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Meldung vom 13.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Programm des Niederrhein Musikfestivals 2026

Beginn des Kartenvorverkaufs am 15. Mai 2026

Ob Wasserschloss oder Windmühle, historische Scheune oder barocker Kirchenraum – unter dem Motto „Klangräume Rheinland“ verwandelt das 22. Niederrhein Musikfestival vom 23. August bis zum 4. Oktober 2026 außergewöhnliche Orte der Region in lebendige Konzertstätte: In sechs Konzerten und zwei Werkstattkonzerten beschreitet das Festival mannigfache Wege vom Barock bis zur Gegenwart, wobei die Geschichte das Odium des „Vergangenen“ restlos verliert.

Beim Auftakt am 23. August verbinden sich im Innenhof von Schloss Dyck neun Blockflöten mit drei Harfen, wenn nämlich Stefan Temmingh und Margret Koell ihre „Sound Stories“ vorstellen: Werke aus sechs Ländern und fünf Jahrhunderten – von Bach über Piazzolla bis zu einer Auftragskomposition des Österreichers Klaus Lang – bilden eine hinreißende „Playlist“ miteinander verwobener Klanggeschichten!

Gesang und Literatur

Eine Woche später, ebenfalls unter dem freiem Himmel des Schlosses Dyck, erkundet das Maiburg Ensemble mit Shai Terry die Verbindungen zwischen jüdischer und nichtjüdischer Kultur. Die israelische Mezzosopranistin singt bekannte Lieder über Verlust, Hoffnung und Lebensfreude (darunter „Bei mir bistu shein“ und die melancholischen „Papirossen“); dazu liest die aus Russland stammende Autorin Lena Gorelik Kostproben ihres Romans „Wer wir sind“.

Die Rokokokirche Wickrathberg verwandelt sich am 11. September durch das Duo Anna Carewe (Cello) und Oli Bott (Vibraphon) in einen Klangraum voller Überraschungen: Barocke Linien münden in Jazzrhythmen, klassische Formen öffnen sich improvisatorischen Momenten – und das Vibraphon beweist, dass es im Kontext der Kammermusik längst überfällig war.

„Der Klang der Freiheit“

Eine Woche später, am 18. September, feiert die Neuproduktion des Festivals im Maxhaus Düsseldorf ihre Premiere: „Into the Wild – Klang der Freiheit“ kombiniert Jon Krakauers Roman über Chris McCandless mit Musik von Keith Jarrett, den Beatles und Bach. Es spielt das Maiburg Ensemble, Thomas Kitsche (bekannt aus der Fernsehserie „Hijack“) liest, und als Sänger stellt sich Florian Gerhards vor. Ein Abend, den man nicht verpassen sollte!

Am 25. September wird die historische Scheune des Tuppenhofs in Kaarst zu einem Cabaret der Roaring Twenties: Der Pianist Florian Noack und der Stepptänzer Nikolai Kemeny beschwören mit ihrem „Scheunenzauber“ die Zeit des Charleston, des klassischen Jazz und des Klassikers Gershwin.

Phantasievoller Klangbogen

Den lyrischen Abschluss des Festivals markiert am 4. Oktober der portugiesische Gitarrist Joaquim Santos Simões in der idyllischen Stammenmühle Nettetal: Von Mauro Giuliani bis Ennio Morricone, von der Opernbühne bis zur großen Kinoleinwand reicht der phantasievolle Bogen klingender Erzählungen, mit denen das 22. Niederrhein Musikfestival für dieses Jahr seine Pforten schließt.

Flankiert wird das Festivalprogramm durch Werkstattkonzerte in Haus Katz (Jüchen) sowie durch Workshops an Schulen in Jüchen, Grevenbroich, Bedburg und Düsseldorf, in denen Jugendliche Musik als Mittel der Selbstreflexion und als interkulturellen Dialog erleben.

Wieder einmal zeigt das Niederrhein Musikfestival, dass Musik keine Konzertsäle benötigt – sie braucht Räume, die atmen, und ein Publikum, das bereit ist, sich überraschen zu lassen.

Tickets bei den bekannten Vorverkaufsstellen und online bei westticket.de (bzw. für den Tuppenhof bei tickets.tuppenhof.de)

Weitere Informationen: niederrhein-musikfestival.de

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