungen mit sich. Vor diesem Hintergrund rückt die gemeinsame Suche nach praktikablen und realisierbaren Lösungen zunehmend in den Mittelpunkt. Die DOK versteht die aktuelle Situation dabei nicht nur als Herausforderung, sondern ausdrücklich auch als Chance“, so Susanne Moser, Vorsitzende der DOK und Ko-Intendantin der Komischen Oper Berlin.

Suche nach zukunftsorientierten Lösungen

„Die Diskussionen im Rahmen der Deutschsprachigen Opernkonferenz haben eindrücklich gezeigt, dass die anstehenden Sanierungen und Interimslösungen viele Opernhäuser gleichermaßen betreffen und nur durch ein abgestimmtes, vorausschauendes Handeln erfolgreich bewältigt werden können. Gerade unter den aktuellen gesellschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen verstehen wir dies auch als kulturpolitische Aufgabe. Durch eine enge Zusammenarbeit sowie den gezielten Austausch von Wissen und Ressourcen wollen wir tragfähige, zukunftsorientierte Lösungen entwickeln, die die künstlerische Kontinuität sichern, die Verankerung der Opernhäuser in ihren Städten stärken und ihre gesellschaftliche Relevanz für kommende Generationen nachhaltig festigen“ Serge Dorny, Staatsintendant der Bayerischen Staatsoper.

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