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Der Schweizer Organist Andreas Jetter ist ein Mann für die ganz dicken Bretter: nachdem er das Orgelwerk von Franz Schmidt aufgenommen hat, widmet sich auf dieser CD nun zwei Orgelsonaten von Hans Fährmann, wie Schmidt spätromantische Kost, aber mit deutlich konservativerem Zuschnitt. Überspitzt formuliert müsste man bei Fährmann eigentlich von einem Zu-Spätromantiker sprechen, denn während die Tonalität schon munter in Auflösung begriffen war, huldigte er einem romantischen Stilideal – das allerdings durchaus originell, wie Jetter mit den beiden hier eingespielten Sonaten beweist. Die dreisätzige sechste und die viersätzige siebte Orgelsonate zeigen einen Komponisten, der einen durchaus individuellen Stil an den Tag legt und ebenso ungewöhnliche wie überzeugende Lösungen findet.
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Übrigens...
| ...? |
Wussten Sie, ...dass die achte Sinfonie von Anton Bruckner das längste vollendete Werk des Komponisten ist? |
| „...“ | Mann kann auch in einer Hundehütte komponieren, vorausgesetzt, man hat Gedanken im Kopf. Schostakowitsch, Dimitri |
Das geschah am 1. Juli
Komponisten * Geburtstage
- 1586 Claudio Saracini (ital. Komponist, Lautenist und Sänger)
- 1867 Česlovas Sasnauskas (lit. Komponist)
- 1879 Jakov Weinberg (russ.-amer. Komponist)
- 1880 Ermend Bonnal (franz. Organist und Komponist)
- 1922 Klaus Wüsthoff (dt. Komponist)
- 1926 Hans Werner Henze (dt. Komponist)
Den 100. Geburtstag eines der bedeutendsten Komponisten der Moderne kann die Musikwelt 2026 feiern: Am 1. Juli 1926 wurde Hans Werner Henze in Gütersloh geboren. Er wuchs in einer großen Familie mit fünf jüngeren Geschwistern auf und zeigte schon sehr früh Interesse an Musik und Kunst. Seine ersten Kompositionen – Klavierstücke – entstanden im Alter von zwölf Jahren. Er studierte in Braunschweig und Heidelberg und war dort Schüler von Wolfgang Fortner. 1948/49 war er musikalischer Leiter des Deutschen Theaters in Konstanz. 1949 ging er nach Darmstadt und schließlich nach Paris, um bei René Leibowitz Schönbergs Zwölftontechnik zu studieren, 1950-53 war er Leiter am Staatstheater Wiesbaden. Der internationale Druchbruch gelang ihm in der Zusammenarbeit mit Ingeborg Bachmann 1964 mit der Oper Der junge Lord.
→ - 1934 Alicia Terzian (argent. Komponistin)
- 1977 Greg Pattillo (US-amer. Komponist und Flötist)
Komponisten † Gedenktage
- 1719 Johann Valentin Meder (dt. Komponist)
- 1784 Wilhelm Friedemann Bach (dt. Komponist)
- 1925 Erik Satie (frz. Komponist)
- 1947 Clarence Lucas (kanad. Komponist)
- 1950 Emile Jaques-Dalcroze (Schweizer Komponist)
- 2000 Torbjörn Iwan Lundquist (schwed. Komponist und Dirigent)
- 2007 Fyodor Druzhinin (russ. Violinist und Komponist)
- 2020 Matthias Kaul (dt. Komponist und Perkussionist)
- 2021 Louis Andriessen (niederl. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1908 Peter Anders (dt. Opernsänger, Tenor)
- 1916 Jean Giraudeau (frz. Sänger, Tenor)
- 1926 Hans Werner Henze (dt. Komponist)
Den 100. Geburtstag eines der bedeutendsten Komponisten der Moderne kann die Musikwelt 2026 feiern: Am 1. Juli 1926 wurde Hans Werner Henze in Gütersloh geboren. Er wuchs in einer großen Familie mit fünf jüngeren Geschwistern auf und zeigte schon sehr früh Interesse an Musik und Kunst. Seine ersten Kompositionen – Klavierstücke – entstanden im Alter von zwölf Jahren. Er studierte in Braunschweig und Heidelberg und war dort Schüler von Wolfgang Fortner. 1948/49 war er musikalischer Leiter des Deutschen Theaters in Konstanz. 1949 ging er nach Darmstadt und schließlich nach Paris, um bei René Leibowitz Schönbergs Zwölftontechnik zu studieren, 1950-53 war er Leiter am Staatstheater Wiesbaden. Der internationale Druchbruch gelang ihm in der Zusammenarbeit mit Ingeborg Bachmann 1964 mit der Oper Der junge Lord.
