Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Conversations

Barvinsky • Schumann • Chopin • Rachmaninoff • Brejza
Barvinsky Duo

Accord 1 CD ACD 357

Mit „Conversations“ hat das Barvinsky Duo, bestehend aus Taras Mentsinsky (Violoncello) und Anna Stempin-Jasnowska (Klavier) eine CD herausgebracht, die ganz stark geprägt ist von der aktuellen Situation in der Ukraine. Der Titel bezieht sich dabei auf die ursprünglichste Form menschlicher Kommunikation, eine Form, die in Kriegszeiten nicht mehr funktioniert. Das Duo hat seinen Namen von dem ukrainischen Komponisten Vasyl Barvinsky, der von 1888 bis 1963 lebte und ein Opfer der Repressionen von Stalin war. Barvinsky verlor sein gesamtes Werk, das verbrannt wurde, er selbst wurde für zehn Jahre nach Sibirien verbannt. Nach seiner Rückkehr versuchte er, sein Werk zu rekonstruieren und aus dem Gedächtnis erneut aufzuschreiben.

Barvinsky Duo (Duo)

»zur Besprechung«

Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Konzert und Preisverleihung an Claire Huangci

Im Rahmen eines Konzerts erhält die Pianistin den Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik

Im Rahmen eines Gastspiels mit dem Brandenburgischen Staatsorchester unter Clemens Schuldt wird der in Deutschland lebende amerikanische Pianistin Claire Huangci der Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik für ihre Einspielung Piano Heroines überreicht. Das bei Alpha Classics im Vertrieb von Naxos erschienen Album enthält Werke von Fanny Hensel, Clara Wieck, Amy Beach und Florence Price.
[17.10.2026]

»weiterlesen«

Aalto Kinder- und Jugendchor trifft auf Jazz-Trio

Konzert am Sonntag, 18. Oktober, um 11:00 Uhr im Foyer des Aalto-Theaters

Alte Lieder – neue Klänge“ – unter diesem Motto tritt der Aalto Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit einem Jazz-Trio am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 11:00 Uhr im Foyer des Aalto-Theaters auf. Unter der Leitung von Patrick Jaskolka präsentieren die beiden Ensembles improvisierte Musik auf der Grundlage von Volksliedern sowie Werke von Jan-Hendrik Herrmann, Oliver Gies und anderen. Dabei erklingen bekannte Melodien, wie man sie bislang noch nicht gehört hat – darunter Titel wie Kuckuck, kuckuck, ruft’s aus dem Wald, Die Gedanken sind frei oder Der Mond ist aufgegangen. Auf dem Programm stehen aber auch Teile aus der Little Jazz Mass oder Coldplay-Hit Viva la vida.
[17.10.2026]

»weiterlesen«

Rücktritt des Präsidenten der Hochschule für Musik Nürnberg

Der Rücktritt von Prof. Rainer Kotzian ist bereits zum 16. Oktober 2026 wirksam

Der Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, Prof. Rainer Kotzian, hat am 15. Oktober 2026 seinen Rücktritt erklärt. Der Rücktritt wird zum 16. Oktober 2026 wirksam. Prof. Kotzian begründet seine Entscheidung mit den hochschulinternen Auseinandersetzungen der vergangenen Monate und dem Wunsch weitere Belastungen von der Hochschule abzuwenden. Mit seinem Schritt wolle er dazu beitragen, dass die gemeinsame Arbeit in Lehre, Kunst und Forschung wieder in den Mittelpunkt rücken könne.
[17.10.2026]

»weiterlesen«

Wiener Staatsballett: Olga Esina nimmt Abschied von der Bühne

Die Erste Solotänzerin wird sich im Juni 2027 von der Bühne der Staatsoper verabschieden

Im kommenden Juni geht beim Wiener Staatsballett eine außergewöhnliche Tänzerinnenkarriere, die von Beginn an von großem Erfolg begleitet war, zu Ende. Die Erste Solotänzerin Olga Esina nimmt nach mehr als 20 Jahren der Zugehörigkeit zum Wiener Staatsballett ihren Abschied von der Bühne. Ausgebildet an der Waganowa-Ballettakademie in ihrer Heimatstadt St. Petersburg schloss sie sich nach einem Engagement am Mariinski-Theater 2006 dem Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper als Solistin an. 2010 avancierte sie zur Ersten Solotänzerin. Mit ihrer herausragenden Persönlichkeit, emotionalen Bandbreite, technischen Exzellenz sowie künstlerischen Brillanz wurde sie nicht nur zu einer der prägendsten Künstlerinnen des Wiener Staatsballetts, sondern auch international zu einer der führenden Tänzerinnen ihrer Generation.
[17.10.2026]

»weiterlesen«

Kalenderblatt

Berthold Goldschmidt 30. Todestag

Berthold Goldschmidt wurde am 18. Januar 1903 in Hamburg als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Er wuchs in Hamburg auf und ging als 19jähriger nach Berlin, wo er von 1922 bis 1924 zusammen mit Ernst Krenek, Alois Hába, Karol Rathaus und Ignaz Strasfogel an der Hochschule für Musik in der Kompositionsklasse von Franz Schreker studierte. Daneben nahm er auch Unterricht im Dirigieren. Sein Studium finanzierte er als Klavier- und Celestaspieler und als Korrepetitor. 1925 erhielt er eine Stelle als Korrepetitor an der Berliner Staatsoper unter Erich Kleiber. In dieser Eigenschaft war er unmittelbar an der Vorbereitung der Uraufführung von Alban Bergs Wozzeck beteiligt. Bei der Uraufführung selbst spielte er die Celesta. Die Uraufführung seiner eigenen Passacaglia op. 4 für Orchester durch Erich Kleiber im gleichen Jahr brachte ihm den Mendelssohn-Preis ein.

»weiterlesen«

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Weitere Infos

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass beinahe der Komponist Christoph Graupner (1683-1760) an stelle von J. S. Bach 1722 Thomaskantor geworden wäre? Sein Dienstherr, Landgraf Ernst Ludwig von Hessen Darmstadt ließ ihn jedoch nicht ziehen und machte ihm die Absage mit einer großzügigen Erhöhung seiner Bezüge schmackhaft.

„...“

Die Welt ist ein König, und sie will geschmeichelt sein, soll sie sich günstig zeigen – doch wahre Kunst ist eigensinnig, läßt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen.

Ludwig van Beethoven

▲

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige