by Fazil Say & Wolf Kerschek Matthias Höfs • Christian Schmitt • Tillmann Höfs • Münchner Rundfunkorchester • Christoph Altstaedt
Berlin Classics 1 CD 0304135BC
Auf seiner neuesten CD stellt Matthias Höfs, seit Jahren wohletabliert als einer der namhaftesten deutschen Trompeter seiner Generation, zwei neue Doppelkonzerte jeweils für Trompete und ein anderes Instrument vor, die ihm sozusagen auf den Leib geschrieben worden sind. Als Duopartner in Fazil Says Konzert steht ihm der Organist Christian Schmitt zur Seite, während in Wolf Kerscheks The four elements Höfs’ Sohn Tillmann am Horn den zweiten Solopart übernimmt. Es spielt das (bei seltenerem Repertoire stets gerne eingesetzte) Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Christoph Altstaedt.
Matthias Höfs (Trompete)
Christian Schmitt (Orgel)
Tillmann Höfs (Horn)
Aykut Köselerli (Schlagzeug)
Münchner Rundfunkorchester
Christoph Altstaedt (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Pittsburgh Symphony Orchestra: Vertragsverlängerung für Manfred Honeck
Mit einer Laufzeit bis 2032/33 wird der Dirigent zum längsten amtierenden Musikdirektor des PSO
Manfred Honeck, Foto: Felix Broede
Das Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO) hat gestern die Vertragsverlängerung seines Musikdirektors Manfred Honeck bis zur Saison 2032/2033 bekannt gegeben. Damit wird Manfred Honeck mit einer in der Saison 2008/09 begonnenen Amtszeit von insgesamt 25 Jahren zum längsten amtierenden Musikdirektor in der Geschichte des PSO. [12.06.2026]
Neue Studie zum Thema "Schulischer Musikunterricht"
Rund 70 Prozent der Bevölkerung halten ihn für wichtig oder sehr wichtig
Foto: Elkimelitoo Pixabay
Eine neue bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformations-zentrums (miz), einer Einrichtung des Deutschen Musikrats, zeigt: Rund 70 Prozent der Bevölkerung halten Musikunterricht in der Schule für wichtig oder sehr wichtig. Damit besitzt das Fach Musik in Deutschland einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Die Umfrage wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt. Der vollständige Ergebnis- und Methodenbericht ist auf www.miz.org abrufbar. [12.06.2026]
GMD Cornelius Meister verabschiedet sich mit Mahler-Zyklus
Ab Herbst wird der Australier Nicholas Carter nächster GMD in Stuttgart
Cornelius Meister, Foto: Wirlphoto
Cornelius Meister verabschiedet sich als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart: Im 6. Sinfoniekonzert führt er an insgesamt drei Terminen mit dem Staatsorchester die Sinfonien 1, 6 und 9 von Gustav Mahler in der Liederhalle Stuttgart auf. Seit 2018 haben Meister und das Staatsorchester dann alle neun Sinfonien des Komponisten aufgeführt. Beim ersten Termin am 21. Juni um 11 Uhr erklingt neben Joseph Haydns 7. Sinfonie die Erste von Gustav Mahler. Am 22. Juni um 19:30 Uhr steht Mahlers 6. Sinfonie auf dem Programm. Im Anschluss an den zweiten Konzerttermin findet außerdem eine Signierstunde mit Cornelius Meister statt. [12.06.2026]
Johann Nepomuk Hummels historischer Hammerflügel soll restauriert werden
Hummels Hammerflügel, Foto: Guido Werner
Ein klingendes Gedenken an ihren Namenspatron plant die Hummel-Gesellschaft Weimar: Bis zum 250. Geburtstag des Pianisten, Pädagogen und Komponisten im Jahr 2028 soll Johann Nepomuk Hummels historischer Hammerflügel restauriert werden. Unterstützt von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, in deren Besitz und Depot sich das Instrument befindet, soll der 1829 gebaute Flügel wieder spielfähig gemacht werden. „Eine Restaurierung des Flügels kann einen Widerhall der faszinierenden Klavier- und Kammermusik Hummels bescheren“, sagt der Weimarer Klavierprofessor Thomas Steinhöfel, der für die Hummel-Gesellschaft eine Spendenaktion für den Flügel angestoßen hat. [12.06.2026]
Am 12. Juni 2026 jährt sich der Todestag des österreichisch-ungarischen Komponisten György Ligeti zum 20. Mal. Ligeti ist weltweit anerkannt als einer der führenden Komponisten der Moderne. Seine innovatorische Leistung liegt in der Entwicklung der Klangflächenkomposition durch sein Prinzip der Mikropolyphonie: in eine Vielzahl von Strukturen unterteilte Klänge, die ohne rhythmisches Profil und traditionelle Intervallcharaktere kontinuierlich gegeneinander verschoben werden. Sein musikalisches Schaffen umfasst wegweisende Werke für Orchester, Chor, Bühne sowie Kammer- und Klaviermusik. Die Gestaltung des Klangs und die Suche nach Alternativen zum temperierten System sind die wesentlichen Kennzeichen seiner vielfältigen kompositorischen Arbeiten.
dass György Ligeti mit achtfachem piano ("pppppppp", Etudes for Piano, Band 1, Nr. 4) und achtfachem forte ("ffffffff", Etudes for Piano, Band 2, Nr. 13 und 14) den Rekord bei der Dynamik hält?
„...“
Es ist nicht eines meiner Ziele, Musik zu schreiben, die modern genannt werden wird, noch bin ich darauf aus, in einem bestimmten Stil oder System zu komponieren. Ich glaube, dass meine Musik in Form und Ausdruck heutige Musik ist, da ich unvermeidlich von der Kunst, dem Denken und dem Alltagsleben der Gegenwart beeinflußt bin.