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Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Peace

Yury Revich

Ars Produktion 1 CD ARSv38 698

Mit einem in Englisch gesprochenen Präludium eröffnet der 1991 in Moskau geborene österreichische Geiger Yury Revich sein Album, das der Suche nach Frieden gewidmet ist. Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen Epochen und Ländern führt er zusammen auf einer Reise, die in zweiundzwanzig kurzen Beiträgen wie eine ausgedehnte musikalische Meditation wirkt. Den Ton geben dabei Meister der Romantik an, doch im Mittelpunkt steht Revich selbst mit sieben eigenen Kompositionen, die wie freie Improvisationen erscheinen.

Yury Revich (Violine) Volodymyr Borodin (Klavier) David Chen (Klavier) Basha Slavinska (Akkordeon)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Gürzenich-Orchester Köln: Johannes-Passion unter Andrea Marcon

Debüts von Dirigent Marcon und dem La Cetra Vokalensemble

Andrea Marcon gibt sein Debüt beim Gürzenich-Orchester mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion am Karfreitag, dem 3. April 2026, um 18 Uhr in der Kölner Philharmonie. Ebenfalls erstmals zu Gast ist das La Cetra Vokalensemble. Die solistischen Partien übernehmen Shira Patchornik, Sara Mingardo, Andrew Staples, Mirko Ludwig und Christian Wagner. Die Johannes-Passion BWV 245 von Johann Sebastian Bach zählt zu den eindrucksvollsten Werken der geistlichen Musik. Sie entstand kurz nach Bachs Amtsantritt als Thomaskantor und wurde am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Im Vergleich zur später komponierten Matthäus-Passion wirkt sie unmittelbarer und dramatischer. Insbesondere die aufwühlenden Turba-Chöre verleihen dem Geschehen eine eindringliche, fast theatralische Intensität.
[27.03.2026]

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3. Fanny Mendelssohn Kompositionspreis

Nachwuchsförderung zeitgenössischer Musik – Bewerbungsphase gestartet

Das Musikfestival KlangART Vision vergibt den 3. Fanny Mendelssohn Kompositionspreis in Zusammenarbeit mit dem Fanny Mendelssohn Förderpreis, Hamburg und der Moses Mendelssohn Akademie, Halberstadt. Die Bewerbungsphase hat begonnen: Komponistinnen und Komponisten unter 35 Jahren mit EU-Wohnsitz sind eingeladen, sich bis zum 25. April online zu bewerben. Der Fanny Mendelssohn Kompositionspreis zur Förderung junger zeitgenössischer Komponisten ist geknüpft an eine Auftragskomposition und dotiert mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, die zweckgebunden für die Aufführung und Verbreitung des Werks eingesetzt werden.
[27.03.2026]

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Fünf Jahre "Prix Serdang"

Hochrangige Auszeichnung für junge Pianisten

Der in der Villa Serdang bei Solothurn beheimatete Klavierpreis versteht sich nicht als Leistungsvergleich, sondern als gezielte Förderung herausragender junger Künstlerpersönlichkeiten. „In einer Zeit, in der viele junge Musikerinnen und Musiker unter enormem Erwartungsdruck stehen, setzt der Prix Serdang bewusst auf Freiheit statt auf Vorgaben. Denn es geht uns nicht darum, Karrieren zu formen, sondern sie zu ermöglichen. Der Prix Serdang hat sich in kurzer Zeit zu mehr entwickelt als nur zu einem Preis – zu einem Netzwerk des Vertrauens. Dieses Fundament möchten wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen“, so Initiator Adrian Flury.
[27.03.2026]

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Philharmonie Berlin: "Debüt im Deutschlandfunk Kultur"

Mit Dirigentin Nil Venditti und den Solisten Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine)

