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Anton Bruckners 9. Sinfonie entstand ab 1887, wurde somit gleich nach der ersten Fassung der Achten in Angriff genommen. Sie ist nach Aussagen des Komponisten „dem lieben Gott“ gewidmet, blieb jedoch Fragment, da für das Finale nur – wenngleich recht ausführliche – Skizzen zur Verfügung stehen, von deren Blättern nach dem Tod des Komponisten einige entwendet wurden. Deshalb hat es mehrere Komponisten und Dirigenten gereizt, eine mögliche Fassung zu rekonstruieren. Der eminente Bruckner-Kenner Gerd Schaller, der bereits 2014 eine solche Fassung erstellt hatte, hat sich 10 Jahre später erneut an die Arbeit gemacht und diese viersätzige Fassung mit den Londoner Philharmonikern eingespielt.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass die Uraufführung von Monteverdis "Orfeo" am 24. Februar 1607 im Palazzo Ducale in Mantua als die Geburtsstunde der Gattung Oper gilt? |
| „...“ | Warum müsst Ihr Jungen immer Euer eigenes Ich hervorheben, wenn Ihr komponiert? Ihr verlangt Aufmerksamkeit für Euch selbst, nicht für das Werk. Wilhelm Stenhammar |
Das geschah am 3. Oktober
Komponisten * Geburtstage
- 1786 Carl Almenräder (dt. Komponist und Fagottist)
- 1792 Cipriani Potter (brit. Komponist und Pianist)
- 1828 Woldemar Bargiel (dt. Komponist)
- 1882 Karol Szymanowski (ukrain. Komponist)
- 1923 Stanisław Skrowaczewski (US-amer. Dirigent)
- 1936 Steve Reich (US-amer. Komponist)
Am 3. Oktober 2026 feiert Steve Reich seinen 90. Geburtstag. Er zählt zu den wichtigsten amerikanischen Komponisten der Gegenwart und hat mit seinem umfangreichen Œuvre zahlreiche jüngere Komponisten stark beeinflusst. Um 1950 hörte er erstmals Werke von Johann Sebastian Bach und Neue Musik wie Le sacre du printemps von Strawinsky sowie Jazz (Charlie Parker, Miles Davis, Kenny Clarke). Dies beeindruckte ihn nachhaltig und führte dazu, dass er im selben Jahr Schlagzeugunterricht bei Roland Kohloff, dem späteren ersten Paukisten der New Yorker Philharmoniker, erhielt. 1953 beendete er die High School und gründete ein Bebop-Quintett, in dem er Schlagzeug spielte. Seine kompositorische Schaffenszeit begann um 1958. Er beschäftigte sich mit elektronischer Musik und experimentierte viel.
→ - 1946 Sheila Silver (US-amer. Komponistin)
- 1947 Peter Barcaba (österr. Komponist und Pianist)
Komponisten † Gedenktage
- 1646 Virgilio Mazzocchi (ital. Komponist)
- 1703 Alessandro Melani (ital. Komponist)
- 1750 Matthias Georg Monn (österr. Komponist)
- 1795 John Christopher Smith (estn. Komponist)
- 1853 Georges Onslow (frz. Komponist)
- 1931 Carl Nielsen (dän. Komponist)
- 1938 Oskar Wilhelmowitsch Böhme (dt.-russ. Komponist und Trompeter)
- 1938 Viktor Kosenko (ukrain. Komponist und Pianist)
- 1938 Wiktor Kossenko (russ. Komponist)
- 1941 Wilhelm Kienzl (österr. Komponist)
- 1944 Carlo Sigmund Taube (österr. Komponist und Pianist)
- 1946 Paul Lincke (dt. Komponist)
Was Johann Strauß für Wien und Jacques Offenbach für Paris ist, ist Paul Lincke für Berlin: Er ist der „Vater“ der Berliner Operette. Geboren wurde er am 7. November 1866 in Berlin. Sein Vater August Lincke war Magistratsdiener und spielte als Geiger in mehreren kleinen Orchestern. Er starb, als sein Sohn Paul erst fünf Jahre alt war. Nach der Realschule trat er in die Wittenberger Stadtmusikkapelle ein und erlernte dort mehrere Instrumente. Am Central-Theater in der Alten Jakobstraße erhielt er 1884 ein erstes Engagement als Fagottist. Nach einem Jahr wechselte er ins Orchester des Ostend-Theaters in der Großen Frankfurter Straße. Er verliebte sich in die 16-jährige Soubrette Anna Müller, die er 1893 heiratete. Bereits mit 19 Jahren wurde er Theaterkapellmeister und Musikverleger.
→ - 1987 Hans Gál (österr. Komponist)
- 1992 John Carisi (US-amer. Jazztrompeter und Komponist)
- 2010 Jerry Bock (US-amer. Komponist)
- 2018 Bent Lorentzen (dän. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1911 Erni Kniepert (österr. Bühnenbildnerin)
- 1923 Stanisław Skrowaczewski (US-amer. Dirigent)
- 1936 Steve Reich (US-amer. Komponist)
Am 3. Oktober 2026 feiert Steve Reich seinen 90. Geburtstag. Er zählt zu den wichtigsten amerikanischen Komponisten der Gegenwart und hat mit seinem umfangreichen Œuvre zahlreiche jüngere Komponisten stark beeinflusst. Um 1950 hörte er erstmals Werke von Johann Sebastian Bach und Neue Musik wie Le sacre du printemps von Strawinsky sowie Jazz (Charlie Parker, Miles Davis, Kenny Clarke). Dies beeindruckte ihn nachhaltig und führte dazu, dass er im selben Jahr Schlagzeugunterricht bei Roland Kohloff, dem späteren ersten Paukisten der New Yorker Philharmoniker, erhielt. 1953 beendete er die High School und gründete ein Bebop-Quintett, in dem er Schlagzeug spielte. Seine kompositorische Schaffenszeit begann um 1958. Er beschäftigte sich mit elektronischer Musik und experimentierte viel.
