Ludger Vollmer, Komponist von "Rummelplatz", im Gespräch
6. September, 15.00 Uhr im Rangfoyer des Opernhauses Chemnitz

Zur neusten Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Wer zur Hölle ist…?“ am 6. September wird erstmalig der Komponist Ludger Vollmer vor Ort sein. Zwei Wochen vor der Uraufführung der neuen Opernproduktion Rummelplatz am 20. September wird sich der Komponist Ludger Vollmer dem Chemnitzer Publikum vorstellen. Gemeinsam mit Mitgliedern des Opernensembles hat er ein vielseitiges musikalisches Programm zusammengestellt, wobei der Komponist auch selbst zum Instrument greifen wird. Ludger Vollmer erzählt außerdem von Stationen seines bewegten Lebens, so war er unter anderem Folkmusiker, Werkzeugmacher, Wehrdienstleistender in der NVA, Pfarrsekretär und Orchestermusiker. Die Friedliche Revolution 1989 war ein wichtiger Wendepunkt in seinem Leben, was auch im Zusammenhang mit Rummelplatz von Bedeutung ist, einem Werk, das die Entwicklungen in der DDR von ihrer Gründung bis zum 17. Juni 1953 betrachtet.
Produktiver Komponist - Aufführungen in Kiel, Heidelberg und Hamburg
Ludger Vollmer, geboren 1961 in Berlin, studierte Violine, Viola und Komposition in Weimar und Leipzig. Im Jahr 1990 debütierte er als Komponist mit seinem Konzert für Kammerorchester und schloss das Musikstudium mit dem Diplom im Fach Viola ab. Danach war er zunächst als Musiker in verschiedenen Orchestern in Leipzig, Magdeburg und Erfurt tätig. Seit 1990 war Vollmer immer wieder in der Lehre tätig, sowohl an Musikschulen als auch an Musikhochschulen.
Sein kompositorisches Schaffen umfasst die Bandbreite von Bühnen-, Vokal- und Orchesterwerken bis zur Kammermusik. Seine Werke wurden in Europa, Asien, Australien und beiden Teilen Amerikas aufgeführt. Den Schwerpunkt bildet seit vielen Jahren das Musiktheater mit inzwischen über einem Dutzend Opern. In jüngster Zeit entstanden die Opern Die Buddenbrooks nach Thomas Mann für das Theater Kiel, Zusammenstoß nach Kurt Schwitters für das Theater und Orchester Heidelberg und Frühlings Erwachen nach Frank Wedekind für die Staatsoper Hamburg.
Tickets für die Veranstaltung sind zum Preis von je 8,00 € unter www.theater-chemnitz.de sowie telefonisch unter 0371 4000-430 erhältlich.