Sonntag, dem 19. April, um 20.00 Uhr in der Philharmonie Berlin ihren Saisonabschluss. Mit der Dirigentin Nil Venditti am Pult und den beiden Solisten Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine) sind drei vielversprechende junge Musikerpersönlichkeiten zu erleben. Sie präsentieren sich mit einem ungewöhnlichen Programm mit Werken von María Huld Markan Sigfúsdóttir, John Corigliano, Kurt Schwertsik und Ottorino Respighi erstmals dem Berliner Publikum. Die aus Perugia stammende italienisch-türkische Dirigentin Nil Venditti studierte Dirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste und besuchte die Dirigierakademie des Pärnu Music Festivals. Darüber hinaus absolvierte sie ein Cellostudium in Italien. Nach zahlreichen Wettbewerbserfolgen, unter anderem beim „Premio Claudio Abbado für junge Musiker“ und beim Dirigierwettbewerb „Jeunesses Musicales“ in Bukarest, ist sie seit Beginn der Spielzeit 2024/2025 Erste Gastdirigentin der Royal Northern Sinfonia in Nordengland. Venditti dirigiert bei renommierten Symphonieorchestern in ganz Europa und ist zudem eine gefragte Operndirigentin. Im Sommer 2025 leitete sie das Schleswig-Holstein Festival Orchestra bei der Uraufführung des Mandolinenkonzerts von Fazıl Say. Sie eröffnet das Konzert mit „Oceans“ der isländischen Komponistin María Huld Markan Sigfúsdóttir. Darin lässt die Komponistin klangliche Bilder der Meere rund um ihre Heimat Island entstehen. Zum Abschluss ist Ottorino Respighis Sinfonische Dichtung „Feste romane“ zu hören. Von seinen zahlreichen Wettbewerbserfolgen ist der 1. Preis beim 73. Internationalen ARD-Wettbewerb 2024 für den Oboisten Leonid Surkov der bedeutendste. In Moskau geboren, begann er seine Ausbildung an der Gnessin-Musikfachschule, bevor er an der UdK Berlin in die Klasse von Prof. Washington Barella wechselte. Nach zwei Spielzeiten an der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist Surkov seit 2024 Solo-Oboist beim Musikkollegium Winterthur in der Schweiz. Darüber hinaus ist er als Gastsolist bei Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic oder dem Philharmonischen Orchester Basel sowie als Gastmusiker in zahlreichen Klangkörpern zu erleben. Er spielt in Berlin John Coriglianos eindrucksvolles Oboenkonzert, das sich sämtlichen Möglichkeiten des Instrumentes widmet. Der Geiger Benjamin Herzl studierte am Mozarteum Salzburg sowie an den Musikuniversitäten in Wien bei Christian Altenburger und Julian Rachlin. Nach Auszeichnungen beim Internationalen Brahms-Wettbewerb sowie mit dem von Vadim Repin
[27.03.2026]

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Passion / Ostern

Weihnachten und Ostern sind die zentralen Feste im abendländischen Jahreskreis, die auch Musik ganz typischer Prägung hervorgebracht haben: Lieblich und gern im 6/8-Takt zu Kerzenschein passend einerseits, dramatisch und heroisch strahlend andererseits.

Jacob Schuback

Brockes-Passion

cpo 2 CD 555 705-2

Erstaunlich, wie viele Komponisten und Literaten des deutschen Barocks einen juristischen Hintergrund hatten. Hierzu gehören J.H. Schein, J. Kuhnau, der neben dem Thomaskantorat noch eine Kanzlei betrieb, Telemann, C. Graupner sowie die Bach-Söhne Friedemann und Carl Philipp Emanuel. Eine echte Doppelung legt die Capella Cathedralis Fulda begleitet von L’Arpa festante unter der Leitung von Franz-Peter Huber nun mit der Brockes-Passion des Hamburgischen Senatssyndicus Jacob Schuback (1726-1784) in Ersteinspielung vor. Hauptberuflich war Schuback Jurist und als Diplomat Hamburgs Vertreter beim „Immerwährenden Reichstag“ in Regensburg. Sein Vater amtierte von 1754 – dem Entstehungsjahr der Komposition – bis 1782 als Bürgermeister der Stadt. Da der Textdichter Barthold Heinrich Brockes – ebenfalls Jurist und Diplomat – und Vater Schuback seit 1737 Senatorenkollegen waren, dürften Librettist und Komponist sich näher gekannt haben.

