Staatsoper Hamburg: Erfolgreiche Saison 2025/26
Acht Nennungen in der Saisonbilanz der Deutschen Bühne
Die Staatsoper Hamburg gehört zu den herausragenden Bühnen der Spielzeit 2025/26: In der aktuellen Saisonbilanz der Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne erhält das Hamburger Opernhaus vier Nennungen in der Kategorie „Gesamtleistung eines großen Hauses“. Damit liegt die Staatsoper Hamburg gemeinsam mit der Oper Frankfurt auf Platz zwei hinter den Münchner Kammerspielen, die sechs Nennungen erhalten. Insgesamt haben 61 Kritikerinnen und Kritiker für die Saisonbilanz rund 500 Einzelvoten in neun Kategorien abgegeben.
Überregionale Wahrnehmung des Hauses
Besonders bemerkenswert ist die starke Gesamtpräsenz der Staatsoper Hamburg: Über alle Kategorien hinweg kommt das Haus auf acht Nennungen und gehört damit zu den erfolgreichsten Theatern der gesamten Umfrage. Die vier Nennungen als großes Haus würdigen insbesondere den programmatischen Aufbruch der Staatsoper unter ihrem neuen Intendanten Tobias Kratzer. Die Deutsche Bühne bezeichnet die erste Spielzeit der neuen Intendanz als bemerkenswert und hebt die überregionale Wahrnehmung des Hauses hervor. Kritiker Jens Fischer nennt die Staatsoper Hamburg ein „Musterbeispiel einer Neuausrichtung“.
Der spannende Spielplan macht Lust auf mehr
Auch Georg Kasch hebt die Auftaktspielzeit hervor: Die Staatsoper sei mit ihrem spannenden Spielplan wieder „ein Haus, das man beobachten muss“. Gelobt werden unter anderem die Verbindung von Schumann-Oratorium, dem Projekt „Frauenliebe und -sterben“ sowie der Neuwirth-Jelinek-Uraufführung, außerdem die Sängerdarsteller und die kritische Befragung des Repertoires. „So viel Anfang macht Lust auf mehr“, lautet sein Fazit.
Anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater
Die Saisonbilanz unterstreicht damit die künstlerische Dynamik der Staatsoper Hamburg und die überregionale Aufmerksamkeit für den programmatischen Kurs der neuen Intendanz. Neben der Würdigung als großes Haus wird die Staatsoper auch im Kinder- und Jugendtheater hervorgehoben: Für zwei unterschiedliche Produktionen erhält sie in dieser Kategorie insgesamt zwei Nennungen. Besonders gewürdigt wird die Kinderoper Die Gänsemagd als „kompromisslos gute“ und aufwendig inszenierte Produktion, die zeige, dass Kunst für Kinder zugleich anspruchsvoll, nahbar und unterhaltsam sein könne.
Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg:
„Was für eine Freude! Die Anerkennung durch die Kritikerinnen und Kritiker der Deutschen Bühne ist ein großer Motivations-Boost für unser Haus – eine starke Bestätigung für unser Ensemble, unsere Künstler:innen und alle Mitarbeiter:innen der Staatsoper. Nicht zuletzt auch für die großartige Zusammenarbeit mit unserem GMD Omer Meir Wellber und meiner Stellvertreterin und Operndirektorin Bettina Giese. Besonders wichtig ist für uns, dass dabei auch die Vielfalt unseres Programms sichtbar wird – von der großen Oper über zeitgenössische Musik bis zum Musiktheater für ein junges Publikum. Wir verstehen diese Auszeichnungen deshalb als Ermutigung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Dass wir zusammen mit der Oper Frankfurt, an der ich als freiberuflicher Regisseur eine Reihe glückvoller Produktionen realisiert habe, das höchst bewertete Opernhaus in der Umfrage sind, freut mich sehr – ich gratuliere auch den Kolleginnen und Kollegen dieses Hauses von Herzen! Und jetzt: auf in die neue, genauso spannende Spielzeit!“
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