Symphonies 1 & 6 Württembergische Philharmonie Reutlingen • Howard Griffiths
cpo 1 CD 555 628-2
Zwischen 2012 und 2018 hatte das Label cpo vier der sechs Symphonien des für das Musikleben der bis 1938 selbständigen Stadt Altona so bedeutenden Komponisten und Dirigenten Felix Woyrsch (1860–1944) aufgenommen. Mit der Veröffentlichung der beiden noch fehlenden Gattungsbeiträge Nr. 1 & Nr. 6, diesmal allerdings unter anderer Leitung, gibt es nun mit reichlicher Verspätung doch noch die erhoffte Gesamtaufnahme. Als Komponist weitgehend Autodidakt, hat der in Troppau (heute Opava) geborene, später in Hamburg aufgewachsene Woyrsch ab 1883 in Altona 50 Jahre lang das Chorleben aufblühen lassen und seit den 1890er Jahren dort eine Art Orchesterbetrieb eingerichtet, zumeist mit Hamburger Kräften. 1914 wurde er Altonaer Musikdirektor und war als Dirigent durchaus gegenüber der Moderne aufgeschlossen.
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Howard Griffiths (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Die Münchner Opernfestspiele 2026
Oper - Ballett - Liederabende - KKammerkonzert vom 18. Juni bis 31. Juli 2026
Nach dem großen Jubiläum im Jahr 2025 – 150 Jahre zuvor wurde mit dem sogenannten „Festlichen Sommer“ der Grundstein für die heutigen Münchner Opernfestspiele gelegt – wird auch 2026 wieder sechs Wochen lang die ganze Fülle von Oper, Ballett und Konzert zu erleben sein. Das Festspielprogramm 2026 umfasst zwei Opernpremieren: Mit Richard Wagners Die Walküre setzen Tobias Kratzer und Vladimir Jurowski ihre Zusammenarbeit am neuen MünchnerRing des Nibelungen fort. Alcina von Georg Friedrich Händel feiert im Prinzregententheater Premiere. Mit den Neuproduktionen Of One Blood, Faust und Rigoletto sowie den Repertoirewerken Turandot, Macbeth, La Cenerentola, Fidelio, Norma, Rusalka und Der Freischütz werden insgesamt zwölf verschiedene Operninszenierungen zu erleben sein. [01.06.2026]
Konzertabsage von Zubin Mehta in Baden-Baden am 12. Juli 2026
Gleiches Programm mit Pinchas Zuckermann, Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester
Daniel Hope, Foto: Bailey Davidson
Leider ergibt sich beim Konzert am 12.7.2026 um 18.00 Uhr im Rahmen der Sommerfestspiele Baden-Baden eine Änderung. Dirigent Zubin Mehta hat den Veranstaltern mitgeteilt, dass er sich gezwungen sieht, aus gesundheitlichen Gründen von allen geplanten Konzerten im Sommer 2026 zurückzutreten. Zubin Mehta bittet um Verständnis für eine Entscheidung, die ihm sehr schwerfiel. Die Festspiele Baden-Baden wünschen ihm einen erholsamen Sommer und freuen sich auf das Konzert mit Daniel Hope, Pinchas Zukerman und dem Kammerorchester Zürich, indem wie bisher angekündigt, Werke von Mozart, Offenbach und Haydn erklingen. [01.06.2026]
Ailyn Pérez und Caterina Piva sind erstmals an der Semperoper zu erleben
Ailyn Perez, Foto: Fay Fox
Zur Wiederaufnahme der Aida-Inszenierung begrüßt die Semperoper Dresden die US-amerikanische Sopranistin Ailyn Pérez. In der Titelpartie gibt die Künstlerin am 11. Juni 2026 sowohl ihr Semperoper- als auch ihr Rollendebüt. Die für ihre künstlerische Leistung mehrfach ausgezeichnete Sängerin zählt zu der gefragtesten Künstlerin an den führenden Opernhäusern weltweit. In dieser Saison war sie zuletzt unter anderem an der Bayerischen Staatsoper als Desdemona in Verdis Otello und Nedda in Leoncavallos Pagliacci sowie an der Metropolitan Opera in der Titelpartie von Puccinis Madama Butterfly zu erleben. [01.06.2026]
Hartmut Haenchen am Pult der Mecklenburgischen Staatskapelle
"Gesternmorgen - Klang der Zeiten" am 6. Juni 2026 um 19 Uhr im Theaterzelt
Hartmut Haenchen, Foto: Santa Cecila
Mit Hartmut Haenchen übernimmt am 6. Juni 2026 um 19 Uhr im Theaterzelt am Küchengarten noch einmal einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit die Leitung der Mecklenburgischen Staatskapelle. Im Rahmen der Schweriner Welterbe-Tage 2026 dirigiert er das Festkonzert „Gesternmorgen – Klang der Zeiten“. Es erklingen Werke, die eng mit der langen Tradition des Orchesters verbunden sind. Haenchen, der von 1976 bis 1979 Chefdirigent der Staatskapelle war, schlägt damit eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. [01.06.2026]
dass die für Wien geplante Uraufführung von Wagners "Tristan und Isolde" 1863 nach 77 Proben wegen der extremen Anforderungen der Partitur abgesagt wurde? Durch Vermittlung von Ludwig II. von Bayern fand die Uraufführung schließlich am 10. Juni 1865 in München statt.
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Das ist immer der Rat an meine Schüler: „Du sollst nicht forcieren. Wenn du eine Idee hast, höre darauf, wo sie dich hinführt. Erfasse ihren Willen zum Werden. Die Musik ist klüger als du."