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Das Quintessence Saxophone Quintet beweist seit drei Jahrzehnten, dass das Saxofon-Quintett eine Gattung ist, die es eigentlich gar nicht geben dürfte – fünf Instrumente derselben Familie, kein kanonisches Repertoire, keine kammermusikalische Tradition – die genau deshalb so frei ist. Ihr neues Album heißt „A Cinematic Suite‟: zehn Szenen, ein imaginärer Film. Dass er mit Bachs d-Moll-Toccata beginnt, ist kein Zufall, sondern ein Statement. Bevor das Kino kommt, wird erst einmal der Grundstein gelegt – und der heißt seit dreihundert Jahren Bach. Die Antithese zu jeder Filmmusik-Inflation, der Prüfstein, an dem sich zeigt, ob ein Ensemble mehr kann als allzu vertraute Oberflächen nachzuspielen.
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Übrigens...
| ...? |
Wussten Sie, ...dass die 1954 gegründete Cappella Coloniensis das älteste deutsche Ensemble ist, das sich der historisch orientierten Aufführungspraxis verschrieben hat? |
| „...“ | Ich denke nur Musik. Ich bin verliebt in die Musik. Ich liebe die Musik. Ich denke nichts als sie und an anderes nur, wenn es mir Musik schöner macht. Johannes Brahms |
Das geschah am 21. August
Komponisten * Geburtstage
- 1893 Lili Boulanger (frz. Komponistin)
- 1903 Yannis Constantinidis (griech. Komponist)
- 1904 William "Count" Basie (afroamer. Jazz-Pianist, Organist, Komponist und Bandleader)
- 1927 Wilhelm Killmayer (dt. Komponist)
- 1952 Michail Kollontay-Ermolajew (russ. Komponist und Pianist)
- 1957 Karin Rehnqvist (schwed. Komponistin)
- 1962 Atli Ingólfsson (isländischer Komponist)
- 1984 Vestards Šimkus (lett. Komponist)
Komponisten † Gedenktage
- 1940 Paul Juon (russ. Komponist Schweizer Herkunft)
- 1951 Constant Lambert (brit. Komponist)
- 1992 Theodor Berger (österr. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1918 Erich Keller (dt. Geiger)
- 1927 Wilhelm Killmayer (dt. Komponist)
- 1933 Janet Baker (brit. Sängerin, Sopran)
- 1947 Marián Lapšanský (slowak. Pianist)
- 1984 Vestard Šhimkus (lett. Pianist)
- 1984 Vestards Šimkus (lett. Komponist)
Interpreten † Gedenktage
- 1951 Constant Lambert (brit. Komponist)
- 2010 Christoph Schlingensief (dt. Regisseur)
Uraufführungen im August
| 03.08.1777 | Joseph Haydn Die Welt auf dem Monde Hob. XXVIII:7 Schloss Esterháza, Ungarn |
| 03.08.1777 | Joseph Haydn Il mondo della luna Hob. XXVIII:7 (Die Welt auf dem Mond; Dramma giocoso in 3 Akten) Schloss Esterháza |
| 06.08.1947 | Gottfried von Einem Dantons Tod (Oper in zwei Teilen nach Georg Büchner, 1947) Salzburg |
| 09.08.1815 | Niccolò Paganini Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6 Genua |
| 11.08.1957 | Paul Hindemith Die Harmonie der Welt (Oper in fünf Aufzügen) München |
| 12.08.2003 | Hans Werner Henze L' Upupa und der Triumph der Sohnesliebe (Ein deutsches Lustspiel in elf Tableaux aus dem Arabischen; Text von Hans Werner Henze; Auftragswerk der Salzburger Festspiele) Salzburg |
| 14.08.1814 | Gioachino Rossini Der Türke in Italien Mailand |
| 14.08.1976 | Helmut Eder Divertimento op. 64 für Koloratursopran und 3 Orchestergruppen Salzburg |
| 15.08.1766 | Tommaso Traetta Rex Salomon (Oratorium in zwei Teil) Ospedaletto dei Derelitti, Venedig |
| 17.08.2002 | Hans Werner Henze Sinfonie Nr. 10 (1998/2000) Luzern |
| 18.08.1912 | Franz Schreker Der ferne Klang Frankfurt am Main |
| 19.08.1957 | Leonard Bernstein West Side Story New York |
| 20.08.1828 | Gioachino Rossini Le Comte Ory Paris |
| 23.08.1986 | Helmut Eder Große Messe op. 86 für Soli, 2 gemischte Chöre, Choralschola und Orchestergruppen ("... Missa est") Salzburg |
| 26.08.1794 | Domenico Cimarosa Le astuzie femminili (Oper in zwei Akten) Teatro dei Fiorentini, Neapel |
| 27.08.1860 | Franz Schubert Erlkönig op. 1 D 328 (1815 - Bearb. für Singstimme und Orchester) Baden-Baden |
| 27.08.1937 | Aaron Copland El Salón Mexico Mexico |
| 27.08.1988 | Bent Lorentzen Comics für Schauspieler, Musikschule, Kinderchor, gem. Chor und Sinfonieorchester (1987) Aarhus |
| 28.08.1850 | Richard Wagner Lohengrin (Romantische Oper in 3 Aufzügen) Weimar |
| 31.08.1765 | Niccolò Vito Piccinni La schiava riconosciuta o siano I due stravaganti Turin, Teatro Carignano |
| 31.08.1928 | Kurt Weill Die Dreigroschenoper Berlin |
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Das Quintessence Saxophone Quintet beweist seit drei Jahrzehnten, dass das Saxofon-Quintett eine Gattung ist, die es eigentlich gar nicht geben dürfte – fünf Instrumente derselben Familie, kein kanonisches Repertoire, keine kammermusikalische Tradition – die genau deshalb so frei ist. Ihr neues Album heißt „A Cinematic Suite‟: zehn Szenen, ein imaginärer Film. Dass er mit Bachs d-Moll-Toccata beginnt, ist kein Zufall, sondern ein Statement. Bevor das Kino kommt, wird erst einmal der Grundstein gelegt – und der heißt seit dreihundert Jahren Bach. Die Antithese zu jeder Filmmusik-Inflation, der Prüfstein, an dem sich zeigt, ob ein Ensemble mehr kann als allzu vertraute Oberflächen nachzuspielen.
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