Theresa von Bibra (Sopran) Franziska Blömer (Sopran) Leonie Domesle (Sopran) Christian Rohrbach (Countertenor) Hans-Jörg Mammel (Tenor) Matthias Horn (Bass) Matthias Vieweg (Bass) Capella Cathedralis Fulda L'Arpa festante Franz-Peter Huber (Leitung)

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Die jüngsten Besprechungen

26.03.2026
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25.03.2026
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Franz Schubert, Complete Works for Violin and Piano

24.03.2026
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Mozartiana, Clarissa Bevilacqua

23.03.2026
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20.03.2026
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SUXS, Close Your Eyes

19.03.2026
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The Music of E.T.A. Hoffmann, Vocal & Instrumental Works

18.03.2026
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Lux Intus, Barbican Quartet

17.03.2026
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Antonín Dvořák, String Quartets

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Agnes Tyrell, Ein Hauch vom Paradies

09.03.2026
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Georg Philipp Telemann, Frankfurter Festmusiker 1716

04.03.2026
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Felix Mendelssohn Barholdy, Violin Concertos in D & E Minor

Neuveröffentlichungen

in Vorbereitung

Joseph Beer, Der Prinz von Schiras

in Vorbereitung

Felix Mendelssohn Bartholdy, Complete String Quartets

in Vorbereitung

Jean-Philippe Rameau, Zoroastre • Les Indes galantes (Suites)

in Vorbereitung

Bach, 51°20'21.5'' N  12°22'21.3'' E  Organ Landscapes  Leipzig • Regensburg

in Vorbereitung

And I gave my heart..., Gudmundsen-Holmgreen • Lorentzen • Worsaae

in Vorbereitung

Wilfried Hiller, Works for Violin & Piano

in Vorbereitung

A Cinematic Suite, Quintessence Saxophone Quintet

in Vorbereitung

Gabriele Leporatti, Busoni - Rachmaninoff

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass Deborah Polaski öfters als jede andere Sopranistin die Partie der Brünnhilde im Bayreuth der Nachkriegszeit gesungen hat?

„...“

Die Posaunen sind zu heilig, um häufig eingesetzt zu werden.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Das geschah am 27. März

