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In Paris wurde Georg Philipp Telemann nicht als Musikhandwerker, sondern als intellektueller Musiker geachtet. Dort musizierte er während seines achtmonatigen Aufenthalts im Jahre 1737 mit den besten Instrumentalisten und komponierte mit übergroßem Erfindungsreichtum seine Quadri à violino, flauto traversiere, viola da gamba o violoncello und Nouveaux Quatuors TWV 43. Karl Grebe, der ehemalige künstlerische Leiter der Telemann-Gesellschaft und Verfasser einer Telemann-Monografie, konstatierte, dass diese „berühmten Quartette auch bei vielfach wiederholtem Spiel keine Ermüdungserscheinungen zeigen oder bewirken“, und schreibt weiterhin: „In diesen Kompositionen steckt eine beneidenswerte Reserve von Lebenskraft, ein Überschuss, der durch eine glänzende Kompositionstechnik, durch untrügliches Formbewusstsein und durch ein bewundernswertes Gespür für die Sprache der Instrumente kontrolliert wird, unter denen sich das Violoncello endlich einmal selbstbewusst ausleben kann.“
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass Georges Bizet, der den Erfolg seiner Oper "Carmen" nicht mehr erlebte, nie in Spanien gewesen war? |
| „...“ | Meiner Meinung nach ist der Jazz eine amerikanische Volksmusik, nicht die einzige, aber eine sehr wirkungsvolle, die dem amerikanischen Volk mehr im Blut liegt als andere. Georges Gershwin |
Das geschah am 25. September
Komponisten * Geburtstage
- 1683 Jean-Philippe Rameau (frz. Komponist)
- 1741 Václav Pichl (böhm. Komponist)
- 1765 Michal Kleofas Ogiński (poln. Komponist)
- 1785 George Frederick Pinto (engl. Komponist und Klaviervirtuose)
- 1862 Léon Boëllmann (frz. Organist und Komponist)
- 1878 Evemero Nardella (ital. Komponist)
- 1879 Luiz Costa (portug. Komponist und Pianist)
- 1886 Jesús Guridi (span. Komponist)
- 1896 Roberto Gerhard (span. Komponist)
- 1902 Jenő Takács (österr. Komponist, Pianist, Pädagoge und Musikethnologe ungar. Abstammung)
- 1906 Dimitri Schostakowitsch (russ. Komponist)
Dmitri Schostakowitsch ist neben Igor Strawinski, Sergei Prokofieff, Sergei Rachmaninow und Alexander Scriabin der bedeutendste Komponist Russlands im 20. Jahrhundert. Geboren wurde er am 25. September 1906 in Sankt Petersburg als zweites von drei Kindern des Ehepaares Dmitri und Sofia. Seine Mutter, eine Pianistin, weckte und förderte sein musikalisches Talent. 1919-1925 studierte er am Leningrader Konservatorium, u.a. unter Alexander Glasunow. Noch während seines Studiums schrieb er 18jährig seine erste Sinfonie, die im In- und Ausland sensationellen Erfolg hatte – u.a. führte sie auch Bruno Walter in Berlin auf. In rascher Folge schrieb er weitere Sinfonien und war außerordentlich produktiv und vielseitig.
→ - 1932 Glenn Gould (kanad. Pianist)
- 1937 Thomas Kessler (Schweizer Komponist)
Komponisten † Gedenktage
- 1716 Johann Christoph Pez (dt. Kapellmeister und Komponist)
- 1849 Johann Strauß (Vater) (österr. Komponist)
- 1916 Julius Fucik (tschech. Komponist)
- 1964 Anselmo Aieta (argent. Komponist und Bandoneonspieler)
- 1972 Friedrich Schröder (Schweizer Komponist)
- 1977 Gerhard Winkler (dt. Komponist)
- 1985 Albert Moeschinger (Schweizer Komponist)
- 1997 Jean Françaix (frz. Komponist)
- 2005 Lou Carter (US-amer. Komponist und Jazz-Pianist)
- 2018 Friedhelm Döhl (dt. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1906 Dimitri Schostakowitsch (russ. Komponist)
Dmitri Schostakowitsch ist neben Igor Strawinski, Sergei Prokofieff, Sergei Rachmaninow und Alexander Scriabin der bedeutendste Komponist Russlands im 20. Jahrhundert. Geboren wurde er am 25. September 1906 in Sankt Petersburg als zweites von drei Kindern des Ehepaares Dmitri und Sofia. Seine Mutter, eine Pianistin, weckte und förderte sein musikalisches Talent. 1919-1925 studierte er am Leningrader Konservatorium, u.a. unter Alexander Glasunow. Noch während seines Studiums schrieb er 18jährig seine erste Sinfonie, die im In- und Ausland sensationellen Erfolg hatte – u.a. führte sie auch Bruno Walter in Berlin auf. In rascher Folge schrieb er weitere Sinfonien und war außerordentlich produktiv und vielseitig.
→ - 1927 Colin Davis (brit. Dirigent)
- 1932 Glenn Gould (kanad. Pianist)
- 1933 Polo Haas (niederl. Pianist)
- 1951 Peter Dvorský (slowak. Opernsänger,Tenor)
Der slowakische Opernsänger Peter Dvorský gehört zu den weltbesten Tenören seiner Generation. Er wurde auch als „Pavarotti aus der Slowakei“ bezeichnet und wurde offiziell zu den vier besten Tenören der Welt neben Plácido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras gezählt. Pavarotti selbst bezeichnet ihn als seinen „legitimen Nachfolger“. Peter Dvorský wurde am 25. September 1951 in Partizánske geboren. Von 1969 bis 1973 studierte er Gesang am Konservatorium in Bratislava bei Ida Černecká. Er galt als außergewöhnliches Talent und wurde bereits als Student 1972 in der Oper des Slowakischen Nationaltheaters engagiert. Seinen ersten Erfolg hatte er hier in der Rolle des Lensky in Tschaikowskys Oper Eugen Onegin. 1973 gewann Peter Dvorský den nationalen Gesangswettbewerb von Mikuláš Schneider-Trnavský in Trnava, 1974 den ersten Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und 1975 den ersten Platz im Gesangswettbewerb beim Genfer Internationalen Musikwettbewerb. Dies brachte ihm ein einjähriges Engagement an der Mailänder Scala ein (1975–1976). Im Anschluss daran hatte er Engagements bei den bedeutendsten Opernbühnen im Ausland.
