BR Chor und hr-Bigband: Hommage an Duke Ellington
Spirituals, Swing und Stepptanz in München und Alzenau
Der Chor des Bayerischen Rundfunks bringt am 11. und 14. November in Alzenau und München eine mitreißende Hommage an Duke Ellington auf die Bühne. Gemeinsam mit der hr-Bigband und dem Broadway-erfahrenen Stepptänzer und Musicaldarsteller Gaines Hall widmet sich das Ensemble Duke Ellingtons Sacred Concert – jenem Komplex, den der Meister des Swing als "das Wichtigste" bezeichnet hat, was er je gemacht habe.
Einzigartiges Klanguniversum
Ellington, der auch als Vater des Bigband-Sounds gilt, verband in seinen Sacred Concerts Jazz, Gospel, Spiritual und klassische Chormusik zu einem einzigartigen Klanguniversum: spirituell, lebensbejahend und von rhythmischer Energie getragen. Der BR Chor präsentiert unter der Leitung von Peter Dijkstra zum Auftakt Ellingtons berühmtes It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing) in einer neuen Version für Chor und Bigband. As You Are von Nils Lindberg sowie Spiritual-Arrangements wie Deep River, Wade in the Water und The Battle of Jericho (a cappella) greifen die afroamerikanische Tradition auf.
Klassiker des Bigband-Sounds
Die hr-Bigband rückt Ellingtons orchestrale Seite ins Rampenlicht. Mit Klassikern wie Kinda Dukish/Rockin’ in Rhythm und Such Sweet Thunder öffnet sich das ganze Spektrum des Bigband-Sounds: vom eleganten Swing über raffinierte harmonische Wendungen bis zu kraftvollen Tutti-Passagen.
Klangliche Einheit aller Ensembles
Im zweiten Teil erklingt Duke Ellingtons Sacred Concert in einer Fassung für Sopran, gemischten Chor und Bigband, arrangiert von John Høybye und Peder Pedersen. In dieser großformatigen Jazzmesse verschmelzen alle Ensembles zu einer klanglichen Einheit. Während Merit Ostermann (Mezzosopran) und Andrew Lepri Meyer (Tenor) aus den Reihen des BR Chors mit ihren Soli emotionale Tiefe zwischen meditativem Ernst und mitreißendem Groove kreieren, macht Gaines Hall mit virtuos gesteppten Einlagen den Swing buchstäblich sichtbar.
Ein Abend, der die Grenzen zwischen Konzertsaal, Kirche, Jazzclub und Broadway-Bühne lustvoll überschreitet – eine leidenschaftliche Verbeugung vor Duke Ellingtons Vermächtnis.
- Mittwoch, 11. November, 19.00 Uhr, Wallfahrtskirche, Alzenau-Kälberau
- Samstag, 14. November, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, München (Einführung 19.00 Uhr)
- Donnerstag/Freitag, 12./13. November, 20.00 Uhr, hr-Sendesaal, Frankfurt/Main
Mitwirkende:
- Merit Ostermann, Mezzosopran
- Andrew Lepri-Meyer, Tenor
- Gaines Hall, Stepptanz
- Chor des Bayerischen Rundfunks mit Solisten
- hr-Bigband
- Peter Dijkstra, Leitung
Das Konzert am 12. November in Frankfurt/Main wird ab 20.00 Uhr live auf br-chor.de gestreamt und steht danach als Mitschnitt zur Verfügung.
Restkarten für München an der Abendkasse erhältlich zu 23,- bis 55,- Euro.
Karten für Alzenau und Frankfurt/Main unter br-ticket.de/events
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