→ - 1941 Ruggero Raimondi (ital. Sänger, Bass)
- 1945 Jean-Jacques Kantorow (franz. Geiger und Dirigent)
- 1954 En Shao (chin. Dirigent)
- 1957 Eiji Oue (japan. Dirigent)
- 1972 Anna Gourari (russ. Pianistin)
- 1974 Gunther Rost (dt. Organist)
- 1977 Cornel Fey (Schweizer Sänger, Tenor)
Interpreten † Gedenktage
- 1907 Alfred Reisenauer (dt. Pianist)
- 1938 Oskar Wilhelmowitsch Böhme (dt.-russ. Komponist und Trompeter)
- 1987 Maria Ivogün (ungar. Sängerin, Sopran)
Uraufführungen im Oktober
| 01.10.1993 | Hans Werner Henze Sinfonie Nr. 1 für Kammerorchester Boston |
| 02.10.2009 | Valerio Sannicandro Intra lumina |
| 03.10.1900 | Edward Elgar The Dream of Gerontius op. 38 (Der Traum des Gerontius) Birmingham |
| 04.10.1765 | Christoph Willibald Gluck La corona WV 1.36 (Azione teatrale in 1 Akt) |
| 04.10.1815 | Gioachino Rossini Elisabetta Regina d'Inghilterra |
| 04.10.1941 | Manuel Maria Ponce Concierto del sur para guitarra y orquesta Montevideo |
| 04.10.1945 | Aaron Copland Appalachian Spring (Suite) New York |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice Wien |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice (Azione teatrale) Wien |
| 05.10.1959 | Dimitri Schostakowitsch Konzert Nr. 1 a-Moll op. 99 für Violine und Orchester Leningrad |
| 06.10.1868 | Jacques Offenbach La Périchole (Opéra-bouffe in drei Akten) Théâtre des Variétés, Paris |
| 07.10.1909 | Franz Lehár Das Fürstenkind (Operette in einem Vorspiel und zwei Akten) Johann Strauß-Theater Wien (Österreich) |
| 09.10.1891 | Antonín Dvořák Requiem b-Moll op. 89 Birmingham |
| 10.10.1919 | Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Wien |
| 11.10.1775 | Giovanni Paisiello La Frascatana Turin, Teatro Carignano |
| 14.10.2011 | Annette Schlünz De lonh |
| 15.10.1943 | Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher London |
| 15.10.1946 | Benjamin Britten The Young Person's Guide to the Orchestra op. 34 Liverpool |
| 18.10.1834 | Gaetano Donizetti Maria Stuarda Neapel |
| 18.10.1887 | Johannes Brahms Konzert a-Moll op. 102 für Violine, Violoncello und Orchester Köln |
| 18.10.1946 | Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 Boston |
| 19.10.1845 | Richard Wagner Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg Dresden |
| 20.10.1842 | Richard Wagner Rienzi (Große tragische Oper in fünf Akten) Dresden |
| 23.10.1933 | Zoltán Kodály Tänze aus Galánta Budapest |
| 24.10.1737 | Jean-Philippe Rameau Castor et Pollux (Tragédie lyrique) Paris |
| 24.10.1885 | Johann Strauß (Vater) Der Ziguenerbaron Wien |
| 24.10.1910 | Friedrich Gernsheim Zu einem Drama op. 82 Berlin |
| 25.10.1885 | Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Meiningen |
| 25.10.1912 | Richard Strauss Ariadne auf Naxos (Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel) Stuttgart |
| 25.10.1958 | Leos Janácek Osud (Oper in drei Akten) Brünn |
| 27.10.1901 | Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Moskau |
| 27.10.1919 | Edward Elgar Violoncellokonzert e-Moll op. 85 London |
| 28.10.1942 | Richard Strauss Capriccio op. 85 (Konversationsstück für Musik in einem Aufzug) München |
| 29.10.1787 | Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni KV 527 (Dramma giocoso in zwei Akten) Prag |
| 30.10.2009 | Martin Matalon Mobiles |
| 31.10.1888 | Johannes Brahms Acht Zigeunerlieder op. 103 Berlin |
| 31.10.1891 | Pietro Mascagni L' amico Fritz Rom |
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Anton Bruckners 9. Sinfonie entstand ab 1887, wurde somit gleich nach der ersten Fassung der Achten in Angriff genommen. Sie ist nach Aussagen des Komponisten „dem lieben Gott“ gewidmet, blieb jedoch Fragment, da für das Finale nur – wenngleich recht ausführliche – Skizzen zur Verfügung stehen, von deren Blättern nach dem Tod des Komponisten einige entwendet wurden. Deshalb hat es mehrere Komponisten und Dirigenten gereizt, eine mögliche Fassung zu rekonstruieren. Der eminente Bruckner-Kenner Gerd Schaller, der bereits 2014 eine solche Fassung erstellt hatte, hat sich 10 Jahre später erneut an die Arbeit gemacht und diese viersätzige Fassung mit den Londoner Philharmonikern eingespielt.
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