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Seit 1712 residierte Georg Friedrich Händel in London: Im dortigen Musikleben war er schon vorher ein Begriff und hochwillkommen; noch dazu kam er seinem deutschen Arbeitgeber – Kurfürst Georg von Hannover, der zu Recht voraussah, in Kürze Erbe des britischen Throns zu werden – als unverdächtiger Beobachter der dortigenVerhältnisse höchst gelegen. 1709 war Händel von Venedig aus an den Hof von Hannover engagiert worden; und dem Kurfürsten kam sein in guter deutscher Tradition ausgebildeter und mit allen italienischen Wassern gewaschener Kapellmeister wie gerufen, als neutraler Beobachter die Weltstadt London im Voraus unter die Lupe zu nehmen, bevor er sich selbst ihr angesichts seines für dortige Verhältnisse bescheidenen deutschen fürstlichen Hintergrunds als Monarch präsentieren würde. In der Hofmusik des seit 1714 regierenden König Georgs I. nahm Händel also eine wichtige Rolle ein: Alle populären Erzählungen, die sich um die angeblich wiedererrungene Gnade des Königs für seinen nach London entflohenen Hofmusiker Händel ranken, der dem König eine unvorhergesehene Aufführung der Wassermusik präsentierte, um erneut seine Gnade zu erlangen, dürfen nach heutigem Forschungsstand als dem Reich der Legende angehörig betrachtet werden.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass der am 02.02.2007 verstorbene Komponist, Regisseur und Festival-Gründer Gian Carlo Menotti das Libretto zu der Oper "Vanessa" seines Freundes Samuel Barber schrieb? |
| „...“ | Wir Norweger pflegen uns sehr langsam zu entwickeln: vor dem achtzehnten Lebensjahr zeigt einer selten, was an ihm ist. Ich wusste es selbst nicht recht, was ich wollte. Edvard Grieg |
Das geschah am 18. April
Komponisten * Geburtstage
- 1605 Giacomo Carissimi (ital. Komponist)
- 1666 Jean-Féry Rebel (frz. Komponist)
- 1759 Jacques Christian Michel Widerkehr (frz. Komponist)
- 1777 Ludwig Berger (dt. Komponist)
- 1786 Xaver Schnyder von Wartensee (Schweizer Komponist)
- 1819 Franz Suppé (österr. Komponist)
- 1873 Jean Roger-Ducasse (franz. Komponist)
- 1893 Georges Boulanger (Rumän. Salongeiger und Komponist)
- 1907 Miklós Rózsa (ungar.-amer. Komponist, einer der bedeutendsten Filmkomponisten Hollywoods)
- 1910 Margarita Lecuona (kuban. Sängerin und Komponistin)
- 1930 Jean Guillou (frz. Komponist und Organist)
- 1937 Keiko Abe (japan. Komponistin und Marimbaphonspielerin)
- 1944 André Richard (schweizer. Komponist)
Komponisten † Gedenktage
- 1745 Francesco Venturini (belg. Komponist)
- 1854 Joseph Anton Franz Elsner (dt. Komponist, Dirigent und Musikpädagoge)
- 1883 Agnes Tyrrell (tschech. Komponistin und Pianistin)
- 1928 Henryk Melcer (poln. Komponist, Pianist, Dirigent und Lehrer)
- 1936 Ottorino Respighi (ital. Komponist)
Der italienische Komponist Ottorino Respighi wurde am 9.7.1879 in Bologna geboren. Als Sohn eines Klavierlehrers erhielt er schon im Kindesalter Klavier- und Violinunterricht. Von 1891 bis 1899 studierte er Geige, Bratsche und Komposition am Liceo Musicale in Bologna. Nach dem Studienabschluss war er zunächst Bratschist in Bologna und 1902/1903 an der Opera Italiana in Sankt Petersburg. Dort lernte er Rimsky-Korssakow kennen und nahm bei ihm weiteren Kompositionsunterricht. Auch bei Max Bruch hatte er zuvor in Berlin kurze Zeit Kompositionsunterricht genossen. Von 1903 bis 1908 war er wieder als Orchestermusiker in Bologna tätig und trat immer häufiger mit eigenen Kompositionen in Erscheinung.