→ - 1951 Dankwart Schmidt (dt. Posaunist)
- 1953 Liuwe Tamminga (niederl. Organist)
- 1961 Esko Laine (finn. Kontrabassist)
- 1962 Pieter Wispelwey (niederl. Cellist)
- 1964 Barbara Dennerlein (dt. Jazzmusikerin, Orgel)
- 1975 Manu Codjia (frz. Jazzmusiker, Gitarre, und Komponist)
- 1981 Rami Khalifé (liban. Pianist und Komponist)
Interpreten † Gedenktage
- 1964 Anselmo Aieta (argent. Komponist und Bandoneonspieler)
- 2009 Alicia Larrocha (span. Pianistin)
- 2011 Jiří Stárek (tschech. Dirigent)
- 2016 Hans Korte (dt. Schauspieler)
- 2019 Paul Badura-Skoda (österr. Pianist)
Uraufführungen im September
| 01.09.1789 | Giovanni Paisiello La modista raggiratrice ossia La scuffiara Turin, Teatro Carignano |
| 03.09.1765 | Niccolò Vito Piccinni La buona figliola ossia La Cecchina Turin, Teatro Carignano |
| 05.09.1857 | Franz Liszt Eine Faust-Sinfonie in drei Charakterstücken Weimar |
| 05.09.1980 | Philip Glass Satyagraha Rotterdam |
| 06.09.1791 | Wolfgang Amadeus Mozart La Clemenza di Tito KV 621 Prag |
| 08.09.1929 | Eduard Künneke Tänzerische Suite op. 26 für Jazzband und großes Orchester (Concerto grosso in fünf Sätzen) |
| 08.09.2017 | Sebastian Fagerlund Höstsonaten (Oper in zwei Akten nach einem Fernsehspiel von Ingmar Bergmann) Finnische Nationaloper |
| 09.09.1922 | Leo Fall Madame Pompadour (Operette in drei Akten) Berlin |
| 11.09.2009 | Georg Katzer An Louise (Maschinentanz) |
| 13.09.1755 | Baldasare Galuppi Il filosofo di campagna Turin, Teatro Carignano |
| 14.09.1754 | Gioacchino Cocchi Il pazzo glorioso Turin, Teatro Carignano |
| 14.09.1954 | Benjamin Britten The Turn of the Screw op. 54 (Kammeroper in 2 Akten) Venedig |
| 16.09.1765 | Johann Friedrich Agricola Achille in Sciro Königliche Hofoper Berlin |
| 17.09.2010 | Robert H.P. Platz Blau, See I |
| 21.09.1917 | Emmerich Kálmán Die Faschingsfee (Operette in drei Akten) Johann-Strauß-Theater Wien |
| 22.09.1964 | Jerry Bock Anatevka Imperial Theater am Broadway |
| 24.09.1921 | Leo Fall Die Straßensängerin (Operette in drei Akten) Berlin, Metropoltheater |
| 25.09.1756 | Giuseppe Scolari La cascina Turin, Teatro Carignano |
| 25.09.1984 | Aribert Reimann Die Gespenstersonate Berlin |
| 26.09.1835 | Gaetano Donizetti Lucia di Lammermoor Neapel |
| 27.09.1725 | Georg Philipp Telemann Pimpinone oder Die ungleiche Heirat (Komische Intermezzi) Hamburg |
| 28.09.1897 | Gustave Kerker The Belle of New York (Musical Comedy in Two Acts) Casino Theater, New York |
| 29.09.2000 | Kurt Schwertsik Violinkonzert Nr. 2 op. 81 (Albayzin & Sacromonte) Festival Klangspuren in Schwaz/Tirol |
| 30.09.1791 | Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte KV 620 Wien |
| 30.09.1935 | Georges Gershwin Porgy and Bess New York |
| 30.09.1972 | Charles Wuorinen Grand Bamboula für Streichorchester (1971) Iowa |
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In Paris wurde Georg Philipp Telemann nicht als Musikhandwerker, sondern als intellektueller Musiker geachtet. Dort musizierte er während seines achtmonatigen Aufenthalts im Jahre 1737 mit den besten Instrumentalisten und komponierte mit übergroßem Erfindungsreichtum seine Quadri à violino, flauto traversiere, viola da gamba o violoncello und Nouveaux Quatuors TWV 43. Karl Grebe, der ehemalige künstlerische Leiter der Telemann-Gesellschaft und Verfasser einer Telemann-Monografie, konstatierte, dass diese „berühmten Quartette auch bei vielfach wiederholtem Spiel keine Ermüdungserscheinungen zeigen oder bewirken“, und schreibt weiterhin: „In diesen Kompositionen steckt eine beneidenswerte Reserve von Lebenskraft, ein Überschuss, der durch eine glänzende Kompositionstechnik, durch untrügliches Formbewusstsein und durch ein bewundernswertes Gespür für die Sprache der Instrumente kontrolliert wird, unter denen sich das Violoncello endlich einmal selbstbewusst ausleben kann.“
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