Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit zwei Premieren im März
Ballett mit der Uraufführung einer Komposition von Leon Gurvitch
Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin ist im März nicht nur bei etlichen Konzerten im Einsatz, sondern wird bei der kommenden Ballettpremiere mit einer Uraufführung im Theaterzelt zu hören sein. Das Ballett Schwerin ist im Frühlingsmonat außerdem auch außerhalb der Landeshauptstadt zu erleben: am 1. März mit dem zweiteiligen Ballettabend Time to Love im Theater der Hansestadt Wismar. Die zweite Premiere des Monats zeigt die Fritz-Reuter-Bühne in der Kulturmühle Parchim.
Premieren
Gleich zwei Premieren finden sich am 27. März auf dem Spielplan des Staatstheaters. Das Ballettensemble präsentiert mit Quid si sic die Sage des Schweriner Petermännchens als erzählerisches Ballett in einer Choreografie von Ballettdirektor Jonathan dos Santos. Mit eigens komponierter Musik von Leon Gurvitch (Uraufführung), der auch die Musikalische Leitung des Abends hat, ist die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin bei diesem zauberhaften Ballettabend im Theaterzelt zu hören.
Am selben Abend feiert die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne mit Kolle witte Mann (im Original: „Kalter weißer Mann“) in der Kulturmühle Parchim Premiere. In der hochaktuellen Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob treffen unterschiedliche Generationen und Weltanschauungen aufeinander. Die Regie liegt in den Händen von Dirk Audehm.
Konzerte
Von Sibelius’ Valse triste über seine 7. Sinfonie und Mazzolis Sinfonia (for Orbiting Spheres) bis zu Strauss’ Tod und Verklärung spannt das 3. Sinfoniekonzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin einen Bogen von Abschied, Wandel und Erhebung. Am 6., 7. und 8. März spielen die Musikerinnen und Musiker unter der Musikalischen Leitung von Gábor Hontvári im Theaterzelt am Küchengarten.
Nach einem ausverkauften Kammerkonzert im Februar ist die Staatskapelle am 15. März zum zweiten Mal im Staatlichen Museum zu Gast. Auf dem Programm des 3. Kammerkonzertes am 15. März steht ein frühes Klavierquartett von Gustav Mahler und ein spätes Streichquintett von Franz Schubert.
Sonderveranstaltungen und Gastspiele
Das Junge Staatstheater Parchim lädt am 18. März wie jeden Monat zu dem offenen Literaturformat „In Paaren – Eine Lesereihe für alle“ auf die Kleinkunstbühne in der Kulturmühle ein. Ensemblemitglieder lesen, stellen Texte vor und kommen mit dem Publikum ins Gespräch.
In der Reihe Späti Deluxe wird am 20. März zur Regenbogen-Party „Feiern statt Frusten II“ eingeladen. Mit Live-Acts von Maurice Conrad, Drag-Performances, einem Duett des Ballett Schwerin und DJ-Sets wird die M*Halle zum Ort für Musik, Tanz und Vielfalt.
Der nächste Theatertag findet ebenfalls am 20. März statt. Im Theaterzelt kosten die Karten für das Musical „Sweeney Todd“ auf allen Plätzen 15 Euro.
In der Kulturmühle Parchim sind anlässlich 20 Jahre „Club der toten Dichter“ die Künstler Hans-Werner Meyer, Markus Runzheimer und Reinhardt Repke mit ihrem musikalischen Jubiläumsprogramm „Galgenlieder – Christian Morgenstern neu vertont“ am 28. und 29. März zu Gast.
Theater entdecken
Die nächste Aufführung der Krümelbühne für die Allerjüngsten von 1,5 bis 4 Jahren „Lotta Laut und Lisa Leise“ ist am 1. März im Staatlichen Museum zu sehen und - wie alle bisherigen Vorstellungen - bereits weit im Voraus ausverkauft. Am 5. März haben Erwachsene jeden Alters beim „ImproTreff“ in der M*Halle die Möglichkeit, sich im Theaterspielen auszuprobieren. Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen lädt die Theaterpädagogik zu einer Sichtprobe vor der Ballettpremiere „Quid si sic“ am 25. März ins Theaterzelt ein. Anmeldungen für die Sichtprobe und den „ImproTreff“ unter: theaterpaedagogik@mecklenburgisches-staatstheater.de oder Tel. 0385 53 00-149
Zum letzten Mal
Das Schauspielensemble spielt den Shakespeare-Klassiker Hamlet am 3. März zum letzten Mal im Theaterzelt.


