Hans Pfitzner
Chamber Works
cpo 555 816-2
5 CD • 5h 28min • 1993, 1998, 1999, 2000, 2003, 2004
18.06.2026 • 9 8 10
Kammermusik spielt in Hans Pfitzners Werk eine essentielle Rolle und zieht sich nahezu als einziges kompositorisches Betätigungsfeld gleichmäßig durch sein ganzes Schaffen. Gerade in diesen Werken, mit denen sich der Komponist betont in die Tradition der absoluten Musik stellt, zeigt sich die für Pfitzner charakteristische Mischung aus solidester klassischer Bildung und phantastischer Improvisation besonders deutlich. So wachsen sich hergebrachte Formen völlig zwanglos zu neuartigen Gebilden aus, wie der Finalsatz des Klaviertrios op. 8, der (lange vor Bartók) eine symmetrische Bogenform annimmt, oder der Kopfsatz des Streichquartetts op. 36, der den Typus der Kopfsätze von Schostakowitschs Symphonien Nr. 5, 8 und 10 vorwegnimmt.
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cpo 777 395-2
1 CD • 68min • 2003, 2004
28.01.2009 • 8 8 8
Insbesondere in den späteren Werken Pfitzners begegnet mir ein gewisses Übermaß an Pathos und auch Selbstmitleid, das mich eher abstößt. Um so angenehmer überraschte mich die erste Begegnung mit seinem Klavierquintett C-Dur op. 23, das er 1908 komponierte und Bruno Walter widmete. Die Fülle von [...]