Komponisten * Geburtstage

Komponisten † Gedenktage

Interpreten * Geburtstage

Interpreten † Gedenktage

Uraufführungen im März

01.03.1950Gian Carlo Menotti
Der Konsul
Philadelphia
02.03.1724Georg Friedrich Händel
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
London
02.03.1795Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 (Mit dem Paukenwirbel)
London
02.03.1930Mischa Spoliansky
Charleston Caprice für großes Orchester
03.03.1794Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101 (Die Uhr)
London
03.03.1860Johannes Brahms
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11
Hannover
03.03.1875Georges Bizet
Carmen (Opéra comique in vier Akten)
Paris
04.03.1877Peter Tschaikowsky
Schwanensee op. 20 (Ballett)
Moskau, Bolshoi-Theater
04.03.2011Daniel Teruggi
In Hyperventilation
05.03.1868Arrigo Boïto
Mefistofele
Mailand
06.03.1831Vincenzo Bellini
La Sonnambula
Mailand
07.03.1711Georg Friedrich Händel
Rinaldo HWV 7
London
08.03.1979Wolfgang Rihm
Jakob Lenz
Hamburg
09.03.1792Joseph Haydn
Sinfonia concertante B-Dur op. 84 Hob. I:105 für Violine, Violoncello, Oboe, Fagott und Orchester (1795)
London
09.03.1842Giuseppe Verdi
Nabucco (Oper in vier Akten)
Mailand
09.03.1844Giuseppe Verdi
Ernani (Dramma lirico in vier Akten)
Venedig
09.03.1849Otto Nicolai
Harmoniemusik zu Die lustigen Weiber von Windsor
Berlin
09.03.1849Otto Nicolai
Die lustigen Weiber von Windsor
Berlin
09.03.1868Ambroise Thomas
Hamlet
Paris
09.03.1901Carl Michael Ziehrer
Die drei Wünsche (Operette in einem Vorspiel und zwei Akten)
Wien
10.03.1875Karl Goldmark
Die Königin von Saba (Oper in vier Akten)
Wien
11.03.1830Vincenzo Bellini
I Capuleti e i Montecchi
Venedig
11.03.1851Giuseppe Verdi
Rigoletto
Venedig
12.03.1954Arnold Schönberg
Moses und Aron
Hamburg
12.03.1964Benjamin Britten
Cello-Sinfonie op. 68 für Violoncello und Orchester
Moskau
12.03.2010Sidney Corbett
Among the Lemmings
13.03.1797Luigi Cherubini
Medée
Paris
14.03.1847Giuseppe Verdi
Macbeth (Dramatische Oper in vier Akten)
Florenz
15.03.1956Frederick Loewe
My Fair Lady (Musical in 2 Akten in deutscher Sprache)
New York
16.03.1833Vincenzo Bellini
Beatrice di Tenda
Venedig
16.03.1938Bohuslav Martinu
Julietta oder Das Traumbuch
Prag
17.03.1846Giuseppe Verdi
Attila
Venedig
17.03.1879Peter Tschaikowsky
Eugen Onegin op. 24
Moskau
19.03.1799Joseph Haydn
Die Schöpfung Hob. XXI:2
Wien
19.03.1799Joseph Haydn
Die Schöpfung Hob. XXI:2
Wien
19.03.1859Charles Gounod
Faust
Paris
19.03.1906Ermanno Wolf Ferrari
Die vier Grobiane (Musikalisches Lustspiel in drei Aufzügen)
Hoftheater in München
21.03.1925Maurice Ravel
L' enfant et les sortilèges
Monte Carlo
23.03.1792Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 94 G-Dur Hob. I:94
London
23.03.1903Paul Dukas
Variations, Interlude et Finale sur un thème de Rameau (1902)
Paris, Société Nationale de la Musique
23.03.1923Manuel de Falla
Meister Pedros Puppenspiel
Sevilla
23.03.2023Nikolaus Matthes
Markus Passion
Zürich, Kirche St. Peter
26.03.1922Paul Hindemith
Sancta Susanna op. 21
Frankfurt
27.03.1917Giacomo Puccini
La Rondine (Commedia lirica in drei Akten)
Grand Théâtre Monte Carlo
28.03.1895Antonio Smareglia
Nozze Istriane
Trieste, Teatro Communale
28.03.1896Umberto Giordano
Andrea Chenier
Mailand
28.03.1940Benjamin Britten
Konzert d-Moll op. 15 für Violine und Orchester
New York
29.03.1828Heinrich Marschner
Der Vampyr (große romantische Oper in zwei Akten)
Leipzig
29.03.1836Richard Wagner
Das Liebesverbot (große komische Oper in zwei Akten)
Magdeburg
30.03.1941Benjamin Britten
Sinfonia da Requiem op. 20
New York
30.03.2012Hiroyuki Itoh
A Chant from the East
31.03.1841Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 (Frühlingssinfonie)
Leipzig
31.03.1901Antonín Dvorák
Rusalka op. 114 (Lyrisches Märchen in 3 Akten)
Prag
31.03.1934Joseph Beer
Der Prinz von Schiras (Operette in drei Akten)
Opernhaus Zürich

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