lnnsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026
Programm zum 50. Jubiläum des Festivals
Im Zentrum des 50. Jubiläumsjahres steht die Barockoper par excellence: Pietro Antonio Cestis Il pomo d’oro wurde 1668 am Wiener Hof uraufgeführt. Cesti selbst war Hofkapellmeister in Innsbruck und ist untrennbar mit der Musikgeschichte der Stadt verbunden. Wie schon bei der historischen Uraufführung wird die monumentale Festoper an je zwei Abenden präsentiert (Premiere: 7. & 8. August | 11. & 12. August | 15. & 16. August). Da Teile der Musik des 3. und 5. Akt des Werkes verschollen sind, wurden diese vom Musikalischen Leiter Ottavio Dantone unter Verwendung weiterer Werke Cestis rekonstruiert. Mit 20 Sängern für 47 Partien, Chor- und Tanzszenen erklingt die Festoper erstmals seit 1668 wieder in ihrer ganzen Dimension. Die Regie übernimmt der international renommierte Opernregisseur Fabio Ceresa, die Tanzszenen gestaltet erneut das Street Motion Studio, die Chorpartien steuert NovoCanto bei.
Oper - Konzerte - Gesangswettbewerb
Ergänzt wird das Jubiläumsprogramm durch zahlreiche weitere hochkarätige Konzerte mit Künstlern wie Jean Rondeau, Giovanni Antonini, Anna Bonitatibus sowie dem Orchestre de l’Opéra Royal de Versailles. Darüber hinaus setzt das Festival auch im Jubiläumsjahr einen Schwerpunkt auf die Förderung junger Talente im Rahmen des Internationalen Jugendbarockorchester-Festivals youngbaroque, des 17. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ und der Barockoper:Jung.
50 Jahre Festivaltradition
Seit ihrer Gründung 1976 sind die Innsbrucker Festwochen Ausgangspunkt zahlreicher Künstlerkarrieren und weltweit eine der wichtigsten Adressen im Bereich der Alten Musik. 2023 übernahm Eva-Maria Sens als Künstlerische Direktorin gemeinsam mit Ottavio Dantone, der für fünf Jahre als Musikalischer Leiter fungiert. In dieser Zeit wird seine Accademia Bizantina, eines der weltweit renommiertesten Orchester der historischen Aufführungspraxis, als Orchester in Residenz die Festwochen begleiten.
Das vollständige Programm der Festwochen 2026 unter www.altemusik.at