→ - 1950 Kveta Novotná (tschech. Pianistin)
- 1977 Greg Pattillo (US-amer. Komponist und Flötist)
Interpreten † Gedenktage
- 2001 Halina Czerny-Stefańska (poln. Pianistin)
- 2003 Jiří Pinkas (tschech. Pianist und Dirigent)
- 2012 Evelyn Lear (US-amer. Sängerin, Sopran)
- 2020 Matthias Kaul (dt. Komponist und Perkussionist)
- 2021 Louis Andriessen (niederl. Komponist)
Uraufführungen im Juli
| 01.07.1933 | Richard Strauss Arabella (Lyrische Komödie in drei Akten; Libretto von Hugo von Hofmannsthal) Dresden |
| 02.07.1946 | Benjamin Britten The Rape of Lucretia op. 37 Glyndebourne |
| 07.07.1961 | Benjamin Britten Sonate C-Dur op. 65 für Violoncello und Klavier Aldeburgh |
| 08.07.1899 | Heinrich Zöllner Die versunkene Glocke op. 80 (Musikdrama in 5 Aufzügen nach der Märchendichtung Gerhart Hauptmanns) Berlin |
| 09.07.1978 | Aribert Reimann Lear (1978) München |
| 13.07.1722 | Georg Philipp Telemann Sieg der Schönheit TWV 21:10 (Singspiel in drei Akten) Hamburg |
| 16.07.1782 | Wolfgang Amadeus Mozart Die Entführung aus dem Serail KV 384 (Singspiel in 3 Aufzügen; Libretto: Gottfried Stephanie d.J.) Wien |
| 22.07.1919 | Manuel de Falla El sombrero de tres picos London |
| 22.07.2009 | Norbert Jürgen Schneider Orgelsinfonie Nr. 9 (Pathétique) München, Frauendom durch Johannes Skudlik |
| 23.07.1771 | Georg Joseph Vogler Der Kaufmann von Smyrna SCHV 14 (Singspiel) Mannheim |
| 25.07.1882 | Richard Wagner Parsifal Bayreuth |
| 28.07.1823 | Louis Spohr Jessonda (Große Oper in drei Akten, 1822) Kassel |
| 28.07.2014 | Marc-André Dalbavie Charlotte Salomon Salzburg |
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Der Schweizer Organist Andreas Jetter ist ein Mann für die ganz dicken Bretter: nachdem er das Orgelwerk von Franz Schmidt aufgenommen hat, widmet sich auf dieser CD nun zwei Orgelsonaten von Hans Fährmann, wie Schmidt spätromantische Kost, aber mit deutlich konservativerem Zuschnitt. Überspitzt formuliert müsste man bei Fährmann eigentlich von einem Zu-Spätromantiker sprechen, denn während die Tonalität schon munter in Auflösung begriffen war, huldigte er einem romantischen Stilideal – das allerdings durchaus originell, wie Jetter mit den beiden hier eingespielten Sonaten beweist. Die dreisätzige sechste und die viersätzige siebte Orgelsonate zeigen einen Komponisten, der einen durchaus individuellen Stil an den Tag legt und ebenso ungewöhnliche wie überzeugende Lösungen findet.
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