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Als die Organistin Iveta Apkalna ihre Karriere begann, ging zwar auch ein Raunen durch die Orgelszene und sie startete mit bemerkenswertem Erfolg durch, doch war das damals – noch ohne soziale Medien – weit entfernt vom geradezu entfesselten Star-Hype, den manch berühmte Organistin heutzutage auslöst. Erfolgreich ist Apkalnas Karriere trotzdem verlaufen. Die Lettin hat sich etabliert, sowohl als geschätzte und gefeierte Organistin wie auch als engagierte Botschafterin der Musik ihrer Heimat. Darunter sei ausdrücklich das gesamte Baltikum verstanden, denn die Musik von dort hat das gewisse Etwas, eine ganz spezifische Aura und verinnerlichte Mystik. Das trifft auch auf Iveta Apkalna zu – ihre Einspielung mit Werken von Pēteris Vasks und Arvo Pärt ist der schlagende Beweis dafür.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass G. F. Händel über 40 Opern komponiert hat? |
| „...“ | Berg hat die neue musikalische Konstruktion, welche die alte zerstört und abgelöst hat, um die Schönheit der zerfallenden zu besingen. Ernst Krenek |
Das geschah am 20. April
Komponisten * Geburtstage
- 1875 Josef Pembaur d.J. (österr. Pianist und Komponist)
- 1886 Paul Miche (Schweizer Komponist)
- 1900 Fred Raymond (österr. Komponist)
- 1963 Isabel Mundry (dt. Komponistin)
Komponisten † Gedenktage
- 1620 Riccardo Rognoni Taeggio (ital. Komponist, Violinist und Flötist)
- 1869 Carl Loewe (dt. Komponist)
- 1980 Katherine Kennikott Davis (amer. Komponistin und Pianistin)
- 2001 Giuseppe Sinopoli (ital. Dirigent)
Am 20. April 2001 ist der Dirigent Giuseppe Sinopoli unerwartet im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Geboren am 2. November 1946 in Venedig, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und Medizin an der Universität von Padua. Er besuchte die Sommerkurse für Neue Musik in Darmstadt und wurde Assistent von Franco Donatoni an der Accademia >Musicale Chigiana in Siena. 1983 folgte die Ernennung zum Chefdirigent des Philharmonia Orchestra London, 1985 debütierte er mit Puccinis Tosca an der New Yorker Met und mit Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Ab 1990 war er Chefdirigent an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1992 in gleicher Position an die Semperoper berufen. Am 2. November 2001 erlitt der Dirigent am Pult der Deutschen Oper Berlin während einer Aufführung von Verdis Aida einen Herzinfarkt und konnte trotz sofortiger notärztlicher Versorgung und Einlieferung in das Herzzentrum Berlin nicht gerettet werden. Er starb in Alter von 54 Jahren.
→ - 2008 Frank Michael Beyer (dt. Komponist)
- 2019 Martin Böttcher (dt. Komponist)
- 2019 Atli Heimir Sveinsson (isl. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1913 Ernest Bour (frz. Dirigent)
- 1943 John Eliot Gardiner (brit. Dirigent)
- 1964 George Pehlivanian (liban. Dirigent)
- 1996 Veriko Tchumburidze (türk. Geigerin)
Interpreten † Gedenktage
- 2001 Giuseppe Sinopoli (ital. Dirigent)
Am 20. April 2001 ist der Dirigent Giuseppe Sinopoli unerwartet im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Geboren am 2. November 1946 in Venedig, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und Medizin an der Universität von Padua. Er besuchte die Sommerkurse für Neue Musik in Darmstadt und wurde Assistent von Franco Donatoni an der Accademia >Musicale Chigiana in Siena. 1983 folgte die Ernennung zum Chefdirigent des Philharmonia Orchestra London, 1985 debütierte er mit Puccinis Tosca an der New Yorker Met und mit Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Ab 1990 war er Chefdirigent an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1992 in gleicher Position an die Semperoper berufen. Am 2. November 2001 erlitt der Dirigent am Pult der Deutschen Oper Berlin während einer Aufführung von Verdis Aida einen Herzinfarkt und konnte trotz sofortiger notärztlicher Versorgung und Einlieferung in das Herzzentrum Berlin nicht gerettet werden. Er starb in Alter von 54 Jahren.