→ - 1944 Cécile Louise Chaminade (frz. Komponistin)
- 1986 Antonio Lauro (venezuelan. Komponist für Gitarre)
- 1999 Manfred Kelkel (frz. Komponist)
- 2022 Harrison Birtwistle (engl. Komponist)
Interpreten * Geburtstage
- 1879 Selmar Meyrowitz (dt. Dirigent)
- 1930 Jean Guillou (frz. Komponist und Organist)
- 1937 Keiko Abe (japan. Komponistin und Marimbaphonspielerin)
- 1944 André Richard (schweizer. Komponist)
- 1950 Hans-Joachim Porcher (dt. Sänger, Bass)
- 1950 Grigory Sokolov (russ. Pianist)
- 1981 Sol Gabetta (argent. Cellistin)
Interpreten † Gedenktage
- 2016 Brian Asawa (US-amer. Countertenor)
Uraufführungen im April
| 02.04.1800 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Wien |
| 05.04.1803 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Wien |
| 05.04.1928 | Emmerich Kálmán Die Herzogin von Chicago Wien |
| 07.04.1805 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica) Wien |
| 08.04.1876 | Amilcare Ponchielli La Gioconda Mailand |
| 08.04.1924 | Franz Lehár Cloclo (Operette in drei Akten) Bürgertheater in Wien |
| 08.04.2011 | Nicola Sani Seascapes |
| 09.04.1902 | Ethel Smyth Der Wald (Musikdrama mit Prolog und Epilog in einem Akt) Berliner Hofoper |
| 09.04.1916 | Manuel de Falla Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten, Sinfonische Impressionen) Madrid |
| 10.04.2004 | Hans Stähli Die Weltabschaffung |
| 11.04.1919 | Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin (Suite) Paris |
| 11.04.1991 | Manfred Trojahn Enrico Schwetzingen |
| 12.04.1930 | Leos Janácek Aus einem Totenhaus Brno, Nationaltheater |
| 13.04.1034 | Heinrich Sutermeister Jorinde und Joringel (Radio-Oper) Reichssender München |
| 15.04.1915 | Manuel de Falla El amor brujo (Der Liebeszauber) Madrid |
| 19.04.1774 | Christoph Willibald Gluck Iphigenie in Aulis Paris |
| 19.04.1936 | Alban Berg Konzert für Violine und Orchester (Dem Andenken eines Engels) Barcelona |
| 21.04.1956 | Elliott Carter Variations for Orchestra (1954/1955) Louisville/Kentucky |
| 23.04.1775 | Wolfgang Amadeus Mozart Il Rè Pastore KV 208 Salzburg |
| 23.04.1920 | Leos Janácek Die Ausflüge des Herrn Broucek (Oper in zwei Akten) Prag |
| 23.04.2010 | Philippe Hurel Praeludium |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1819 | Gioachino Rossini Eduardo e Cristina Teatro San Benedetto, Venedig |
| 25.04.1863 | Joseph Joachim Raff Konzert-Ouvertüre op. 123 für großes Orchester Mannheim |
| 26.04.1738 | Georg Friedrich Händel Serse HWV 40 (Oper in 3 Akten) London |
| 27.04.1735 | Georg Friedrich Händel Alcina HWV 34 London |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Romeo und Julia Paris |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Roméo et Juliette (Oper in fünf Akten) Paris |
| 27.04.1926 | Giacomo Puccini Turandot (Dramma lirico in drei Akten) Mailand |
| 28.04.1948 | Igor Strawinsky Orpheus (Ballett in drei Bildern) New York, City Center |
| 30.04.1902 | Claude Debussy Pelléas et Mélisande Paris |
| 30.04.1934 | Igor Strawinsky Persephone (Melodram in 3 Aufzügen, 1933/1934) Paris |
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Seit 1712 residierte Georg Friedrich Händel in London: Im dortigen Musikleben war er schon vorher ein Begriff und hochwillkommen; noch dazu kam er seinem deutschen Arbeitgeber – Kurfürst Georg von Hannover, der zu Recht voraussah, in Kürze Erbe des britischen Throns zu werden – als unverdächtiger Beobachter der dortigenVerhältnisse höchst gelegen. 1709 war Händel von Venedig aus an den Hof von Hannover engagiert worden; und dem Kurfürsten kam sein in guter deutscher Tradition ausgebildeter und mit allen italienischen Wassern gewaschener Kapellmeister wie gerufen, als neutraler Beobachter die Weltstadt London im Voraus unter die Lupe zu nehmen, bevor er sich selbst ihr angesichts seines für dortige Verhältnisse bescheidenen deutschen fürstlichen Hintergrunds als Monarch präsentieren würde. In der Hofmusik des seit 1714 regierenden König Georgs I. nahm Händel also eine wichtige Rolle ein: Alle populären Erzählungen, die sich um die angeblich wiedererrungene Gnade des Königs für seinen nach London entflohenen Hofmusiker Händel ranken, der dem König eine unvorhergesehene Aufführung der Wassermusik präsentierte, um erneut seine Gnade zu erlangen, dürfen nach heutigem Forschungsstand als dem Reich der Legende angehörig betrachtet werden.
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