Statement zur geplanten GEMA-Reform
Für alle, die Musik lieben?
Das Präsidium der Sächsischen Akademie der Künste, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie Mitglieder der Klassen Musik der genannten Akademien und der Fondation Hindemith, wenden sich erneut mit Nachdruck gegen die geplanten GEMA-Reformen und unterstützen dabei den Offenen Brief der Rektorenkonferenz deutscher Musikhochschulen vom 02.03.2026. Die GEMA-Spitze war bei der Mitgliederversammlung im Mai 2025 im 1. Anlauf mit ihrem Reformvorhaben gescheitert. Auf ihrer bevorstehenden Versammlung im Mai 2026 soll erneut über die geplanten Änderungen entschieden werden.
E-Musik – tragende Säule der deutschen Musiklandschaft
Unter Schlagworten wie „Vielfalt“ und „Kulturförderung“ werden zentrale Grundlagen der Musikkultur geschwächt. Die GEMA wird ihrem Slogan, „für alle, die Musik lieben“ ein starker Partner zu sein, nicht gerecht. Die Unterzeichner fordern, die besondere Stellung der E-Musik, die Aushängeschild und tragende Säule der deutschen Musiklandschaft ist, innerhalb der GEMA zu erhalten. Die Unterzeichner appellieren an die kulturpolitische Verantwortung der GEMA-Vorstände und fordern diese dazu auf, transparente Alternativen zu diesem sogenannten „Reformprozess“ zu entwickeln.
Anne Koban
Sächsische Akademie der Künste
Bayerische Akademie der Schönen Künste
Fondation Hindemith
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