→ - 2024 Andrew Davis (brit. Dirigent)
- 2024 Miroslav Svejda (tschech. Sänger, Tenor)
Uraufführungen im April
| 02.04.1800 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Wien |
| 05.04.1803 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Wien |
| 05.04.1928 | Emmerich Kálmán Die Herzogin von Chicago Wien |
| 07.04.1805 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica) Wien |
| 08.04.1876 | Amilcare Ponchielli La Gioconda Mailand |
| 08.04.1924 | Franz Lehár Cloclo (Operette in drei Akten) Bürgertheater in Wien |
| 08.04.2011 | Nicola Sani Seascapes |
| 09.04.1902 | Ethel Smyth Der Wald (Musikdrama mit Prolog und Epilog in einem Akt) Berliner Hofoper |
| 09.04.1916 | Manuel de Falla Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten, Sinfonische Impressionen) Madrid |
| 10.04.2004 | Hans Stähli Die Weltabschaffung |
| 11.04.1919 | Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin (Suite) Paris |
| 11.04.1991 | Manfred Trojahn Enrico Schwetzingen |
| 12.04.1930 | Leos Janácek Aus einem Totenhaus Brno, Nationaltheater |
| 13.04.1034 | Heinrich Sutermeister Jorinde und Joringel (Radio-Oper) Reichssender München |
| 15.04.1915 | Manuel de Falla El amor brujo (Der Liebeszauber) Madrid |
| 19.04.1774 | Christoph Willibald Gluck Iphigenie in Aulis Paris |
| 19.04.1936 | Alban Berg Konzert für Violine und Orchester (Dem Andenken eines Engels) Barcelona |
| 21.04.1956 | Elliott Carter Variations for Orchestra (1954/1955) Louisville/Kentucky |
| 23.04.1775 | Wolfgang Amadeus Mozart Il Rè Pastore KV 208 Salzburg |
| 23.04.1920 | Leos Janácek Die Ausflüge des Herrn Broucek (Oper in zwei Akten) Prag |
| 23.04.2010 | Philippe Hurel Praeludium |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1819 | Gioachino Rossini Eduardo e Cristina Teatro San Benedetto, Venedig |
| 25.04.1863 | Joseph Joachim Raff Konzert-Ouvertüre op. 123 für großes Orchester Mannheim |
| 26.04.1738 | Georg Friedrich Händel Serse HWV 40 (Oper in 3 Akten) London |
| 27.04.1735 | Georg Friedrich Händel Alcina HWV 34 London |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Romeo und Julia Paris |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Roméo et Juliette (Oper in fünf Akten) Paris |
| 27.04.1926 | Giacomo Puccini Turandot (Dramma lirico in drei Akten) Mailand |
| 28.04.1948 | Igor Strawinsky Orpheus (Ballett in drei Bildern) New York, City Center |
| 30.04.1902 | Claude Debussy Pelléas et Mélisande Paris |
| 30.04.1934 | Igor Strawinsky Persephone (Melodram in 3 Aufzügen, 1933/1934) Paris |
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Als die Organistin Iveta Apkalna ihre Karriere begann, ging zwar auch ein Raunen durch die Orgelszene und sie startete mit bemerkenswertem Erfolg durch, doch war das damals – noch ohne soziale Medien – weit entfernt vom geradezu entfesselten Star-Hype, den manch berühmte Organistin heutzutage auslöst. Erfolgreich ist Apkalnas Karriere trotzdem verlaufen. Die Lettin hat sich etabliert, sowohl als geschätzte und gefeierte Organistin wie auch als engagierte Botschafterin der Musik ihrer Heimat. Darunter sei ausdrücklich das gesamte Baltikum verstanden, denn die Musik von dort hat das gewisse Etwas, eine ganz spezifische Aura und verinnerlichte Mystik. Das trifft auch auf Iveta Apkalna zu – ihre Einspielung mit Werken von Pēteris Vasks und Arvo Pärt ist der schlagende Beweis dafür.
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